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Nachrichten

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Accountancy Europe empfiehlt Maßnahmen für den öffentlichen Sektor im Kontext der Coronavirus-Pandemie

03.06.2020

Accountancy Europe hat kurz- und langfristige Maßnahmen analysiert, die den öffentlichen Sektor bei der Bekämpfung der Auswirkungen der Pandemie unterstützen könnten, darunter viele Maßnahmen im Hinblick auf Transparenz und Berichterstattung.

Accountancy Europe stellt fest, dass die Coronavirus-Pandemie zu einer raschen Bereitstellung von staatlichen Finanzmitteln und zur Entwicklung von Unterstützungsprogrammen geführt hat. Da die Regierungen über die Auswirkungen sehr transparent sein sollten, gehören zu den empfohlenen kurzfristigen Maßnahmen:

  • Die Kontrollen der Ausgaben des öffentlichen Sektors wurden gelockert. Es ist von wesentlicher Bedeutung, dass die Regierungen hinsichtlich der Höhe der von den Empfängern erhaltenen Mittel transparent sind und dass solche Zahlungen rückwirkend geprüft werden, um sicherzustellen, dass sie korrekt verwendet wurden.
  • Die Berichterstattungs- und Prüfungsvorschriften für Unternehmen des öffentlichen Sektors müssen unter bestimmten Umständen vorübergehend gelockert werden. Aber Transparenz ist wichtig, und sie sollten über das berichten, was wirklich wichtig ist.
  • Die Zentralregierungen sollten den Unternehmen des öffentlichen Sektors dringend Leitlinien für die Berichterstattung über die Unternehmensfortführung, Ereignisse nach dem Bilanzstichtag und Lageberichte zur Verfügung stellen.

Accountancy Europe weist auch darauf hin, dass es nach der Krise nicht mehr so weitergehen wird wie bisher und dass die Regierungen die Gelegenheit nutzen sollten, Programme voranzutreiben, die die langfristige fiskalische Widerstandsfähigkeit unterstützen. Zu den empfohlenen langfristigen Maßnahmen gehören daher:

  • Die Bilanzen des öffentlichen Sektors werden wichtiger denn je sein, da die Vermögenswerte und Schulden des öffentlichen Sektors stark ansteigen werden.
  • Nach der Coronavirus-Krise werden die Finanzen des öffentlichen Sektors wiederhergestellt werden müssen, und die Volkswirtschaften werden einen Anschub brauchen. Robuste periodengerechte Abgrenzungen bilden die notwendige Grundlage für vorausschauende Schätzungen und Wirtschaftsmodelle.
  • Die Regierungen werden Kreditaufnahmen in Rekordhöhe benötigen, einen Großteil davon auf offenen Märkten, und die Investoren werden zuverlässige, international vergleichbare und zeitnahe Informationen wünschen. Die Übernahme international anerkannter Rechnungslegungsstandards für den öffentlichen Sektor (IPSAS) würde eine solche Grundlage schaffen.

Die von Accountancy Europe empfohlenen Maßnahmen liegen in einer zusammenfassenden Übersicht, einer eingehenden Analyse der kurzfristigen Maßnahmen und einer eingehenden Analyse der langfristigen Maßnahmen vor.

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EFRAG reagiert schnell mit Übernahmeempfehlung zur Änderung von IFRS 16

03.06.2020

Die Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) eine endgültige Übernahmeempfehlung in Bezug auf 'Auf die Coronavirus-Pandemie bezogene Mietkonzessionen (Änderung an IFRS 16)' ausgesprochen - nicht einmal eine Woche, nachdem der IASB die Änderung herausgegeben hat.

EFRAG ist zu der Einschätzung gekommen, dass die Änderung die fachlichen Kriterien der IAS-Verordnung für die Übernahme erfüllt und dem europäischen Gemeinwohl förderlich ist und empfiehlt daher ihre Übernahme.

