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Nachrichten

EFRAG Image

Endgültige EFRAG-Stellungnahme zu den vorgeschlagenen Änderungen an IAS 37 in Bezug auf belastende Verträge

25.04.2019

Die Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat eine endgültige Stellungnahme gegenüber dem IASB zu dessen Entwurf ED/2018/2 'Kosten für die Erfüllung eines Vertrages (Vorgeschlagene Änderungen an IAS 37)' veröffentlicht.

EFRAG begrüßt die Bemühungen des IASB, die Vorschriften in IAS 37 in Bezug auf die Beurteilung der Frage zu klären, ob in einem Vertrag die unvermeidbaren Kosten zur Erfüllung der Verpflichtungen aus dem Vertrag den erwarteten wirtschaftlichen Nutzen übersteigen. EFRAG stellt jedoch fest, dass die vorgeschlagenen Änderungen die Beurteilung der Belastung nicht nur für langfristige Fertigungsaufträge, die zuvor in den Anwendungsbereich von IAS 11 fielen, sondern für alle Verträge, die in den Anwendungsbereich von IAS 37 fielen, betreffen würden. Daher fordert EFRAG den IASB auf, die erwarteten Auswirkungen der Vorschläge weiter zu prüfen.

Die Stellungnahme ist Ihnen über die Presseerklärung auf der Internetseite von EFRAG zugänglich. Dort finden Sie auch einen Bericht zur Berücksichtigung der zum Stellungnahmeentwurf eingegangenen Anmerkungen.

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Jahresbericht 2018 von EFRAG

25.04.2019

Die Europäische Beratungsgruppe für Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat ihren Jahresbericht 2018 veröffentlicht.

Neben den Finanzzahlen für 2018 hebt der Bericht unter anderem die weitere Arbeit von EFRAG im Zusammenhang mit IFRS 17 Versicherungsverträge in Form von Fallstudien und Anwenderberichten, die mit zur Neubefassung des IASB mit dem Standard durch den IASB geführt haben, die Arbeit von EFRAG in Bezug auf die potenziellen Auswirkungen der Vorschriften von IFRS 9 im Hinblick auf die Bilanzierung von Eigenkapitalinstrumenten auf langfristige Investitionen sowie EFRAGs Frühphasenanalyse der Auswirkungen der Vorschläge des IASB im Projekt zu Finanzinstrumenten mit Eigenschaften von Eigenkapital hervor.

Zugang zum Bericht haben Sie über die Presseerklärung auf der Internetseite von EFRAG.

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Zusammenfassung der Sitzung des Kapitalmarktbeirats im März 2019

24.04.2019

Der IASB stellt auf seiner Internetseite eine Zusammenfassung und Aufzeichnungen von der Sitzung des Kapitalmarktbeirats (Capital Markets Advisory Committee, CMAC) am 21. März 2019 zur Verfügung.

Bei der Sitzung wurden insbesondere folgende Themen erörtert:

  • Rohstoffindustrien
    • Vorgeschlagener Umfang des Projekts
    • Zusätzliche Angaben: (1) Mineralien und Ressourcen; (2) sonstige Angaben
  • Finanzinstrumente mit Eigenschaften von Eigenkapital
    • Ausweis von Eigenkapitalinstrumenten
    • Ausweis von finanziellen Verbindlichkeiten
  • Gezielte Überprüfung von Angaben auf Standardebene
    • IAS 19
    • IFRS 13
  • IAS 37 Rückstellungen, Eventualschulden und Eventualforderungen
    • Angleichung der Definition von Schulden an das Rahmenkonzept
    • Klarstellung, welche Kosten in die Bewertung einer Rückstellung einbezogen werden
    • Spezifizierung, ob der Abzinsungssatz das eigene Kreditrisiko beinhaltet
  • Leitliniendokument zur Lageberichterstattung
    • Herausforderungen bei der gegenwärtigen Praxis der Erfolgs- und Lageberichterstattung im Lagebericht
    • Zusammenwirken von Lagebericht und anderen Berichten
    • Überblick über Erfolg und Lage
    • Vorhersagen und Ziele im Lagebricht
    • Steuerinformationen im Lagebericht
  • Unternehmenszusammenschlüsse unter gemeinsamer Kontrolle

    Die nächste CMAC-Sitzung wird am 13. und 14. Juni 2019 stattfinden.

