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IFRS-Musterkonzernabschluss 2022 in englischer Sprache

04.10.2022

Das IFRS Global Office von Deloitte hat die Publikation 'International GAAP Holdings Limited — Musterkonzernabschluss für am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahre' veröffentlicht.

Der Musterabschluss dient der Veranschaulichung der Darstellungs- und Angabevorschriften der IFRS-Rechnungslegungsstandards, ohne dass tatsächliche Zahlen verwendet werden. Er enthält auch zusätzliche Angaben, die als beste ausgeübte Praxis angesehen werden, insbesondere dann, wenn solche Angaben in erläuternden Beispielen innerhalb eines bestimmten Standards enthalten sind.

Sie können sich die englischsprachige Publikation hier herunterladen.

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IFRS in your pocket 2022

04.10.2022

Wir stellen Ihnen die neunzehnte Auflage unseres beliebten Leitfadens zu den IFRS zur Verfügung – 'IFRS in your pocket 2022'.

IFRS in your pocket ist eine umfassende Zusammenfassung der aktuellen Standards und Interpretationen sowie Details zu den Projekten auf der Standardsetzungsagenda des IASB. Hinzu kommen Informationen über den Board und eine Analyse der weltweiten Anwendung der IFRS. Diese Kombination hat IFRS in your pocket zu einem jährlichen und unverzichtbaren, weltweiten Favoriten gemacht. Es ist der ideale Leitfaden und Auffrischungskurs für alle Beteiligten.

Die neueste Ausgabe, die Entwicklungen bis einschließlich 30. September 2022 widerspiegelt, können Sie sich hier herunterladen.

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Neue GPF-Mitglieder berufen

03.10.2022

Es wurden drei neue Mitglieder in das Globale Forum der Ersteller (Global Preparers Forum, GPF) berufen. Lily Hu, Patrick Matos und Feifei Wang wurden für erste Amtszeiten von jeweils fünf Jahren ernannt, die am 1. November 2022 beginnen.

Weiterführende Informationen entnehmen Sie bitte der Presseerklärung auf der Internetseite der IFRS-Stiftung.

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IASB-Podcast zu den jüngsten Boardentwicklungen (September 2022)

03.10.2022

Das IASB hat einen Podcast veröffentlicht, in dem der IASB-Vorsitzende Andreas Barckow und die Technische Direktorin Nili Shah über die Erörterungen bei der IASB-Sitzung im September 2022 sprechen.

In dem Podcast wird auf folgende Themen eingegangen:

  • Diskussionen über Angaben zu Unternehmenszusammenschlüssen als Teil des Projekts zur Wertminderung von Geschäfts- oder Firmenwerten;
  • Fortsetzung der Diskussionen aus der IASB-Sitzung im Juni 2022 zur Equity-Methode;
  • Überlegungen zu weiteren Untersuchungen zur Verbesserung der Angabeziele und -vorschriften von IFRS 6 im Rahmen des Projekts zu Rohstoffindustrien;
  • vorläufige Entscheidungen über das Projekt zu primären Abschlussbestandteilen;
  • aktueller Stand des Projekts zu preisregulierten Geschäftsvorfällen;
  • Neues aus dem Projekt zu Finanzinstrumenten mit Eigenschaften vo Eigenkapital;
  • Entwicklungen bei den vertraglich festgelegten Cashflow-Merkmalen von finanziellen Vermögenswerten, ein Projekt, das aus der Überprüfung nach der Einführung von IFRS 9 — Klassifizierung und Bewertung - hervorgegangen ist;
  • Fortschritte bei den Überprüfungen nach der Einführung von IFRS 9 — Klassifizierung und Bewertung, IFRS 15 und andere damit verbundene Neuigkeiten; und
  • die wichtigsten Erkenntnisse aus der Sitzung zur Standardpflege und einheitlichen Anwendung.

Der Podcast kann über die entsprechende Presseerklärung auf der Internetseite des IASB abgerufen werden.

Unsere deutschsprachigen Mitschriften von der Sitzung finden Sie hier.

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Fachlicher Hinweis des IDW zu Finanzberichten zum oder nach dem 30. September 2022

30.09.2022

Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat anlässlich der gegenwärtigen vielschichtigen wirtschaftlichen Unsicherheiten, u.a. infolge des Krieges in der Ukraine, der Verwerfungen auf den Energiemärkten und den hohen Inflationsraten, einen fachlichen Hinweis zu den Folgen für die IFRS- und HGB-Finanzberichterstattung erarbeitet.

