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Nachrichten

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Jahresrückblick 2004 der IASC-Stiftung veröffentlicht

19.06.2005

Die IASC-Stiftung hat ihren Jahresrückblick für das Jahr 2004 veröffentlicht.

Der Bericht kann von der Website des IASB herunter geladen werden (in englischer Sprache, 1.486 KB). Der Bericht beinhaltet einen Rückblick vom IASCF-Vorsitzenden Paul A. Volcker auf die Tätigkeiten der Treuhänder im Jahr 2004, wobei die Durchsicht der Satzung und die Finanzierung der Tätigkeiten von IASB, IFRIC, SAC und IASCF im Vordergrund stehen. Ebenfalls enthalten ist ein zehnseitiger Bericht des IASB-Vorsitzenden Sir David Tweedie. Er hält fest, dass die drei wesentlichen Ziele im Jahr 2004 in Folgendem bestanden:

eine stabile Plattform annehmbarer Standards für jene Unternehmen zu schaffen, die 2005 auf IFRS umstellen;

das Konvergenzprogramm mit dem FASB und anderen Standardsetzern weiterzuführen und zu beschleunigen;

andere Rechtskreise dazu zu ermutigen, dem Kreis jener beizutreten, die die Anwendung von IFRS durch inländische Unternehmen entweder zulassen oder vorschreiben.

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Daten zu ausländischen Unternehmen, die per 31. Dezember 2004 bei SEC registriert waren

19.06.2005

Die US-amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission, SEC) hat Details zu den ausländischen Unternehmen bekannt gegeben, die zum 31. Dezember 2004 bei ihr registriert waren.

Es gab insgesamt 1.240 Unternehmen aus 55 Ländern, was geringfügig über der Zahl von 1.232 ein Jahr zuvor liegt. Vergleichszahlen für die Jahre 2000 bis 2003 finden Sie auf der Website der SEC (in englischer Sprache):

Alphabetische Liste der Unternehmen (118 KB)

Geographische Liste der Unternehmen (116 KB)

Liste nach US-Handelsplatz (12 KB)

Zusammenfassung nach Sitzland (10 KB)

Daneben beanspruchen weitere 679 Unternehmen, deren Wertpapiere in den USA gehandelt werden, eine Ausnahmeregelung von der Registrierung bei der SEC, weil sie in ihrem Heimat- oder einem Drittland registriert sind und dort vergleichbare Informationen einreichen. Klicken Sie hier für die Liste der ausländischen und von der Pflicht befreiten Unternehmen per 10. Juni 2004.

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SEC Kommissar kommentiert GAAP-Überleitungsrechnung

18.06.2005

In einer Rede (in englischer Sprache), die Kommissar Cynthia A.

Glassman von der US-amerikanischen Börsenaufsicht zu Beginn der Woche in Washington gehalten hat, ging sie auf die Abschaffung der Überleitungsrechung zwischen IFRS und US GAAP ein:

Wir sind nur ein Spieler in der Weltwirtschaft, und wir handeln nicht im luftleeren Raum. Wie vielen von Ihnen bekannt sein wird, müssen alle börsennotierten Unternehmen in der Europäischen Union ihre Konzernabschlüsse seit dem 1. Januar 2005 in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards ("IFRS") aufstellen. Infolge dieser Änderung gab es ein erhöhtes Augenmerk auf die gewünschte Abschaffung unseres bestehenden Überleitungserfordernisses und auf letztendliche Konvergenz zwischen IFRS und US GAAP. Seit Oktober 2002 verfolgen der Financial Accounting Standards Board und der International Accounting Standards Board ein gemeinsames Konvergenzprogramm, das wir sehr unterstützen. Don Nicolaisen, unser leitender Rechnungsleger (Chief Accountant), hat einen Fahrplan zur Konvergenz vorgeschlagen (in englischer Sprache), in dem die Vorstellungen des Stabs hinsichtlich der Bedingungen und Maßnahmen dargestellt werden, die erfüllt sein müssten, bevor wir unser Überleitungserfordernis beenden können. Unser Stab hat bereits mit dieser Analyse begonnen, und die Kommission hat die Absicht, die letztendliche Abschaffung der Überleitungsrechnung und die endgültige Konvergenz von IFRS und US GAAP zu erörtern. Die einheitliche Anwendung und Auslegung der Standards und die Geschwindigkeit wird von den Unternehmen und Prüfungsgesellschaften ebenso abhängen wie von den Standardsetzern und Regulatoren.