    Die Sitzungsseite auf der Internetseite des IASB bietet Ihnen Zugang zum englischsprachigen Bericht von der Sitzung und zu den Aufzeichnungen.

    DPOC-Sitzung Image

    DPOC gibt verkürzter Stellungnahmefrist für vorgeschlagene Änderungen an IFRS 17 grünes Licht

    23.04.2019

    In einer Telefonkonferenz hat der Ausschuss für die Beaufsichtigung des Konsultationsprozesses (Due Process Oversight Committee, DPOC) heute die Frist für die Einreichung von Stellungnahmen zu vorgeschlagenen eng umrissenen Änderungen von IFRS 17 'Versicherungsverträge' erörtert. Der Stab erbat die Zustimmung des DPOC für eine verkürzte Kommentierungsfrist von 90 Tagen für den Entwurf.

    Während der nur vier Minuten dauernden Telefonkonferenz stellten die DPOC-Mitglieder keine Fragen, sondern stimmten nur dem Vorschlag des Stabs zu.

    Auf der Internetseite des IASB finden Sie einen Mitschnitt der Telefonkonferenz.

    DRSC - Sitzung Image

    Papiere für die kommende Sitzung des IFRS-Fachausschusses des DRSC

    23.04.2019

    Die Papiere für die nächste Sitzung des IFRS-Fachausschusses, die am 25. und 26. April 2019 in Berlin stattfinden wird, wurden jetzt zur Verfügung gestellt.

    Während seiner 74. Sitzung wird der IFRS-Fachausschuss folgende Themen besprechen:

    • Interpretationsaktivitäten
    • IFRS 17 Versicherungsverträge
    • IASB-Projekt zu primären Abschlussbestandteilen
    • Vorbesprechung der Sitzung des Multilateral Networks (MLN, Arbeitsgruppe der Standardsetzer aus Deutschland, Großbritannien, Japan, Kanada und den Vereinigten Staaten)
    • RegE ARUG II und Änderungen an DRS 17 und DRS 20
    • Geplantes EFRAG-Diskussionspapier zu Pensionen

    Die Papiere finden Sie hier auf der Internetseite des DRSC.

    IASB - Sitzung Image

    Mitschriften von der IASB-Sitzung im April 2019

    18.04.2019

    Der IASB ist vom 9. bis 11. April 2019 in London zusammengekommen, um zehn Themen zu erörtern. Wir haben für Sie die Mitschriften von Deloitte-Beobachtern bei dieser Sitzung übersetzt.

    Der Board hat das Paket von Änderungen an IFRS 17 Versicherungsverträge geprüft, das er seit Juni 2018 erörtert, und hat sich entschieden, diese als Entwurf herauszugeben. Im Juni 2018 beschloss der Board, einige kleinere Änderungen vorzuschlagen, die er in den nächsten jährlichen Verbesserungszyklus aufnehmen wollte. Diese werden stattdessen in den Entwurf der jetzt erarbeiteten Änderungen IFRS 17 aufgenommen. Der Board entschied auch, dass der Zeitpunkt des Inkrafttretens von IFRS 17 und der vorgeschlagenen Änderungen in Einklang gebracht werden und auf Geschäftsjahre festgesetzt werden soll, die am oder nach dem 1. Januar 2022 beginnen (vorzeitige Anwendung zulässig). Der Stab wird sich beim DPOC um eine Freigabe bemühen, um eine kürzere als die normale Kommentarfrist festsetzen zu können.

    Der Board hat die Rückmeldungen zum Entwurf Rechnungslegungsmethoden und rechnungslegungsbezogene Schätzungen (Änderungen an IAS 8) erörtert. Eine Mehrheit der Mitglieder war der Ansicht, dass jede Klarstellung von Grundprinzipien wie rechnungslegungsbezogene Schätzungen, die sich auf viele der Berichteten Salden auswirken, den Erstellern, Adressaten und Regulierern wertvolle Vorteile bringt und daher die Kosten für die Umsetzung zumindest einiger der vorgeschlagenen Änderungen wert ist.