Die Abstimmung des Regelungsausschusses für Rechnungslegung (RAR) der Europäischen Kommission, die den nächsten Schritt im Übernahmeprozess darstellt, soll noch im Juni erfolgen. Allerdings wird eine endgültige Übernahme derzeit nicht vor "Q3/Q4 2020" erwartet.

Auf der Internetseite von EFRAG finden Sie die endgültige Übernahmeempfehlung und eine entsprechende Presseerklärung.

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Endgültige EFRAG-Stellungnahme zur vorgeschlagenen Verschiebung des Zeitpunkts des Inkrafttretens der jüngsten Änderungen an IAS 1

03.06.2020

Die Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat gegenüber dem IASB zu dessen Entwurf ED/2020/3 'Klassifizierung von Schulden als kurz- oder langfristig — Verschiebung des Zeitpunkt des Inkrafttretens (Vorgeschlagene Änderung an IAS 1)' Stellung genommen.

In der Stellungnahme stimmt EFRAG den Vorschlägen im Entwurf zu, mit denen der Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderungen vom Januar 2020 um ein Jahr verschoben würde.

EFRAG ist der Ansicht, dass die Vorteile einer Verschiebung während dieser Zeit erheblicher Beeinträchtigungen aufgrund der Coronavirus-Pandemie die Nachteile überwiegen würden, da eine frühere Anwendung der Änderungen weiterhin zulässig sein wird.

Weiterführende Informationen können Sie der Presseerklärung auf der Internetseite von EFRAG entnehmen. Dort ist auch die endgültige Stellungnahme zugänglich.

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Stellungnahme des DRSC zur Konsultation zur Überarbeitung der Richtlinie über die nichtfinanzielle Berichterstattung

02.06.2020

Das DRSC hat der Europäischen Kommission seine Stellungnahme zur Konsultation zur Überarbeitung der Richtlinie über die nichtfinanzielle Berichterstattung übermittelt.

Neben der Beantwortung des Fragenkatalogs der Kommission hat das DRSC seine wesentlichen Ansichten in einem Brief des DRSC-Verwaltungsrats zusammengefasst. Darin begründet das DRSC die Notwendigkeit global einheitlicher Berichtsstandards und lehnt einen europäischen Alleingang ab. Zudem spricht sich das DRSC für die Vernetzung finanzieller und nichtfinanzieller Unternehmensberichterstattung und ebenso für ein vernetztes Rahmenkonzept aus. Eindringlich warnt das DRSC vor einer Aufweichung der IAS-Verordnung.

Des Weiteren sieht das DRSC auch die Notwendigkeit, nichtfinanzielle Informationen durch Externe prüfen zu lassen. Allerdings sei dafür ein belastbarer Beurteilungsmaßstab erforderlich, anhand dessen die Informationen als korrekt oder nicht korrekt bewertet werden können. Dies solle die Kommission berücksichtigen, bevor sie eine obligatorische Prüfung in vollem Umfang vorschreibt.

Auf der Internetseite des DRSC stehen Ihnen folgende Dokumente zur Verfügung:

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Tagesordnung und Papiere für die kommende Sitzung des IFRS-Fachausschusses des DRSC

02.06.2020

Am 8. Juni 2020 wird der IFRS-Fachausschuss des DRSC per Videokonferenz seine nächste Sitzung abhalten. Eine Tagesordnung und Papiere sind jetzt verfügbar.

Während seiner 86. Sitzung wird der Ausschuss folgendes Thema besprechen:

  • IASB-Entwurf ED/2019/7 Allgemeine Darstellung und Angaben (Stellungnahme des DRSC)

Die Papiere für die Sitzung finden Sie hier auf der Internetseite des DRSC.

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Rückblick auf EFRAG-Aktivitäten im Mai

02.06.2020

Die Europäische Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat eine neue Ausgabe des 'EFRAG Update' herausgegeben. Der Newsletter bietet einen Überblick über alle EFRAG-Aktivitäten im Mai 2020.