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IASB "Konvergenz-Update"

18.06.2005

Der IASB hat auf seiner Website ein kurzes Konvergenz-Update eingestellt (in englischer Sprache, 18 KB), in welchem seine gemeinsamen Aktivitäten mit dem US-amerikanischen Financial Accounting Standards Board zur Konvergenz von IFRS und US GAAP dargestellt werden.

Der IASB beabsichtigt, von Zeit zu Zeit weitere Konvergenz-Updates einzustellen.
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Treuhänder erörtern endgültige Satzungsänderungen

18.06.2005

Auf ihrer Sitzung am 21. Juni 2005 in Paris werden die Treuhänder der IASC-Stiftung, unter der der IASB arbeitet, den Entwurf eines vorgeschlagenen endgültigen Berichts zur Durchsicht der Satzung erörtern.

Die Treuhänder hoffen, die Änderungen an der Satzung auf dieser Sitzung beschließen zu können. Der vorgeschlagene endgültige Bericht kann von der Website des IASB herunter geladen werden (in englischer Sprache, 307 KB). Hier sind einige der wesentlichen Schlussfolgerungen:

Vorgeschlagene endgültige Beschlüsse aus der Durchsicht der Satzung der IASC-Stiftung

eher kleine als fundamentale Änderungen. "Nach der Bewertung der durch die Organisation erzielten Fortschritte anhand der Ziele, die in der Satzung niederlegt sind, sind die Treuhänder zu dem Schluss gekommen, dass die grundlegende Struktur - wie sie in der Satzung aus dem Jahr 2000 festgehalten ist - vernünftig ist und deshalb fundamentale Änderungen nicht in Erwägung gezogen."

Zusatz zu den IASCF-Zielen für KMU und Schwellenländer. Bei der Erfüllung des Ziels, hochwertige, verständliche und durchsetzbare weltweite Bilanzierungsstandards zu entwickeln und zu fördern, ist den besonderen Bedürfnissen von kleinen und mittelgroßen Unternehmen sowie von Schwellenländern Rechnung zu tragen.

Anzahl der Treuhänder. Erweiterung des Boards der Treuhänder von 19 auf 22 Mitglieder.

Geographische Verteilung der Treuhänder.

sechs aus Nordamerika (unverändert).

sechs aus Europa (unverändert).

sechs aus Asien/Ozeanien (vormals vier).

vier aus irgendeiner Region, vorbehaltlich einer zu erzielenden geographischen Ausgeglichenheit (vormals drei).

Beruflicher Hintergrund der Treuhänder. Die Sitzung fordert einen angemessenen Ausgleich des beruflichen Hintergrunds der Treuhänder; dazu gehören Wirtschaftsprüfer, Unternehmensvertreter, Adressaten, Universitätsangehörige and andere Vertreter, die dem Gemeinwohl verpflichtet sind. Zwei werden üblicherweise geschäftsführende Partner bekannter internationaler Prüfungsgesellschaften sein. Dies bleibt im Großen und Ganzen unverändert.

Auswahl der Treuhänder. Die Treuhänder werden Verfahrensregeln für die Ernennung von Treuhändern festlegen. Diese Verfahrensregeln werden die Beratung mit nationalen und internationalen Organisationen von Wirtschaftsprüfern (einschließlich IFAC), Unternehmen, Adressaten und Universitätsangehörigen sowie die öffentliche Einholung von Bewerbungen - einschließlich Initiativbewerbungen - beinhalten.

Amtszeit des Vorsitzenden. Die Treuhänder bestimmen aus ihren Reihen einen Vorsitzenden. Während die Treuhänder üblicherweise höchstens zwei Dreijahresamtszeiten ableisten, kann der Vorsitzende maximal für zwei Dreijahreszeiträume als Vorsitzender tätig sein, ungeachtet vorangegangener Amtszeiten als Treuhänder. Gegenwärtig haben alle Treuhänder einschließlich des Vorsitzenden eine maximale Amtszeit von zwei Dreijahreszeiträumen.

IASB-Boardmitglieder mit Verbindungsfunktion. Die Vorschrift, wonach sieben IASB-Mitglieder Verbindungen zu den wichtigen nationalen Standardsetzern unterhalten müssen, wurde aus der Satzung gestrichen.

Erörterung des Arbeitsprogramms des IASB durch die Treuhänder. Die jährliche Rückschau der Treuhänder auf die Strategie der IASC-Stiftung und des IASB und ihre Wirksamkeit wird um die "Erörterung, nicht aber die Festlegung, des Arbeitsprogramms des IASB" erweitert.