    Das Projekt, das sich mit der Wertminderung von Geschäfts- oder Firmenwerten befasst, wurde dem Board wieder vorgelegt. Der Board entschied, in das Diskussionspapier mögliche neue Angabevorschriften aufzunehmen, mit denen der Erwerber eines Unternehmens verpflichtet wird, Informationen zur Verfügung zu stellen, die dem Abschlussadressaten helfen, zu beurteilen, ob ein Unternehmenszusammenschluss eine gute Investitionsentscheidung war und ob dieses Unternehmen wie erwartet Leistungen erbringt.

    In Bezug auf das dynamische Risikomanagement kam der Board zu der vorläufigen Entscheidung, dass negative Salden innerhalb des Zielprofils im Rahmen des Modells des dynamischen Risikomanagements nicht zulässig sein sollten. Änderungen an der Risikomanagementstrategie und dem Zielprofil dürfen nur selten auftreten, und die Risikomanagementstrategie muss innerhalb eines bestimmten Zeithorizonts klar dokumentiert sein und kann nicht bedingt definiert werden. Der Board entschied auch, dass für im Modell des dynamischen Risikomanagements designierte Derivate keine separate Ausweiszeilen zur Abgrenzung von anderen Derivaten oder für kumulierte Marktwertänderungen aus designierten Derivaten im Abschluss erforderlich sein sollten. Diese Angaben werden im Anhang des Jahresabschlusses geleistet. Außerdem sollte die Nettozinsmarge den angeglichenen Teil, aber nicht den nicht angeglichenen Teil beinhalten.

    Bei der Angabeninitiative entschied der Board, mit einem Entwurf fortzufahren, in dem zwei weitere Beispiele für das Leitliniendokument zu Wesentlichkeit im Zusammenhang mit Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vorgeschlagen werden.

    Der Board hat entschieden, dass er nicht für alle Unternehmenszusammenschlüsse unter gemeinsamer Kontrolle den selben Bewertungsansatz verfolgen muss. 

    Im Projekt zu primären Abschlussbestandteilen entschied der Board, klarzustellen, dass von der Unternehmensleitung definierte Erfolgskennzahlen der allgemeinen Anforderung unterliegen, dass die im Abschluss enthaltenen Informationen eine getreue Darstellung bieten müssen. Er entschied auch, dass Unternehmen eine Kennzahl nur dann als von der Unternehmensleitung definierte Erfolgskennzahl identifizieren können, wenn sie die gleiche Kennzahl in ihrer öffentlichen Kommunikation verwenden. Der Board stellte auch fest, dass er Ausweisfragen im Zusammenhang mit den "Hauptgeschäftsaktivitäten" eines Unternehmens klarstellen muss.

    Außerdem gab es aktuelle Informationen zu IFRS-Umsetzungsfragen, dem Forschungsprogramm und (mündlich) der Lageberichterstattung.

    Detaillierte Zusammenfassungen der Erörterungen durch den Board finden Sie auf unserer Seite für Sitzungsmitschriften.

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    Zusammenfassung von der Sitzung des Erstellerforums im März 2019

    18.04.2019

    Vertreter des International Accounting Standards Board (IASB) haben am 22. März 2019 mit dem Globalen Forum der Ersteller (Global Preparers Forum, GPF) getagt. Eine Zusammenfassung der Sitzung wurde jetzt zur Verfügung gestellt.

    Die folgenden Themen wurden während der Sitzung erörtert:

    • Allgemeiner Überblick über die Arbeiten des IASB
    • KMU, die Tochtergesellschaften sind — Anwendungsrat in einzelnen Rechtskreisen
    • Belastende Verträge — Kosten für die Erfüllung eines Vertrags (Vorgeschlagenen Änderungen an IAS 37)
    • Rückstellungen (im Zusammenhang mit belastenden Verträgen)
    • Lageberichterstattung
    • Angabeninitiative — gezielte Überprüfung auf Standardebene und Ergebnisse aus der Einbindung von Adressaten

    Die vollständige Zusammenfassung dieser Sitzung finden Sie auf der Internetseite des IASB.