Mit Blick auf Abschlussstichtage zum oder nach dem 30. September 2022 wird erläutert, wie sich die aktuellen Risiken und Unsicherheiten – auch im Hinblick auf eine vorausgesagte Rezession in Deutschland und der EU – auf die Unternehmensplanung als Grundlage für Prognosen und daraus abgeleitete Zahlungsströme auswirken. Thematisiert werden außerdem ausgewählte Bilanzierungs- und Bewertungsfragen, die Herstellung von Transparenz durch eine angemessene Berichterstattung in Anhang und Lagebericht sowie die Aufnahme eines Hinweises in den Bestätigungsvermerk zur Hervorhebung eines Sachverhalts im Zusammenhang mit den bestehenden Unsicherheiten. Der fachliche Hinweis dient vor allem dazu, Bilanzierer und deren Abschlussprüfer für bedeutsame Erwägungen bei der anstehenden Finanzberichterstattung zu sensibilisieren.

Sie können sich den fachlichen Hinweis hier von der Internetseite des IDW herunterladen.

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IFRS-Stiftung gibt neue IASB-Mitglieder bekannt

30.09.2022

Die Treuhänder der IFRS-Stiftung haben die Ernennung von Patrina Buchanan und Hagit Keren zu Boardmitgliedern des IASB bekanntgegeben. Beide wurden für eine erste Amtszeit von fünf Jahren berufen.

Buchanan war fast zwei Jahrzehnte lang federführend an den Projekten des IASB zur Reform der Bilanzierung von Leasingverhältnissen sowie der Erlöserfassung und Konsolidierung beteiligt. Sie hat auch die Projekte der Stiftung geleitet, die die einheitliche Anwendung der IFRS unterstützen, einschließlich der führenden Unterstützung der Arbeit des IFRS Interpretations Committee. Ihre erste Amtszeit als IASB-Mitglied wird im Dezember 2022 beginnen.

Keren kommt von KPMG Israel zur Stiftung. Sie war dort Leiterin des Versicherungsbereichs. Sie bringt Wissen und Erfahrung bei der Umsetzung von IFRS 17 Versicherungsverträge mit. Keren hat die IFRS-Stiftung bereits durch den Aufbau und die Leitung der Transition Resource Group unterstützt, die zur Unterstützung der Umsetzung von IFRS 17 eingerichtet wurde. Sie wird dem Board im Jahr 2023 beitreten.

Weiterführende Informationen entnehmen Sie bitte der Presseerklärung auf der Internetseite der IFRS-Stiftung.

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Mitschriften von der IASB-Sitzung im September 2022

30.09.2022

Der IASB hat vom 20. bis 22. September 2022 in London getagt und elf Themen erörtert. Wir haben die Mitschriften von Deloitte-Beobachtern bei dieser Sitzung für Sie übersetzt.

Auf der Tagesordnung standen die folgenden Themen:

Bilanzierung nach der Equity-Methode

Der Stab empfahl, bei der Ermittlung des Buchwerts, der bei einer Teilveräußerung auszubuchen ist, die Anschaffungskosten des spezifischen Teils der veräußerten Anteile zu ermitteln oder, falls diese nicht ermittelt werden können, die Last-in-First-out-Methode anzuwenden. Er empfahl auch Erleichterungen, um die Anwendung der gewichteten Durchschnittsmethode als praktische Erleichterung für nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen, die vor dem Übergangszeitpunkt gehalten wurden, zu ermöglichen. Mehrere IASB-Mitglieder äußerten Bedenken zu diesem Ansatz, und es werden zu diesem Thema weitere Untersuchungen durchgeführt. Der IASB entschied, dass, wenn ein nach der Equity-Methode bilanziertes Beteiligungsunternehmen Eigenkapitalinstrumente ausgibt und der Anleger weiterhin die Equity-Methode anwendet, eine Erhöhung des Anteils als Erwerb eines zusätzlichen Anteils behandelt wird, während eine Verringerung eine Teilveräußerung darstellt. Der IASB hat außerdem Anwendungsfragen im Zusammenhang mit Transaktionen zwischen einem Anleger und seinem assoziierten Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen sowie anerkannte Konflikte zwischen den Vorschriften in IFRS 10 und denen in IAS 28 erörtert.