Wie bereits berichtet, waren im Mai folgenden Höhepunkte zu verzeichnen:

Der Newsletter bietet außerdem Zusammenfassungen von den Sitzungen des EFRAG-Boards am 11. und 18. Mai, der gemeinsamen Sitzung von EFRAG und TEG am 26. Mai sowie von TEG am 6. und am 11. Mai.

Sie können sich den vollständigen Monatsrückblick in englischer Sprache hier von der Internetseite von EFRAG herunterladen.

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IVSC schließt Artikelreihe zur Abschreibung von Geschäfts- oder Firmenwerten ab

02.06.2020

Der internationale Rat für Bewertungsstandards (International Valuation Standards Council, IVSC hat den dritten Artikel in einer Reihe veröffentlicht, in der untersucht wird, ob die Prinzipien der Unternehmensbewertung mit dem Konzept der Abschreibung von Geschäfts- oder Firmenwerten vereinbar sind. Die Reihe zielt darauf ab, die öffentliche Diskussion zu fördern, indem sie bestimmte grundlegende Fragen in diesem Bereich untersucht, um Abschlussersteller, Prüfer und Adressaten zu informieren und den Kapitalmarkt zu unterstützen.

Der dritte Artikel Opportunities for Enhancing the Goodwill Impairment Framework steht nun auf der Internetseite des IVSC zur Verfügung

Der zweite Artikel What is the Information Value of the Current Impairment Framework? war im Dezember 2019 veröffentlicht worden.

Der erste Artikel Is Goodwill a Wasting Asset? war im September 2019 veröffentlicht worden.

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FASB und ASBJ halten ihre halbjährliche gemeinsame Sitzung ab

02.06.2020

Am 1. Juni 2020 fand die 27. gemeinsame Sitzung von Vertretern des japanischen Standardsetzers Accounting Standards Board of Japan (ASBJ) und des US-amerikanischen Standardsetzers Financial Accounting Standards Board (FASB) als Videokonferenz statt.

FASB und ASBJ tauschten sich über die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf ihre Standards aus sowie über Fachthemen, die für beide Boards von Interesse sind. Dazu gehörten diesmal Bilanzierung von Geschäfts- oder Firmenwerten und immateriellen Vermögenswerten sowie Erfolgsberichterstattung und entsprechende Angaben.

Die nächste gemeinsame Sitzung von FASB und ASBJ soll im zweiten Halbjahr 2020 stattfinden.

Die Boards haben nach der Sitzung eine gemeinsame englischsprachige Presseerklärung veröffentlicht, die Sie auf der Internetseite des ASBJ einsehen können.

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IOSCO-Erklärung zur Bedeutung von Angaben im Kontext der Coronavirus-Pandemie

02.06.2020

Die internationale Vereinigung der Wertpapieraufsichtsbehörden (International Organization of Securities Commissions, IOSCO) hat eine öffentliche Erklärung über die Bedeutung von Angaben zu COVID-19-Aspekten herausgegeben, um Fragen der Finanzberichterstattung hervorzuheben, die von den Emittenten in Betracht gezogen werden sollten, damit Anleger in den Finanzberichten und verwandten Angabedokumenten relevante und zuverlässige Informationen finden.

Die Erklärung geht auf folgende Punkte ein:

  • die Bedeutung von Angaben über die Auswirkungen auf die in den Jahresabschlüssen ausgewiesenen, bewerteten und dargestellten Beträge;
  • die Bedeutung transparenter und vollständiger Angaben, die unternehmensspezifisch sein und insbesondere maßgebliche Ermessensentscheidungen und Schätzungen hervorheben sollten;
  • alternative Finanzkennzahlen, die verlässlich und informativ sein sollten;
  • Zwischenberichte, die belastbare Angaben zu wesentlichen Informationen und zur Reaktion der Unternehmensleitung auf die sich ändernden Umstände enthalten sollten;
  • Auswirkungen auf die Jahresabschlussprüfung; und
  • die Ausgewogenheit zwischen der Flexibilität, die die Regulierungsbehörden durch die Verlängerung der Frist für die Einreichung von Finanzinformationen bieten, und der Verantwortung für die zeitnahe und umfassende Bereitstellung von Finanzinformationen, die angemessene und vertretbare Ermessensentscheidungen beinhalten.

