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Nachrichten

FRC Image

Bericht des Rechnungslegungslabors des britischen FRC zum Berichten von Erfolgskennzahlen

22.06.2018

Der britische Rat für Rechnungslegung (Financial Reporting Council, FRC) hat einen neuen Bericht seines 'Rechnungslegungslabors' veröffentlicht, der ein Rahmenkonzept und eine Reihe von Fragen beinhaltet, die Unternehmen und ihre Vorstände bei der Entscheidung darüber, wie sie über ihre Leistungen berichten, berücksichtigen müssen.

Im Bericht wird darauf hingewiesen, dass Anleger Unternehmen zunehmend auffordern, die Art und Weise, wie sie ihre Erfolgskennzahlen berichten, zu überdenken. Die von den Unternehmen für die Berichterstattung über ihre Erfolge gewählten Kennzahlen sollten sich klar an den strategischen Zielen des Unternehmens orientieren, in ihrer Berechnung transparent sein und ausreichende Informationen liefern, die einen Vergleich mit den Ergebnissen der Vorjahre ermöglichen.

Die Fragen, die berücksichtigt werden sollten, wenn entschieden wird, wie sie über Erfolge berichtet werden soll, sind fünf Prinzipien zugeordnet:

  • Einklang von Strategie und Berichterstattung,
  • Transparenz,
  • Kontextualisierung der Kennzahlen,
  • Verlässlichkeit und
  • Konsistenz.

Der Bericht stützt sich auf die von der europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (European Securities and Markets Authority, ESMA) im Oktober 2015 herausgegebenen Leitlinien für alternative Profitkennzahlen, bietet jedoch eine Anlegerperspektive für die Berichterstattung über alle Arten von Kennzahlen, sodass auch umfassendere Kennzahlen abgedeckt werden, die nicht in den Leitlinien der ESMA enthalten sind.

Der englischsprachige Bericht steht Ihnen auf der Internetseite des FRC zur Verfügung.

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IDW-Positionspapier zur Zukunft der externen Berichterstattung

22.06.2018

Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat ein Positionspapier 'Trendwatch: Zukunft der Berichterstattung' veröffentlicht.

Das Papier ist Entwicklungspotenzialen der externen Berichterstattung gewidmet und enthält unter anderem folgende Kernaussagen zur möglichen Weiterentwicklung:

  • Verlässliche und aussagekräftige Rechnungslegung ist wesentlicher Bestandteil guter Corporate Governance.
  • Dass die gegenwärtige Berichterstattung als zu komplex, vergangenheitsorientiert und überlastet wahrgenommen wird, kann zu einem Bedeutungsverlust führen.
  • Unternehmen könnten schon heute ihre Berichterstattung innerhalb des geltenden Rechtsrahmens verbessern.
  • Man könnte den Abschluss um eine Planungsdarstellung zentraler Posten der Gewinn- und Verlustrechnung für die kommenden drei bis fünf Jahre ergänzen.
  • Eine Aktivierungspflicht für selbst geschaffenes immaterielles Vermögen könnte helfen, die Marktwert-Buchwert-Lücke zu verringern.
  • Der Lagebericht mit Hilfe des Rahmenkonzepts für die integrierte internationale Berichterstattung weiterentwickelt werden.
  • Berichte von unterschiedlichem Detaillierungsgrad in Abhängigkeit der Adressaten könnten erwogen werden.

Das IDW sieht außerdem die derzeitigen Ansätze, gesellschaftlich gewünschte Entwicklungen durch Einführung von immer weiteren Berichtspflichten steuern zu wollen, als nicht sinnvoll an.

Zum vollständigen Positionspapier auf der Internetseite des IDW gelangen Sie hier.

FASB neu Image
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FASB und OIC halten gemeinsame Sitzung ab

22.06.2018

Am 21. Juni 2018 fand in Rom eine gemeinsame Sitzung von Vertretern des US-amerikanischen Financial Accounting Standards Board (FASB) und des italienischen Standardsetzers Organismo Italiano di Contabilità (OIC) statt. Die Sitzung war die dritte gemeinsame Sitzung der beiden Standardsetzer.