    Die nächste GPF-Sitzung wird am 13. und 14. Juni 2019 gemeinsam mit dem Kapitalmarktbeirat (Capital Markets Advisory Committee, CMAC) in London stattfinden.

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    Telefonkonferenz des HGB-Fachausschusses des DRSC

    17.04.2019

    Am 6. Mai 2019 wird der HGB-Fachausschuss des DRSC eine öffentliche Telefonkonferenz zwecks Befassung mit einem Sachverhalt außerhalb der normalen Sitzungsfrequenz abhalten.

    Dem DRSC wurden Fragen im Zuge der erstmaligen Anwendung von DRS 25 Währungsumrechnung im Konzernabschluss zur Kenntnis gebracht. Gleichzeitig beabsichtigt das DRSC im Sommer den Entwurf eines Änderungsstandards, in den etwaige Präzisierungen an DRS 25 aufgenommen werden könnten. Da die nächste reguläre Sitzung des Ausschusses erst Ende Juni 2019 stattfindet, wurde die Telefonkonferenz für Anfang Mai zusätzlich anberaumt.

    Weiterführende Informationen entnehmen Sie bitte der Presseerklärung auf der Internetseite des DRSC.

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    DPOC wird Stellungnahmefrist für vorgeschlagene Änderungen an IFRS 17 erörtern

    17.04.2019

    In einer Telefonkonferenz am 23. April 2019 wird der Ausschuss für die Beaufsichtigung des Konsultationsprozesses (Due Process Oversight Committee, DPOC) die Frist für die Einreichung von Stellungnahmen zu vorgeschlagenen eng umrissenen Änderungen von IFRS 17 'Versicherungsverträge' erörtern. Der Stab erbittet die Zustimmung des DPOC für eine verkürzte Kommentierungsfrist von 90 Tagen für den Entwurf.

    Bei seiner Sitzung im April 2019 erteilte der Board dem Stab die Erlaubnis, das Abstimmungsverfahren für einen Entwurf vorgeschlagener Änderungen an IFRS 17 einzuleiten. Die Länge der Stellungnahmefrist soll in der Sitzung des Boards im Mai 2019 erörtert werden.

    Der Stab argumentiert, dass die Sachverhalte eng umrissen und dringlich sind, so dass der Board eine Stellungnahmefrist von weniger als 120 Tagen in Betracht ziehen könnte. Da die Frist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Notwendigkeit, den Adressatengruppen Zeit für die Prüfung der Vorschläge und für weitere Anmerkungen gegenüber dem Board zu geben, und einer zeitnahen Finalisierung der Änderungen herstellen muss, beabsichtigt der Stab, dem Board vorzuschlagen, dass er eine Stellungnahmefrist von 90 Tagen einräumt.

    Die Papiere für die Telefonkonferenz wurden auf der Internetseite des IASB zur Verfügung gestellt.

    IASB-Webcast Image

    IASB-Podcast zu jüngsten Boardentwicklungen

    17.04.2019

    Der IASB hat einen Podcast mit dem IASB-Vorsitzenden Hans Hoogervorst, der stellvertretenden IASB-Vorsitzenden Sue Lloyd und dem Aus- und Weiterbildungsdirektor Matt Tilling aufgezeichnet, in dem die Erörterungen bei der IASB-Sitzung im April zusammengefasst werden.

    Auf die folgenden Themen wird in dem 16-minütigen Podcast kurz eingegangen:

    • Hoogervorst-Rede vom 2. April zum Thema Nachhaltigkeit und die Arbeiten des IASB zur Aktualisierung des Leitliniendokuments zur Lageberichterstattung
    • Sitzung der TRG zu IFRS 17 am 4. April und Erörterung des Themas durch den IASB am 9. April
    • Primäre Abschlussbestandteile
    • Unternehmenszusammenschlüsse unter gemeinsamer Kontrolle
    • Wertminderung von Geschäfts- oder Firmenwerten
    • Dynamisches Risikomanagement
    • Änderungen an IAS 1 und am Leitliniendokument zu Wesentlichkeit

    Der Podcast kann über die entsprechende Presseerklärung auf der Internetseite des IASB abgerufen werden. Unsere Sitzungsmitschriften von der April-Sitzung in deutscher Sprache finden Sie hier.

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