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Stellungnahme von Deloitte zu einer vorläufigen Agendaentscheidung des IFRS IC: Gehaltene Kryptowährungen

Published on: 15.05.2019

Wir haben gegenüber dem IFRS Interpretations Committee zu seiner im IFRIC Update vom März 2019 veröffentlichten vorläufigen Entscheidung Stellung genommen, eine Bitte um Klarstellung der Anwendung der IFRS auf gehaltene Kryptowährungen nicht auf die Agenda zu nehmen.

Wir stimmen der negativen Entscheidung des Committee aus den in der Begründung für die vorläufige Agendaentscheidung aufgeführten Gründen zu. Wir sind jedoch der Ansicht, dass die Nützlichkeit der Agendaentscheidung dadurch erhöht werden könnte, dass zwei wiederkehrende Fragen im Zusammenhang mit Kryptowährungen, die nach IAS 38 bilanziert werden, adressiert werden: Können Kryptowährungen die Definition von als zur Veräußerung gehalten auszuweisen nach IFRS 5 erfüllen und wie bestimmt ein Halter von Kryptowährungen, ob der Vermögenswert nach IAS 1 als kurz- oder langfristig auszuweisen ist? Die Adressierung dieser Fragen erscheint im Rahmen einer Beantwortung einer Bitte um Klärung der Anwendung der IFRS auf gehaltene Kryptowährungen relevant.

Darüber hinaus weisen wir daraufhin, dass die vorläufige Agendaentscheidung die schlechte Definition von Barmitteln in den IFRS hervorhebt. Was sind insbesondere die Faktoren, die bei der Beurteilung anzulegen sind, ob die Verwendung eines Vermögenswertes als Tauschmittel und als Währungseinheit bei der Bepreisung von Waren oder Dienstleistungen ausreichend verbreitet ist, um den Schluss zu rechtfertigen, dass dieser Vermögenswert Zahlungsmittel darstellt. Wir stimmen der Schlussfolgerung zu, dass Kryptowährungen derzeit keine Barmittel darstellen. Diese Schlussfolgerung muss jedoch möglicherweise in Zukunft neu bewertet werden, weshalb es für den Board nützlich sein kann, zu prüfen, ob eine robustere Definition von Barmitteln entwickelt werden sollte.

Sie können sich unsere englischsprachige Stellungnahme nachfolgend herunterladen.

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