Verantwortlichkeit des IASB für sein Arbeitsprogramm.

neu: IASB entscheidet über die Entwicklung und Verfolgung des fachlichen Arbeitsprogramms nach eigenem Ermessen

bisher: IASB entscheidet über das fachliche Arbeitsprogramm nach eigenem Ermessen

Aufsicht der Treuhänder über IASB, IFRIC und SAC. Neben der Festlegung und Änderung der Verfahrensweise von IASB, IFRIC und SAC werden die Treuhänder auch "Konsultationsvereinbarungen und Standardsetzungsprozess" festlegen, ändern und deren Befolgung begutachten.

Aus- und Weiterbildung. Die Verbreitung und Begutachtung der Entwicklung von Schulungsprogrammen und -materialien wird neu in den Verantwortungsbereich der Treuhänder aufgenommen.

Anzahl der auf Teilzeit arbeitenden IASB-Mitglieder. unverändert zwei.

Wesentliche Qualifikation der IASB-Mitglieder. wird von "fachliche Kompetenz" in "Fachkompetenz und praktische Erfahrung" geändert.

Geographischer Mix der IASB-Mitglieder. "Die Treuhänder haben sicherzustellen, dass der IASB nicht durch einen bestimmten Adressatenkreis oder ein geographisches Gebiet dominiert wird" (die Treuhänder lehnten die Spezifizierung einer geographischen Durchmischung ab).

Durchmischung des beruflichen Hintergrunds der IASB-Mitglieder.

neu: "Angemessener Mix von aktuellen praktischen Erfahrungen unter Wirtschaftsprüfern, Unternehmensvertretern, Nutzern und Universitätsangehörigen.

bisher: Minimum aus fünf als Wirtschaftsprüfer tätigen Personen, drei Abschlusserstellern, drei Abschlussadressaten und einem Universitätsangehörigen

Schritte im Standardsetzungsverfahren. Der IASB wird verpflichtet, seine Gründe darzulegen, wenn er sich entscheidet, einen der Kannschritte im Standardsetzungsverfahren auszulassen. Derartige Kannschritte sind:

die Veröffentlichung eines Diskussionsdokuments vor einem Entwurf

die Bildung von Arbeitsgruppen

die Veröffentlichung einer Grundlage für Schlussfolgerungen

die Abhaltung öffentlicher Anhörungen

die Durchführung von Feldtests.

Lenkungsausschüsse. werden im Übereinstimmung mit der jüngsten Praxis des IASB nunmehr als "Arbeitsgruppen" bezeichnet.

Vorsitzender des Standardbeirats (Standards Advisory Council, SAC). wird von den Treuhändern ernannt und kein Mitglied des IASB und seines Stabs sein. Gegenwärtig ist der IASB-Vorsitzende gleichzeitig Vorsitzender des SAC.

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Entwurf des IVSC zur Bewertung von Sachanlagen

17.06.2005

Das International Valuation Standards Committee (IVSC) hat den Entwurf eines Vorschlags für einen überarbeiteten Internationalen Bewertungshinweis 3 (International Valuation Guidance Note) Bewertung von Sachanlagen herausgegeben.

Der Entwurf spiegelt deutliche Ergänzungen zu einem Entwurf wider, der während des Jahres 2004 herausgegeben wurde. Stellungnahmen werden bis zum 30. September 2005 erbeten. Klicken Sie hier für Presseerklärung des IVSC (in englischer Sprache, 281 KB).
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Europa richtet möglicherweise IFRS Interpretations-"Forum" ein

17.06.2005

In einer Ansprache vor der Vereinigung der Europäischen Wertpapierbörsen (Federation of European Securities Exchanges, FESE; in englischer Sprache, 100 KB) deutete der europäische Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy an, dass die EU über einen Vorschlag für ein "Europäisches Forum" nachdenkt, um IFRS-Umsetzungssachverhalte zu erkennen und zu analysieren und IFRIC die Möglichkeit zu schaffen, sich auf Kernthemen zu konzentrieren.

