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Nachrichten

EFRAG Image
Europäische Union - neu Image

Abschließende Empfehlung von EFRAG zur Bewertung von Eigenkapitalinstrumenten

31.01.2020

Im Jahr 2018 erhielt die Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) eine Anfrage der Europäischen Kommission, mit der Bitte um Beratung in Bezug auf alternative Bilanzierungsmethoden bei der Bewertung von langfristigen Investitionen in Eigenkapitalinstrumente. EFRAG hat nun ihre endgültigen Empfehlungen vorgelegt.

EFRAG fand keine ausreichenden Hinweise, um festzustellen, ob die Nicht-Recycling-Behandlung von Eigenkapitalinstrumenten in IFRS 9 Finanzinstrumente Auswirkungen auf das Verhalten der Anleger hat. EFRAG stellt jedoch auch fest, dass die Begründung für die Entscheidung des IASB, das Recycling zu verbieten, nicht zu den Gründen gehört, die im überarbeiteten Rahmenkonzept dafür genannt werden. EFRAG rät daher der Europäischen Kommission, dem IASB eine Überprüfung der Nicht-Recycling-Behandlung von Eigenkapitalinstrumenten in IFRS 9 zu empfehlen und zu prüfen, ob das überarbeitete Rahmenkonzept ein Recycling der im sonstigen Gesamtergebnis kumulierten Gewinne und Verluste aus dem beizulegenden Zeitwert solcher Instrumente bei deren Realisierung rechtfertigen würde. EFRAG empfiehlt auch, dass das IASB bei einer Wiedereinführung des Recyclings auch die Merkmale eines robusten Wertminderungsmodells, einschließlich der Aufholung von Wertminderungsverlusten, in Betracht ziehen sollte.

Die folgenden zusätzlichen Informationen stehen Ihnen auf der Internetseite von EFRAG zu Verfügung:

 

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Jüngste Entwicklungen in der Nachhaltigkeits- und integrierten Berichterstattung

29.01.2020

Kurzer Überblick über jüngste Entwicklungen bei Carrots & Sticks/the Reporting Exchange, CDSB, IRC, A4S, GRI, ICAEW, EFRAG und SSE.

Carrots & Sticks und die Reporting Exchange haben zusammengearbeitet, um den Zugang zu verlässlichen und vergleichbaren Informationen durch die Angleichung der Taxonomien zu verbessern. Gemeinsam geben die neu angeglichenen Systeme den Nutzern aus dem öffentlichen und privaten Sektor einen Überblick über Hunderte von Berichtsvorschriften, die die 70 größten Volkswirtschaften der Welt abdecken. Dazu gehören verpflichtende und freiwillige Vorschriften und Leitlinien von Aufsichtsbehörden, Kapitalmärkten, Berufsverbänden, Industrieverbänden und anderen Organisationen. Für weitere Informationen und den Zugang zu den Systemen klicken Sie bitte hier.

Der Rat für Standards zu Umweltangaben (Climate Disclosure Standards Board, CDSB) hat die Aufnahme einer Konsultation mit dem Ziel angekündigt, die Angabe von naturbezogenen finanziellen Angaben von Organisationen auf globaler Ebene zu beschleunigen und die Rolle des CDSB-Rahmenkonzepts bei der Förderung dieser Angaben zu untersuchen. Für weitere Informationen und Zugang zu der Konsultation klicken Sie bitte hier.

Der der südafrikanische Ausschuss für integrierte Berichterstattung (Integrated Reporting Committee, IRC) hat ein Informationspapier entwickelt, um Organisationen bei der Angabe von Informationen über die Aussichten eines Unternehmens zu unterstützen. Das Papier soll sowohl diejenigen, die integrierte Berichte erstellen, als auch Führungskräfte und Mitglieder des Leitungsgremiums, die für die Leitung und Genehmigung integrierter Berichte verantwortlich sind, informieren. Für weitere Informationen und Zugang zum Informationspapier klicken Sie bitte hier.