Wertminderung von Geschäfts- oder Firmenwerten

Der IASB hat mehrere Änderungen seiner vorläufigen Sichtweisen in Bezug auf Angaben zu den Zielen und Gründen für die Unternehmenszusammenschlüsse eines Unternehmens vorgenommen, einschließlich einer Befreiung von einigen der Angabevorschriften, wenn die Angabe den Zielen des Unternehmens in Bezug auf den Unternehmenszusammenschluss ernsthaft schaden würde. Der Board entschied außerdem vor, dass, wenn einige Angabevorschriften nur für eine Teilmenge von Unternehmenszusammenschlüssen erforderlich sind, der Schwerpunkt auf strategisch wichtigen Unternehmenszusammenschlüssen liegen sollte, d. h. auf solchen, bei denen die Nichterfüllung der Vorschriften das Erreichen der Gesamtgeschäftsstrategie des Unternehmens ernsthaft gefährden würde.

Überprüfung nach der Einführung von IFRS 9: Klassifizierung und Bewertung

Der IASB hat in dieser Sitzung Fragen erörtert, die von den Stellungnehmenden zur Bitte um Informationsübermittlung aufgeworfen wurden und die nicht durch andere Papiere des Stabs abgedeckt sind. Der Stab empfahl dem IASB, keine weiteren Sachverhalte in Bezug auf folgende Punkte zu behandeln: der Ausbuchung und der Frage, ob "im Wesentlichen alle Risiken und Chancen" eines finanziellen Vermögenswertes übertragen wurden; der Beurteilung, ob ein Unternehmen ähnliche Verträge in der Regel durch einen Nettoausgleich in bar erfüllt, wenn es die Inanspruchnahme der "Ausnahmeregelung für den Eigengebrauch" in Betracht zieht; der Veräußerung von Eigenkapitalinstrumenten, die als erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden; ob Zinssätze, die vertraglich an einen Index gebunden sind, der den Zeitwert des Geldes auf der Grundlage eines Marktzinssatzes und/oder einer Inflationsrate anpasst, im Zusammenhang mit den jüngsten erheblichen Anstiegen der Inflationsraten eine "Hebelwirkung" entfalten; und ob Zinssätze, die einen von der Regierung auferlegten Hebelfaktor enthalten, den Leitlinien von IFRS 9 für regulierte Zinssätze folgen sollten, und wenn ja, wie zu prüfen ist, ob der Zinssatz Risiken oder Schwankungen in den vertraglichen Zahlungsströmen birgt, die mit einer grundlegenden Kreditvereinbarung nicht vereinbar sind. Der Stab empfahl, dass Fragen zu erworbenen oder ausgegebenen kreditgefährdeten finanziellen Vermögenswerten im Rahmen der bevorstehenden Überprüfung nach der Einführung der Wertminderungsvorschriften in IFRS 9 berücksichtigt werden. Die IASB-Mitglieder unterstützten im Allgemeinen die Vorschläge des Stabs, aber es wurden keine Entscheidungen getroffen.  

Finanzinstrumente mit Eigenschaften von Eigenkapital

Der Board entschied, Folgendes klarzustellen: IAS 32:23 würde auf eine Verpflichtung zur Rücknahme von Eigenkapitalinstrumenten mit Ausgleich durch eine variable Anzahl anderer Arten von Eigenkapitalinstrumenten Anwendung finden. Er entschied, dass bei Auslaufen einer geschriebenen Verkaufsoption auf eigene Eigenkapitalinstrumente: die finanzielle Verbindlichkeit in denselben Bestandteil des Eigenkapitals umgegliedert wird, aus dem sie beim erstmaligen Ansatz der Verkaufsoption umgegliedert wurde; und der kumulative Betrag in den Gewinnrücklagen, der sich auf die Verkaufsoption bezieht, in einen anderen Bestandteil des Eigenkapitals umgegliedert werden darf, wobei jedoch Beträge, die zuvor bei der Neubewertung der finanziellen Verbindlichkeit im Gewinn oder Verlust erfasst wurden, nicht rückgängig gemacht werden dürfen. Darüber hinaus werden geschriebene Verkaufsoptionen oder Terminkaufverträge auf eigene Eigenkapitalinstrumente brutto und nicht netto dargestellt.

Primäre Abschlussbestandteile

Der IASB entschied, keine besonderen Vorschriften für ungewöhnliche Erträge und Aufwendungen zu formulieren. Er entschied außerdem, dass alle Unternehmen Erträge und Aufwendungen aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden, in die Kategorie "Investitionen" einordnen. Er zog den Vorschlag zurück, wonach ein Unternehmen zusätzliche Aufwendungen in die Kategorie der Investitionstätigkeit einzustufen hat, aber bestätigte den Vorschlag, dass es sich bei den (in Textziffer 104 des Entwurfs) aufgeführten spezifizierten Zwischensummen nicht um von der Unternehmensleitung definierte Erfolgskennzahlen handelt, und die Liste der spezifizierten Zwischensummen um "Betriebsergebnis und Erträge und Aufwendungen aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen" zu ergänzen. Schließlich entschied er, das vorgeschlagene Verbot einer gemischten Darstellung der betrieblichen Aufwendungen zurückzuziehen.