Obgleich McCreevy zu dem Forum keine näheren Ausführungen machte, haben Mitglieder von EFRAG in mehreren kürzlich gehaltenen Reden wiederholt gesagt, dass EFRAG danach trachte, ein derartiges Forum zu werden. McCreevy nimmt dazu wie folgt Stellung:

Auf mittlere Sicht wird die Kernfrage darin bestehen, wie wir eine einheitliche Anwendung der IFRS in Europa sicherstellen können. Es ist entscheidend, einen einheitlichen Kanon von Standards und nicht letzten Endes 25 nationale Standards im Umlauf zu haben. Ebenso entscheidend ist das Ziel, die Überleitungsrechnung auf US GAAP abzuschaffen. Eine Reihe von Vorschlägen befindet sich in der Diskussion, einschließlich eines für die Schaffung eines "Europäischen Forums", das aus interessierten Parteien, Regulatoren, Standardsetzern, Erstellern und Prüfern als wesentliche Referenzgruppen bestünde. Das Forum hätte die Aufgabe, eine einheitliche Anwendung zu fördern.

Aber wir wollen nicht weitere Stufen von Interpretationsgremien einführen. International Accounting Standards sind prinzipienbasiert und sollen es bleiben. Ich sehe den Hauptvorteil eines möglichen Europäischen Forums in dem Erkennen und Analysieren von Sachverhalten, bei dem es wie ein Filter wirkt und damit dem International Financial Reporting Interpretations Committee die Möglichkeit schafft, sich auf die wesentlichen Sachverhalte zu konzentrieren, die seine Aufmerksamkeit verlangen.

Kommissar McCreevy sprach auch über die gegenseitige europäisch-amerikanische Anerkennung der jeweils anderen Rechnungslegungsgrundsätze:

Die Europäische Kommission war immer ein starker Befürworter weltweiter Standards - nicht nur im Bereich der Rechnungslegung, sondern auch bei der Prüfung. Obgleich die IFRS die Grundlage für einen wahrhaft weltweiten Standard sind, müssen wir die Rolle anerkennen, die die US GAAP im größten Kapitalmarkt der Welt spielen, d.h. den USA. Wir müssen nicht notwendigerweise genau dieselben Rechnungslegungsstandards anwenden, aber die Unterschiede sollten so weit verringert werden, dass wir zumindest die Standards des Anderen als gleichwertig anerkennen können. Die Welt bewegt sich in Richtung IFRS - dementsprechend ist dieses Konvergenzthema eine Nuss, die wir knacken müssen.

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Präsident von IFAC wiederholt weltweite Bedeutung von IFRS

17.06.2005

Graham Ward, Präsident der Internationalen Vereinigung der Rechnungsleger (International Federation of Accountants, IFAC) hielt kürzlich eine Präsentation mit dem Titel Wiederherstellung des Vertrauens in den weltweiten Berufsstand vor der Weltbank in Washington (in englischer Sprache, 68 KB).

Ward gab einen Überblick über Initiativen von IFAC in Bezug auf eine Stärkung des weltweiten Berufsstands durch die Einführung und Förderung der Einhaltung hochwertiger Berufsstandards und auf den Ausbau der internationalen Konvergenz solcher Standards. Ein Ausschnitt:

Es ist meine Überzeugung - und nebenbei eines von IFACs grundlegenden Prinzipien, dass Prüfungs- und Bilanzierungsstandards weltweit konvergiert werden müssen. Warum? Erstens verlangt die Globalisierung nach hochwertigen Standards, die von Madrid bis Manila, von New York bis Nairobi angewendet werden können. Jedermann sollte die gleichen Startvoraussetzungen haben.

Zweitens werden weltweite Standards zu mehr Transparenz und Rechenschaft führen. Ich glaube auch, dass Entwicklungsländer, die internationale Standards übernehmen, zunehmende Außeninvestitionen durch institutionelle und private Investoren, die mit den Standards vertraut sind und ihnen vertrauen, ungeachtet der geographischen Lage, in ihren Wirtschaftsräumen feststellen werden.

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FASB-Vorsitzender Herz spricht über Vereinfachung von US GAAP

16.06.2005

In einer Rede (in englischer Sprache, 62 KB), die der FASB-Vorsitzende Robert H.

Herz am 2. Juni 2005 bei der 24. Jahreskonferenz des Instituts für SEC- und Finanzberichterstattung gehalten hat, sprach er über die Pläne des FASB, die US-amerikanischen Rechnungslegungsgrundsätze zu vereinfachen. Dieses diene dem Doppelziel, den Umfang und die Zusammenhangslosigkeit von Standards, Regeln und Verordnungen zu verringern und die Komplexität einzelner Verlautbarungen zu mindern.