Das vom britischen Thronfolger ins Leben gerufene Projekt zur Nachhaltigkeitsbilanzierung (The Prince’s Accounting for Sustainability Project, A4S) hat Financing our Future (Update) veröffentlicht, das den gleichnamigen Bericht vom September 2018 aktualisiert und auch fünf übergreifende Empfehlungen enthält, von denen eine die Nachhaltigkeitsberichterstattung betrifft und die Übernahme globaler Berichtsstandards und die Verwendung einheitlicher Terminologie fordert. Für weitere Informationen und den Zugang zum ursprünglichen und zum aktualisierten Bericht klicken Sie bitte hier.

Die Global Reporting Initiative (GRI) hat die Einführung eines neuen Steuerberichterstattungsstandards angekündigt, der sicherstellen soll, dass multinationale Unternehmen viel klarer darlegen, wie viel - und wo - sie ihre Steuern zahlen (weitere Informationen), sowie die Einführung eines neuen Instrumentariums zur Förderung der Berichterstattung über moderne Sklaverei (weitere Informationen).

Das Institut der Wirtschaftsprüfer von England und Wales (Institute of Chartered Accountants of England and Wales, ICAEW) wird ein Webinar veranstalten, in dem die Empfehlungen der Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD) näher beleuchtet werden. Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier.

Das European Corporate Reporting Lab @EFRAG kündigt für den 6. Februar die Veröffentlichung eines Berichts über klimabezogene Berichterstattung an. Der Bericht konzentriert sich auf Beispiele guter Berichterstattungspraxis aus Europa und darüber hinaus, die mit allgemeinen klimabezogenen Angaben und Szenarioanalysen in Zusammenhang stehen. Für weitere Informationen und die Anmeldung klicken Sie bitte hier.

Die Initiative nachhaltiger Börsen (Sustainable Stock Exchanges, SSE) der Vereinten Nationen gibt bekannt, dass die Athener Börse, die seit 2018 Mitglied der Initiative ist, ihren ersten Leitfaden zur ESG-Berichterstattung veröffentlicht hat. Für weitere Informationen und Zugang zum Leitfaden klicken Sie bitte hier.

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Geschäftsführender Vizepräsident der EU-Kommission spricht sich für europäische Standards zur nichtfinanziellen Berichterstattung aus

28.01.2020

In einer Rede auf einer Konferenz zur Umsetzung des Europäischen Green Deals kündigte der geschäftsführende Vizepräsident Valdis Dombrovskis heute an, dass die Europäische Kommission einen Prozess zur Entwicklung europäischer Standards für die nichtfinanzielle Berichterstattung unterstützen wird.

Dombrovskis sagte, dass er im Laufe dieses Jahres eine erneuerte nachhaltige Finanzstrategie vorlegen werde, die eine Überarbeitung der Richtlinie über die nichtfinanzielle Berichterstattung beinhalten würde. Dies würde von den Unternehmen verlangen, die Angaben über ihre nachhaltigen Aktivitäten zu verstärken und ausreichend zuverlässige Informationen über Nachhaltigkeitsrisiken und -chancen zur Verfügung zu stellen. Allerdings könne - oder solle - nicht jedes Detail gesetzlich festgelegt werden. Es seien auch klare Rechnungslegungsstandards erforderlich, die von den Unternehmen anzuwenden seien. Dombrovskis sagte:

Heute kann ich Ihnen also sagen, dass die Europäische Kommission einen Prozess zur Entwicklung europäischer Standards für die nichtfinanzielle Berichterstattung unterstützen wird. Ich werde die European Financial Reporting Advisory Group [EFRAG] bald einladen, so schnell wie möglich mit den Vorbereitungsarbeiten für diese Standards zu beginnen. Die vielen sich überschneidenden internationalen Rechnungslegungsstandards und -strukturen verwirren Unternehmen und Investoren. Sie finden es auch teuer. Die EU ist in einer guten Position, um diese Situation anzugehen - und eine Führungsrolle bei der Konsensbildung für einen Satz von Standards zu übernehmen, der weithin akzeptiert werden kann.

Dombrovskis räumte ein, dass die Europäische Kommission dies nicht allein tun kann. Deshalb, so Dombrovskis, werden die besten und am meisten akzeptierten heutigen Elemente den Ausgangspunkt bilden, und man wird die fachliche Unterstützung jener Organisationen und Personen in Anspruch nehmen, die am besten zu diesem Prozess beitragen können.