FASB und OIC tauschten sich über die jüngsten Umsetzungsaktivitäten in Zusammenhang mit den Standards zu Erlöserfassung, Leasingverhältnissen underwartete Kreditverluste aus, über künftige Projekte sowie über den demnächst erscheinenden FASB-Standard zu gezielten Verbesserungen bei langfristigen Versicherungsverträgen.

Die beiden Boards haben nach der Sitzung eine gemeinsame englischsprachige Presseerklärung veröffentlicht, die Sie auf der Internetseite des FASB einsehen können.

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Neue erläuternde XBRL-Beispiele für die IFRS-Taxonomie

20.06.2018

Die IFRS-Stiftung hat erläuternde Beispiele zur IFRS-Taxonomie 2018 veröffentlicht.

Der Zweck dieser Beispiele ist die Verdeutlichung der Verwendung der Elemente der IFRS-Taxonomie 2018, indem beispielhaft erläuternde Beispiele mit Datenetiketten versehen werden, die verschiedene Standards begleiten

Zugang zu den erläuternden Beispielen auf der Internetseite des IASB haben Sie hier.

Blatt - Nachhaltigkeit Image
Deutschland - neu Image

Studie zum ersten Berichtszyklus nach dem deutschen CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz

20.06.2018

Das Deutsche Global Compact Netzwerk (DGCN) und econsense haben beim Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft am 19. Juni 2018 in Berlin eine Studie vorgestellt, die zeigt, dass für Unternehmen in Deutschland mit dem ersten Berichtszyklus nach Verabschiedung des CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetzes (CSR-RUG) zwar der Aufwand, aber auch die Aufmerksamkeit für Nachhaltigkeit insbesondere bei Unternehmensleitung und Aufsichtsrat gestiegen sind.

Basis der Studie sind alle 255 zum Stichtag 30. April 2018 vorliegenden nichtfinanziellen Erklärungen, eine von 90 Unternehmen beantwortete Online-Umfrage sowie 24 Interviews mit Unternehmensvertretern verschiedenster Funktionen. Untersucht und erfragt wurden genutzten Berichtsformaten, Erfahrungen und Erkenntnissen der Unternehmen bei der erstmaligen Anwendung des Gesetzes sowie Wirkung auf unternehmensinterne Prozesse und den Stellenwert des Themas Nachhaltigkeit. So berichteten bspw. mehr als drei Viertel der Interviewpartner, dass sich das CSR-RUG positiv auf die Prozess- und Datenqualität ausgewirkt habe. Dies wurde vor allem auf die Prüfung und Kontrolle durch den Aufsichtsrat zurückgeführt.

Beim Fachgespräch zum CSR-RUG bei derselben Veranstaltung hob Gerd Billen, Staatssekretär im Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz auch die unterstützende Rolle des DRSC hervor, das in DRS 20 eine erweiterte nichtfinanzielle Berichterstattung mit weiteren Elementen der Berichterstattung vorgesehen hat, worauf die Unternehmen aufbauen konnten.

Folgende weiterführende Informationen stehen Ihnen zur Verfügung:

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'Einführung in die Bilanzierung von Kryptowährungen'

20.06.2018

Das kanadische Institut der Wirtschaftsprüfer (Chartered Professional Accountants of Canada bzw. Comptables professionnels agréés du Canada, CPA Canada) hat eine Einführung für die Bilanzierung von Kryptowährungen nach IFRS veröffentlicht.

In dem Papier wird darauf hingewiesen, dass die derzeitige Anwendung der IFRS, insbesondere die Anwendung von IAS 38 Immaterielle Vermögenswerte und die Bewertung von Kryptowährungen zu Anschaffungskosten, nicht deren wirtschaftlichen Gehalt widerspiegelt und den Abschlussadressaten keine relevanten Informationen liefert. Das Problem wird in fünf Abschnitten analysiert:

  • eine kurze Übersicht, in der erklärt wird, was Kryptowährungen sind;
  • eine Erörterung der möglichen Ansätze für die Bilanzierung von Kryptowährungen nach den bestehenden IFRS;
  • ein Überblick der Aktivitäten zur Rechnungslegungsstandardsetzung in Bezug auf Kryptowährungen;
  • eine kurze Zusammenfassung der steuerlichen Auswirkungen von Transaktionen mit Kryptowährungen; und
  • zusätzliche Leitlinien zur Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts für Kryptowährungen.