Tatsache ist, dass das, was wir als US GAAP bezeichnen, eine Ansammlung von mehr als 2.000 einzelnen Verlautbarungen ist, die von verschiedenen Gremien und Organisationen in einer Vielzahl von Ausgestaltungen herausgegeben wurden. Fachliche Bulletins (Technical Bulletins), Interpretationen des Stabs im Frage- und Antwortstil (Staff Q&As;), Stellungnahmen und Interpretationen des Accounting Principles Board (APB Opinions and Interpretations), Positionspapiere des Accounting Standards Executive Committee (AcSEC Statements of Positions), Prüfungs- und Rechungslegungshinweise sowie fachliche Praxisleitfäden des amerikanischen Instituts der Wirtschaftsprüfer (AICPA Audit & Accounting Guides and Technical Practice Aides), Verlautbarungen zur Rechnungslegung, Rechnungslegungsbulletins des Stabs sowie Schreiben und Reden von Mitarbeitern der SEC (SEC Accounting Series Releases, Staff Accounting Bulletins), Übereinkünfte der Emerging Issues Task Force (EITF Consensuses) sowie D-Sachverhalte, usw. usw. Und weil die verschiedenen Standards, Regeln und Verordnungen einander zuweilen widersprechen, müssen diese in eine hierarchische Ordnung gebracht werden, die Sie als Ebenen A, B, C und D kennen.

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SEC-Bericht zu außerbilanziellen Vereinbarungen und SPEs

16.06.2005

Die US-amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde hat einen Bericht ihres Stabs zu Außerbilanziellen Vereinbarungen, Zweckgesellschaften und vergleichbaren Sachverhalten freigegeben.

Der Bericht wurde infolge von Abschnitt 401(c) des Sarbanes-Oxley Acts von 2002 erstellt und, wie nach dem Gesetz gefordert, an den Präsidenten und mehrere Kongressausschüsse übermittelt. Der Stabsbericht beinhaltet eine Analyse der von Emittenten eingereichten Unterlagen sowie eine Analyse der einschlägigen US-amerikanischen Rechnungslegungsgrundsätze und Angabevorschriften der Kommission. Der Bericht beinhaltet ferner mehrere Empfehlungen zu möglicherweise aufkommenden Sachverhalten in den gegenwärtig bestehenden Bilanzierungs- und Berichtsanforderungen für Pensionen, Leasingverhältnisse, Finanzinstrumente und Konsolidierungsvorgänge:

Pensionen: Der Stab empfiehlt, dass die Bilanzierungshinweise für leistungsbezogene Pensionspläne und anderweitige Pläne einer Durchsicht unterzogen werden. Die Treuhandvermögen, die diese Pläne verwalten, sind gegenwärtig von einer Konsolidierung durch den Emittenten, der ihn speist, ausgenommen, was letztlich zu einer Saldierung von Vermögenswerten und Schulden in der Bilanz führt. Des weiteren besitzen die Möglichkeit, die Erfassung bestimmter Erfolge in Bezug auf Altersversorgungsverpflichtungen und die Vermögenswerte, die diese finanzieren, aufzuschieben.

Leasingverhältnisse: Der Stab empfiehlt, die Bilanzierungshinweise für Leasingverhältnisse einer Durchsicht zu unterziehen. Die gegenwärtige Leasingbilanzierung verfährt nach einem "Alles-oder-nichts"-Ansatz für den Ansatz von Leasingverhältnissen in der Bilanz. Die führt dazu, dass Leasingvereinbarungen so aufgesetzt werden, dass sie sich den Trennlinien der Bilanzierungshinweise, die den Ansatz einer Verbindlichkeit erfordern, annähern, sie aber nicht überschreiten. Folglich werden Vereinbarungen mit ähnlichen wirtschaftlichen Ergebnissen völlig unterschiedlich bilanziert.

Finanzinstrumente: Der Stab empfiehlt der weitere Erforschung der Möglichkeit, alle Finanzinstrumente zum beizulegenden Zeitwert zu bilanzieren.

Konsolidierung: Der Stab empfiehlt, dass der Financial Accounting Standards Board mit seiner Arbeit zu Bilanzierungshinweisen fortfährt, über die festgelegt wird, ob der Emittent andere Unternehmen - einschließlich Zweckgesellschaften -, an denen er eigentümerrechtlich oder anderweitig beteiligt ist, zu konsolidieren hat.

Angaben: Der Stab ist der Ansicht, dass bestimmte Angaben in den von Emittenten eingereichten Unterlagen dem Grunde nach besser gestaltet und eingebunden werden könnten.

Klicken Sie auf die nachfolgenden Links für weitere Informationen (alle in englischer Sprache):

Vollständiger Text des Stabsberichts der SEC (1.241 KB)

Presseerklärung der SEC

Presseerklärung des FASB

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