Den vollständigen Redetext von Dombrovskis in englischer Sprache finden Sie auf der Internetseite der EU-Kommission.

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EFRAG aktualisiert Fallstudien zu IFRS 17

28.01.2020

2018 führte die Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) zwei Fallstudien durch, um festzustellen, ob IFRS 17 'Versicherungsverträge' die Kriterien der IAS-Verordnung erfüllt, um für die Anwendung in der EU übernommen zu werden.

Angesichts der vom IASB vorgeschlagenen Änderungen des Standards hat EFRAG nun eine begrenzte Aktualisierung der Fallstudien aus dem Jahr 2018 in Angriff genommen.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Internetseite von EFRAG.

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DRSC bietet Schulungsveranstaltungen zum Entwurf ED/2019/7 an

28.01.2020

Am 17. Dezember 2019 hat der International Accounting Standards Board (IASB) den Entwurf eines neuen Standards 'Allgemeine Darstellung und Angaben' veröffentlicht, der IAS 1 'Darstellung des Abschlusses' ersetzen soll.

In diesem Zusammenhang lädt das DRSC seine Mitglieder sowie alle anderen interessierten Personen und Organisationen zu zwei Veranstaltungen ein.

Es wird eine Schulungsveranstaltung geben, in der die Kerninhalte des Standardentwurfs vorgestellt werden. Derzeit werden zwei Alternativtermine angeboten:

  • Freitag, 21. Februar 2020 von 10.00 Uhr bis ca. 13.00 Uhr in Hannover; oder
  • Freitag, 28. Februar 2020 von 10.00 Uhr bis ca. 13.00 Uhr in Frankfurt.

Außerdem wird es eine öffentliche Diskussion angeboten, bei der es die Gelegenheit geben wird, sich unmittelbar mit dem DRSC und mit Vertretern des IASB und von EFRAG auszutauschen. Dieser Termin wird gegen Ende der Kommentierungsfrist Anfang Juni 2020 stattfinden und rechtzeitig bekannt gegeben.

Weiterführende Informationen entnehmen Sie bitte der Presseerklärung auf der Internetseite des DRSC.

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Tagesordnungen für die Sitzungen der Fachausschüsse des DRSC im Februar

28.01.2020

Am 13. und 14. Februar 2020 werden der HGB-Fachausschuss, der gemeinsame Fachausschuss und der IFRS-Fachausschuss des DRSC in dichter Folge in Berlin tagen. Für die öffentlichen Teile der Sitzungen sind jetzt Tagesordnungen verfügbar.

Während seiner 47. Sitzung wird der HGB-Fachausschuss das folgende Thema besprechen:

Die vollständige Tagesordnung finden Sie hier auf der Internetseite des DRSC.

Während seiner 3. Sitzung wird der gemeinsame Fachausschuss das folgende Thema besprechen:

  • Überarbeitung DRS 17 Berichterstattung über die Vergütung der Organmitglieder

Die vollständige Tagesordnung finden Sie hier auf der Internetseite des DRSC.

Während seiner 81. Sitzung wird der IFRS-Fachausschuss folgende Themen besprechen:

Die vollständige Tagesordnung finden Sie hier auf der Internetseite des DRSC.

Anmeldungen für eine Teilnahme vor Ort an den öffentlichen Sitzungsteilen sind über die Presseerklärung auf der Internetseite des DRSC möglich.

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Bitte um Einreichung von Informationen in Bezug auf die Überprüfung des IFRS für KMU

28.01.2020

Der IASB hat als ersten Schritt seiner umfassenden Überprüfung des IFRS für KMU eine Bitte um Einreichung von Informationen (Request for Information) veröffentlicht. Stellungnahmen werden bis zum 27. Juli 2020 erbeten.

Der IASB hat schon bei Veröffentlichung des International Financial Reporting Standard für kleine und mittelgroße Unternehmen (IFRS für KMU) angekündigt, dass der Standard regelmäßig überprüft und angepasst werden soll. Eine erste umfassende Überprüfung fand von 2012 bis 2014 statt. Der IASB hat jetzt eine zweite Überprüfung angestoßen und bittet in deren Rahmen um Meinungen dazu, ob und wie der IFRS für KMU an die vollen IFRS angeglichen werden soll.