Die Autoren des Leitfadens ermutigen die Rechnungslegungsstandardsetzer, in diesem Bereich zu forschen, um die möglichen Auswirkungen von Kryptowährungen besser zu verstehen und zu bewerten und um sicherzustellen, dass die Bilanzierung von Kryptowährungen relevant und entscheidungsnützlich ist.

Die englischsprachige Publikation steht Ihnen auf der Internetseite von CPA Canada zur Verfügung.

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'Rechnungslegungslabor' des britischen FRC untersucht Blockchain-Technologie

20.06.2018

Der britische Rat für Rechnungslegung (Financial Reporting Council, FRC) hat einen neuen Bericht seines 'Rechnungslegungslabors' veröffentlicht, der die Schlussfolgerung enthält, dass der zunehmende Einsatz von Blockchain bedeutet, dass diejenigen, die an den Prozessen der Unternehmensberichterstattung beteiligt sind, die potenziellen störende Auswirkungen der neuen Technologie berücksichtigen müssen.

Das Labor hat untersucht, wie sich aktuelle Entwicklungen und Anwendungsfälle der Blockchain-Technologie in Zukunft auf die Berichtsprozesse im Unternehmen auswirken könnten. In dem Bericht untersucht das Labor anhand des von ihm entwickelten Rahmenkonzepts für die digitale Berichterstattung, wie sich verschiedene Technologien auf die Erstellung, die Verbreitung und den Konsum von Unternehmensberichten auswirken können.

Der Bericht empfiehlt Maßnahmen für verschiedene Beteiligte an der Unternehmensberichterstattung:

  • Regulierer, Standardsetzer und Berufsverbände werden ermutigt, die Entwicklung von Blockchain zu überwachen und zu prüfen, wie sich die Technologie auf die Unternehmensberichterstattung auswirken kann.  Der Bericht empfiehlt die Schaffung eines Forums, in dem alle an der Unternehmensberichterstattung Beteiligten teilhaben und voneinander lernen können.
  • Ersteller und Adressaten sollten sich darauf konzentrieren, ein besseres Verständnis der Technologie zu erlangen, und vorsichtige Versuche und Erneuerungen in Betracht ziehen, wenn Kosten und Nutzen ausgewogen sind.

Der englischsprachige Bericht steht Ihnen auf der Internetseite des FRC zur Verfügung.

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Ergebnisse der 67. Sitzung des IFRS-Fachausschusses

20.06.2018

Der IFRS-Fachausschuss des DRSC hat am 4. und 5. Juni 2018 in Berlin getagt. Ein Ergebnisbericht zu der Sitzung ist jetzt verfügbar.

Während seiner 67. Sitzung hat der IFRS-Fachausschuss folgende Themen besprochen:

Den Ergebnisbericht finden Sie hier auf der Internetseite des DRSC.

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25. Ergänzungslieferung der DRS erhältlich

20.06.2018

Laut Information vom Schäffer-Poeschel Verlag steht ab sofort die 25. Ergänzungslieferung der Deutschen Rechnungslegungs Standards (DRS) zur Verfügung.

Diese Ergänzungslieferung beinhaltet DRS 25 Währungsumrechnung im Konzernabschluss.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Internetseite des Schäffer-Poeschel Verlags.

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Treuhänder schlagen längere Amtszeiten für Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden vor

19.06.2018

Die Treuhänder der IFRS-Stiftung haben begrenzte Änderungen an der Satzung der IFRS-Stiftung vorgeschlagen, mit denen die maximalen Amtszeiten von Vorsitzendem und stellvertretenden Vorsitzendem der Treuhänder verlängert würden.

Insbesondere sehen die vorgeschlagenen Änderungen Folgendes vor:

  • Verlängerung der maximalen Amtszeiten von Vorsitzendem und stellvertretenden Vorsitzendem der Treuhänder auf neun Jahre,
  • Möglichkeit, einen Vorsitzenden entweder aus dem Kreis der Treuhänder oder extern zu berufen,
  • Klarstellung der Vorschriften für die Wiederberufung von Treuhändern.

Stellungnahmen zu den Vorschlägen werden bis zum 17. September 2018 erbeten. Weiterführende Informationen entnehmen Sie bitte der Presseerklärung auf der Internetseite des IASB.

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