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Australischer Standardsetzer veröffentlicht Papier seines Stabs zu Bilanzierung von Kohlenstoffemissionen durch die Regierung

  • AASB Image

08.02.2013

Der Stab des australischen Standardsetzers Australian Accounting Standards Board (AASB) hat ein Arbeitspapier veröffentlicht, das sich Bilanzierungsfragen im Zusammenhang mit dem Mechanismus für die Bepreisung von Kohlenstoffemissionen (Carbon Pricing Mechanism, CPM) im Staatssektor widmet.

Das Papier ergänzt ein ähnlich gelagertes Papier, das der Stab des AASB im Juli 2012 herausgegeben hat und das Berichterstattungsfragen für Emittenten in Bezug auf den CPM gewidmet war.

Beide Papiere sind berichterstattungsfragen gewidmet, die sich während der Festpreisphase des CPM ergeben können, während der Verschmutzungsrechte (im Gesetztestext als 'carbon units', also Kohlenstoffeinheiten bezeichnet) einen festen Preis haben, der von der Regierung festgesetzt wird. (Der AASB hatte bereits früher bekanntgegeben, dass er sich Bilanzierungsfragen im Kontext der Phase der flexiblen Preise erwägen wird, wenn der IASB entsprechende Fortschritte bei seinem Projekt zu Emissionshandelsprogrammen macht, das als Ergebnis der Agendakonsulation 2011 als Forschungsprojekt reaktiviert wurde.) Nach dem CPM können einige Unternehmen "freie" Emissionsrechte erhalten, die verwendedet werden können, um ihre entsprechenden Verbindlichkeiten aus dem Mechanismus auszugleichen.

In diesem neuesten Papier werden die Auswirkungen des CPM nach den australischen Rechnungslegungsstandards für die australische Regierung untersucht. Die Standards, die im Staatssektor anzuwenden sind, bauen auf den IFRS auf, aber diese wurden für bestimmte Unternehmen des öffentlichen Sektors und gemeinnützige Unternehmen abgeändert und durch zusätzliche Vorschriften ergänzt. Daher können diese Unternehmen nicht in Anspruch nehmen, ihre Abschlüsse nach den IFRS zu erstellen (was profitorientierte Unternehmen, die australische Rechnungslegungsstandards anwenden, tun können).

In dem Papier werden die folgenden Sachverhalte erwogen:

  • das Wesen von Regierungsabgaben,
  • Bilanzierung von verkauften Rechten,
  • Bilanzierung von Rückkaufvereinbarungen für freie Rechte,
  • das Wesen der Regierungschuld in Bezug auf die Aufrechnung von Emissionsschulden und Kohlenstoffeinheiten mithilfe von freien Rechten,
  • Bilanzierung von Strafzahlungen, die Emittenten auferlegt werden, die nicht genügend Emissionsrechte besitzen, um ihre Verbindlichkeiten nach dem CPM zu begleichen,
  • Klassifizierung der entsprechenden Kapitalflüsse in der Kapitalflussrechnung aus Sicht der Regierung,
  • Fragen der Überleitung von Rechnungslegungsvorschriften auf Regierungsstatistik.

Der AASB hat unterstrichen, dass Arbeitspapiere des Stabs keine verbindlichen Leitlinien sind. Das englischsprachige Arbeitspapier steht Ihnen auf der Internetseite des AASB zur Verfügung.

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