Die Bitte um Informationsübermittlung ist in drei Teile gegliedert:

  • Teil A enthält strategische und allgemeine Fragen;
  • Teil B enthält Fragen zu bestimmten Abschnitten des IFRS für KMU und ihre Angleichung and die vollen IFRS; und
  • Teil C enthält Fragen zu neuen Sachverhalten und sonstige andere Themen in Bezug auf den IFRS für KMU.

Einen Überblick über die Fragen in jedem Teil der Bitte um Informationsübermittlung finden Sie am Ende dieser Nachricht.

Die Arbeitsgruppe für die Einführung des IFRS für KMU (SME Implementation Group, SMEIG) wird die Stellungnahmen auswerten und gegenüber dem IASB Empfehlungen in Bezug auf mögliche Änderungen des Standards aussprechen.

Auf der Internetseite des IASB und auf IAS Plus stehen Ihnen folgende Informationen in englischer Sprache zur Verfügung:

 

Fragen in der Bitte um Informationsübermittlung

Teil A - Strategische und allgemeine Fragen

  • Angleichungsansatz
    • Sollte der IFRS für KMU an die vollen IFRS angeglichen werden?
    • Welches Ausmaß der Angleichung des IFRS für KMU an die vollen IFRS ist am nützlichsten und warum?
  • Angleichungsprinzipien
    • Bieten die vom Board vorgeschlagenen Prinzipien ein Rahmen, der dabei hilft, zu bestimmen, ob und wie der IFRS an die vollen IFRS angeglichen werden sollte?
  • Zeitpunkt der Erwägung möglicher Angleichungen
    • Von den drei vorgeschlagenen Zeitpunkten dafür, wann Angleichungen erwogen werden sollten, welcher ist der beste?

Part B - Spezifische Fragen

  • Sollte Abschnitt 2 des IFRS für KMU an das Rahmenkonzept 2018 angeglichen werden, und wenn ja: wie?
  • Sollte Abschnitt 9 des IFRS für KMU an IFRS 10 angeglichen werden, und wenn ja: wie?
  • Sollte Abschnitt 11 des IFRS für KMU an IFRS 9 angeglichen werden, und wenn ja: wie?
  • Sollte Abschnitt 15 des IFRS für KMU an IFRS 11 angeglichen werden, und wenn ja: wie?
  • Sollte Abschnitt 19 des IFRS für KMU an IFRS 3 angeglichen werden, und wenn ja: wie?
  • Sollte Abschnitt 20 des IFRS für KMU an IFRS 16 angeglichen werden, und wenn ja: wie?
  • Sollte Abschnitt 23 des IFRS für KMU an IFRS 15 angeglichen werden, und wenn ja: wie?
  • Sollte Abschnitt 28 des IFRS für KMU an IAS 19 angeglichen werden, und wenn ja: wie?
  • Sollte der IFRS für KMU an IFRS 13 angeglichen werden, und wenn ja: wie?
  • Sollten verschieden Abschnitte des IFRS für KMU an Änderungen der vollen IFRS oder IFRIC-Interpretationen angeglichen werden, und wenn ja: wie?

Part C - Neue Sachverhalte und sonstige andere Themen

  • Sollte der IFRS für KMU an IFRS 14 angeglichen werden oder nicht?
  • Sollten Bestände an Kryptowährungen im IFRS für KMU adressiert werden?
  • Gibt es Schwierigkeiten bei der Anwendung der nach Textziffer 28.19 des IFRS für KMU zulässigen Vereinfachungen?
  • Gibt es Themen, die der IFRS für KMU nicht behandelt, die Gegenstand spezifischer Vorschriften sein sollten?
  • Gibt es zusätzliche Fragen, die dem Board im Zusammenhang mit dem IFRS für KMU zur Kenntnis gebracht werden sollten?
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Zusammenfassung der Agendapapiere für die IASB-Sitzung diese Woche

28.01.2020

Der IASB wird vom 28. bis 30. Januar 2020 in London zu seiner allmonatlichen Sitzung zusammenkommen. Es sollen zwölf Themen erörtert werden. Wir haben deutschsprachige Zusammenfassungen der Agendapapiere für die Sitzung für Sie erstellt, die Ihnen gestatten, die Entscheidungsfindung des IASB besser zu verfolgen. Bei jedem Thema heben wir außerdem die wesentlichen Punkte hervor, die der IASB erörtern soll, sowie die Empfehlungen des Stabs.