Arbeitsprogramm des IASB

Der Stab hat über den aktuellen Stand des Arbeitsprogramms des IASB seit seiner letzten Mitteilung im Mai 2022 berichtet. Der Board entschied, in der zweiten Jahreshälfte 2023 zu prüfen, wann mit den Überprüfungen nach der Einführung der Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen in IFRS 9 und den Vorschriften von IFRS 16 begonnen werden soll. Der IASB erörterte auch die Klärung des Zwecks einer Überprüfung nach der Einführung und die Erwartungen der Interessengruppen hinsichtlich dieser Ziele. 

Überprüfung nach der Einführung von IFRS 15

Der Stab geht davon aus, dass die Einbindungsveranstaltungen von Oktober 2022 bis Q1 2023 stattfinden werden. Die Bitte um Informationsübermittlung wird voraussichtlich im 1. Halbjahr 2023 veröffentlicht werden, mit einer 120-tägigen Stellungnahmefrist.

Vertragliche Cashflow-Merkmale

Der IASB hat im Mai 2022 beschlossen, ein Standardsetzungsprojekt zu starten, um bestimmte Aspekte der Vorschriften von IFRS 9 zur Beurteilung der vertraglichen Cashflow-Merkmale eines finanziellen Vermögenswerts (d. h. die Vorschrift in Bezug auf ausschließliche Tilgungs- und Zinszahlungen auf den ausstehenden Kapitalbetrag, SPPI) zu klären. Der Board entschied, klarzustellen, dass vertragliche Zahlungsströme nur dann als SPPI gelten, wenn eine grundlegende Kreditvereinbarung nicht zu Schwankungen der Zahlungsströme aufgrund von Risiken oder Faktoren führt, die nichts mit dem Kreditnehmer zu tun haben, selbst wenn solche Bedingungen in dem spezifischen Markt, in dem das Unternehmen tätig ist, üblich sind. Er entschied außerdem, die Faktoren darzulegen, wann ein finanzieller Vermögenswert, der Vertragsbedingungen enthält, die den Zeitpunkt und die Höhe der vertraglichen Cashflows ändern, mit einer grundlegenden Kreditvereinbarung vereinbar ist und daher SPPI-Cashflows aufweist. Der Board entschied ferner, klarzustellen, dass der Verweis auf "Instrumente" in Textziffer B4.1.23 des IFRS 9 Forderungen aus Leasingverhältnissen einschließt.

Rohstoffindustrien

Der Stab legte Papiere vor, in denen er die Rückmeldungen der Interessengruppen zu den Angaben aus den zwischen 2018 und 2021 durchgeführten Untersuchungen, die einschlägige akademische Literatur und die einschlägigen Vorschriften des Rechtskreises sowie eine Stichprobe von Jahresabschlüssen zusammenfasst. Die IASB-Mitglieder sprachen sich insgesamt für die vorgeschlagene Ausrichtung des Projekts und für die drei vorgeschlagenen Bereiche für weitere Forschung aus. Es wurde angemerkt, dass es sehr wichtig sei, den Interessengruppen klar zu kommunizieren, dass dies die einzigen Themen sind, die in diesem Projekt weiterverfolgt werden, und dass andere potenzielle Bereiche, die identifiziert wurden, nun ausgeklammert wurden. Der IASB wurde nicht um Entscheidungen gebeten.

Standardpflege und einheitliche Anwendung

Auf seiner Sitzung im Juni 2022 stimmte das IFRS Interpretations Committee für die Finalisierung der Agendaentscheidung über die Erfassung von per elektronischer Übertragung erhaltenen Barmitteln als Erfüllung für einen finanziellen Vermögenswert (IFRS 9). Der Stab empfahl, dass der IASB anstelle der Finalisierung der Agendaentscheidung eine Änderung von IFRS 9 prüft. Im Zusammenhang mit den anstehenden Änderungen an IAS 1 für langfristige Verbindlichkeiten mit Nebenbedingungen empfahl der Stab dem IASB, die Vorschriften für die vorzeitige Anwendung der Änderungen von 2020 und 2022 zu klären. Die IASB-Mitglieder stimmten den Empfehlungen des Stabs zu. Mehrere IASB-Mitglieder merkten an, dass der IASB schnell handeln sollte, da fast alle Unternehmen in allen Branchen betroffen seien. Der Vorsitzende bestätigte dies, wies aber darauf hin, dass es wichtig sei, zu beachten, dass der Stab in seiner Empfehlung den Begriff "Prüfung von Standardsetzung" verwende, was bedeute, dass es noch nicht sicher sei, dass Standardsetzung vorgenommen werde. Der IASB würde Standardsetzung nur dann in Angriff nehmen, wenn das Problem rechtzeitig und ohne nennenswerte Störungen gelöst werden kann.