Zugang zur Pressemitteilung und der öffentlichen Erklärung haben Sie auf der Internetseite von IOSCO.

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EFRAG-Stellungnahmeentwurf zum Diskussionspapier zur Wertminderung von Geschäfts- oder Firmenwerten

30.05.2020

Die Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat den Entwurf einer Stellungnahme gegenüber dem IASB zu dessen Diskussionspapier DP/2020/1 'Unternehmenszusammenschlüsse - Angaben, Geschäfts- oder Firmenwert und Wertminderung' veröffentlicht.

Das IASB-Projekt zur Wertminderung von Geschäfts- oder Firmenwerten zielt darauf ab, die Informationen zu verbessern, die Unternehmen den Anlegern zu angemessenen Kosten über die von diesen Unternehmen erworbenen Unternehmen zur Verfügung stellen, und würde dazu beitragen, die Unternehmensleitung für ihre Entscheidungen zum Erwerb dieser Unternehmen zur Rechenschaft zu ziehen.

Im Stellungnahme-Entwurf zum Diskussionspapier vom März 2020

  • unterstützt EFRAG das Ziel, zu untersuchen, ob Unternehmen zu vernünftigen Kosten Anlegern mehr entscheidungsnützliche Informationen über die von Unternehmen getätigten Übernahmen zur Verfügung stellen können;
  • weist EFRAG auf einige Praxisfragen hin, die im Zusammenhang mit der Angabe der strategischen Gründe, der Ziele der Unternehmensleitung für eine Übernahme und der Synergien zu berücksichtigen sind; fragt, ob diese Informationen im Lagebericht und nicht im Jahresabschluss enthalten sein sollten; und stellt die Frage, ob der Nutzen einiger der Angaben die Kosten aufwiegen würde;
  • schlägt EFRAG vor, dass die Leitlinien für die Zuweisung von Geschäfts- oder Firmenwert auf zahlungsmittelgenerierende Einheiten möglicherweise geändert werden könnten, um die Anwendung des Wertminderungstests für zahlungsmittelgenerierende Einheiten, die Geschäfts- oder Firmenwert enthalten, in der Praxis zu verbessern;
  • gibt EFRAG noch keine Einschätzung dazu ab, ob die Abschreibung von Geschäfts- und Firmenwert nicht wieder eingeführt werden sollte;
  • erkennt EFRAG die Versuche an, die Werthaltigkeitsprüfung zu vereinfachen, hat aber Vorbehalte gegen die Einführung eines reinen Indikatoransatzes;
  • unterstützt EFRAG den Vorschlag, die Einschränkung aufzuheben, die es Unternehmen untersagt, ungebundene Cashflows aus Restrukturierungen und Vermögenswertsteigerungen einzubeziehen oder die Leistung des Vermögenswerts zu verbessern, sowie die die Möglichkeit zu gewähren, dass Unternehmen bei der Berechnung des Nutzungswertes Nachsteuerwerte und Nachsteuerabzinsungssätze verwenden dürfen;
  • kommt EFRAG nicht zu der Einschätzung, dass es Vorteile hätte, den Betrag des gesamten Eigenkapitals ohne Geschäfts- und Firmenwert in der Darstellung der finaziellen Lage auszuweisen; und
  • empfiehlt EFRAG, dass die Frage, ob einige immaterielle Vermögenswerte in den Geschäfts- und Firmenwert einbezogen werden könnten, in einer zweiten Phase des Projekts geprüft werden sollte.

Der EFRAG-Stellungnahmeentwurf kann bis zum 30. November 2020 kommentiert werden. Weiterführende Informationen können Sie in der Presseerklärung auf der Internetseite von EFRAG finden. Dort ist auch der Stellungnahmeentwurf zugänglich.

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