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Arbeitsgruppe der britischen Regierung fordert bessere Instrumente für die Berichterstattung über Nachhaltigkeit

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13.03.2013

Die britische Arbeitsgruppe für Ökosysteme und Märkte (Ecosystem Markets Task Force, EMTF) hat ihren abschließenden Bericht zu wirtschaftlichen Vorteilen aus der korrekten Bewertung von natürlichen Ressourcen herausgegeben. Wiederkehrendes Thema in dem Bericht ist, dass bessere Instrumente notwendig sind, um die Rolle zu verstehen, die die Natur in der Wirtschaft spielt. Die Arbeitsgruppe fordert "Werkzeuge und Systeme, mit denen sich finanzielle, umweltbezogene, soziale und führungsrelevante Informationen in präzise, stetige und vergleichbare Formate zusammenführen lassen".

Die Arbeitsgruppe wurde von der britischen Regierung eingerichtet, um Wirtschaftsmöglichkeiten für britische Unternehmen zu überprüfen, die sich aus einer Ausweitung von "grünen" Produkten, Dienstleistungen, Waren, Anlagemöglichkeiten und Märkten ergeben, die auf die Wertschätzung und den Schutz der Umwelt abzielen. In dem Bericht der Arbeitsgruppe, die den Titel Den Wert der Natur schätzen: Abschließender Bericht der Ecosystem Markets Task Force trägt, werden eine Reihe von Sachverhalten im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit erläutert, derer sich die Arbeitsgruppe im Rahmen ihres Auftrags angenommen hat.

Im Bereich der Nachhaltigkeitsberichterstattung wird in dem Bericht auf die Arbeiten verschiedener Organisationen verwiesen wie beispielsweise das vom britischen Thronfolger ins Leben gerufene Projekt zur Nachhaltigkeitsbilanzierung (The Prince's Accounting for Sustainability Project, A4S), den Weltwirtschaftsrat für nachhaltige Entwicklung (World Business Council for Sustainable Development, WBCSD) und die internationale Initiative 'Die Ökonomie von Ökosystemen und der Biodiversität' (The Economics of Ecosystems and Biodiversity, TEEB). In dem Bericht wird festgehalten, dass ein Berichterstattungsrahmenkonzept für natürliches Kapital bis jetzt noch nicht entwickelt wurde. Es heißt: "Standards für die Natur sind auf dem Stand derer für Finanzen im 14. Jahrhundert, bevor die doppelte Buchführung erfunden wurde."

In dem Bericht wird allerdings auch darauf verwiesen, dass entsprechende Standards und Maßzahlen "nicht perfekt sein müssen, um nützlich zu sein, das Perfekte könnte hier gut der Feind des Guten sein". Außerdem heißt es: "Wír brauchen Systeme auf Unternehmensebene - idealerweise vom International Accounting Standards Board abgesegnete".

Die Empfehlungne in diesem Bereich sind die folgenden:

  • Unternehmen sollten sich vom Prinzip "kein Nettoverlust für die Natur" (oder auch "keine positive Nettoauswirkung") wegbewegen und vielmehr zeigen, wie sie sich diesem Ziel nähern, wobei wenn möglich Bewertungsmethoden eingesetzt werden sollten.
  • Unternehmen in Sektoren mit starken Auswirkungen sollten Partnerschaften bilden und Bewertungsmethoden und Werkzeuge testen, die verlässlich genug sind, "damit der IASB sie in international anerkannte Standards weiterentwickeln kann".
  • Die britische Regierung darf den Anschluss bei der Entwicklung nationaler Rechnungslegungsstandards für natürliches Kapital nicht verpassen.
  • Die Regierung sollte die Anreizstrukturen im Zusammenhang mit diesen Standards und Systemen überprüfen und erwägen, ob es bestimmte Barrieren gibt, die die Unternehmen hindern, diese einzuführen.

Die britische Regierung wird eine offizielle Reaktion auf den Bericht im Laufe des Jahres 2013 veröffentlichen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der EMTF.

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