Preisregulierte Geschäftsvorfälle

Der Stab empfahl dem IASB, klarzustellen, dass ein Unternehmen zunächst IFRIC 12 anwendet und dann die Vorschriften des vorgeschlagenen neuen Standards auf alle verbleibenden Rechte und Verpflichtungen anwendet, um festzustellen, ob das Unternehmen regulatorische Vermögenswerte oder regulatorische Schulden hat. Die IASB-Mitglieder waren sich im Allgemeinen einig, dass IFRIC 12 vor dem neuen Standard angewendet werden sollte, allerdings gab es unterschiedliche Ansichten darüber, wie dies zu erreichen sei.

Detaillierte Zusammenfassungen der Erörterungen durch den Board finden Sie am Ende unserer Seite für Sitzungsmitschriften. Eine Analyse, wie sich das Arbeitsprogramm des IASB als Ergebnis des Sitzung verändert hat, finden Sie hier.

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Notizen von der Septembersitzung des ISSB

29.09.2022

Der International Sustainability Standards Board (ISSB) hat vom 20. bis 23. September 2022 in seinen Räumen in Frankfurt getagt. Beobachter des IFRS and Corporate Reporting Centre of Excellence von Deloitte Deutschland haben die Sitzung für Sie beobachtet und Fragen und Erörterungen für Sie zusammengefasst.

Der ISSB hat sich erstmals tiefergehend mit den Rückmeldungen auseinandergesetzt, die zu seinen Entwürfen IFRS S1 Allgemeine Vorschriften für die Angabe von nachhaltigkeitsbezogenen Finanzinformationen und IFRS S2 Klimabezogene Angaben eingegangen sind. Wichtige Themen waren auch die Planung der erneuten Erörterungen und die Skalierbarkeit der Vorschläge. Des Weiteren wurden finanzierte und geförderte Emissionskennzahlen erörtert. Zum Abschluss der Sitzung gab der Vorsitzende des IASB, Andreas Barckow, einen generellen Einblick in die Arbeit und Arbeitsweise des IASB und wies auf Themenbereiche hin, bei denen eine Zusammenarbeit mit dem ISSB denkbar bzw. sinnvoll wäre.

Die Notizen der Beobachter von Deloitte können Sie hier nach Themen geordnet einsehen.

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ISSB-Podcast zu den jüngsten Boardentwicklungen (September 2022)

29.09.2022

Die IFRS Stiftung hat einen Podcast veröffentlicht, in dem die Höhepunkte der zweiten ISSB-Sitzung besprochen werden. Gastgeber des Podcasts sind der ISSB-Vorsitzende Emmanuel Faber und die stellvertretende Vorsitzende Sue Lloyd.

Folgende Themen werden in dem Podcast erörtert:

  • die wichtigsten Entwicklungen seit der letzten Board-Sitzung,
  • die Höhepunkte der Diskussion über Rückmeldungen zu den Standardentwürfen,
  • die Bedeutung von Verhältnismäßigkeit und Skalierbarkeit,
  • Prioritätensetzung und Agendagestaltung, sowie
  • die Erwartungen in Bezug auf die Oktobersitzung in Montreal.

Der englischsprachige Podcast (ca. 23 Minuten) kann über die Pressemitteilung auf der Internetseite der IFRS-Stiftung abgerufen werden.

Unsere deutschsprachigen Mitschriften von den Erörterungen bei der Sitzung finden Sie hier.

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Drittes IVSC-Perspektivenpapier zu immateriellen Vermögenswerten

29.09.2022

Der internationale Rat für Bewertungsstandards (International Valuation Standards Council, IVSC) gibt derzeit eine Reihe von Perspektivenpapieren 'Time to get Tangible about Intangible Assets' heraus, weil er feststellt, dass trotz der Bedeutung immaterieller Vermögenswerte für die Kapitalmärkte nur ein geringer Prozentsatz in den Bilanzen ausgewiesen wird.

Nach Veröffentlichung des ersten Papiers The Case for Realigning Reporting Standards with Modern Value Creation im September 2021 und des zweiten Papiers Human Capital Introspective im Juni 2022 folgt jetzt ein drittes Papier Rethinking Brand Value. Es ist über die Presseerklärung auf der Internetseite des IVSC zugänglich.

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