Rückstellungen: Der Stab empfiehlt dem Board, ein Projekt zur Änderung von IAS 37 aufzunehmen, um die Definition von Schulden und die Vorschriften in Bezug auf die Identifizierung von Schulden mit dem Rahmenkonzept in Einklang zu bringen (einschließlich der möglichen Zurückziehung von IFRIC 21), um zu klären, welche Kosten in die Bemessung einer Rückstellung einzubeziehen sind, und um zu spezifizieren, ob der Satz, zu dem ein Unternehmen eine Rückstellung für den Zeitwert des Geldes abzinst, das eigene Kreditrisiko des Unternehmens widerspiegeln soll.

Änderungen an IFRS 17 Versicherungsverträge: Der Board wird einige der Themen erörtern, bei denen er beschlossen hatte, die Rückmeldungen der Stellungnehmenden weiter zu berücksichtigen. Insbesondere wird es um folgende Themen gehen:

  • Ausnahme vom Anwendungsbereich von IFRS 17 für einige Kreditkartenverträge (es wird empfohlen, die vorgeschlagene Ausnahme vom Anwendungsbereich mit einigen Änderungen zu bestätigen);
  • Übergang - das Verbot der rückwirkenden Anwendung der Risikominderungsoption (Empfehlung, diese unverändert beizubehalten);
  • Unternehmenszusammenschlüsse - Verträge, die in ihrer Abrechnungsperiode erworben wurden (Empfehlung, diese unverändert beizubehalten);
  • Zwischenabschlüsse (Empfehlung der Änderung der Vorschriften); und
  • Cashflows aus der Versicherungsakquise - Vorschriften in Bezug auf Übergang und Unternehmenszusammenschlüsse (Empfehlung der Änderung der Vorschriften).

IBOR-Reform und die Auswirkungen auf die Finanzberichterstattung: Der Board wird die Empfehlung des Stabs in Bezug auf das Ende der Anwendung der Ausnahmen aus Phase 1 von den spezifischen Vorschriften für die Bilanzierung von Sicherungsgeschäften in IFRS 9 und IAS 39 im Zusammenhang mit der IBOR-Reform, die potenziellen Auswirkungen der IBOR-Reform auf andere IFRS als die, die sich auf die Bilanzierung von Finanzinstrumenten beziehen, und potenzielle Angabevorschriften zur Begleitung der vorläufigen Entscheidungen, die der Board in Phase 2 des IBOR-Projekts getroffen hat, prüfen.

Pensionsleistungen, die von Vermögenswertrenditen abhängen: Der Stab empfiehlt dem Board, eine Änderung von IAS 19 zu erwägen, um die prognostizierten Cashflows zu begrenzen, wenn die Leistungen mit der Höhe der Erträge aus bestimmten Vermögenswerten variieren, so dass sie den von IAS 19 festgelegten Abzinsungssatz nicht überschreiten. Die Änderung würde darin bestehen, die Inkonsistenz in IAS 19 zu beheben, dass die Variabilität (das Risiko) in den künftigen Vermögenserträgen nur in den Cashflows und nicht in dem auf diese Cashflows angewandten Abzinsungssatz widergespiegelt wird. Der Stab bittet die Boardmitglieder um Anmerkungen.

Angabeninitiative: Gezielte Überprüfung von Angaben auf Standardebene: Der Board wird seine Diskussionen über mögliche Überarbeitungen der Angabevorschriften in IAS 19 fortsetzen, und der Stab empfiehlt, dass der Board einige seiner vorläufigen Entscheidungen in Bezug auf leistungsorientierte Pläne, Pläne mehrerer Arbeitgeber und Gruppenpläne verfeinert.

IFRS 3-Verweis auf das Rahmenkonzept: Der Stab empfiehlt, dass der Zeitpunkt des Inkrafttretens der aktualisierten Verweise auf das Rahmenkonzept in IFRS 3 der 1. Januar 2022 ist. Die neuen Verweise würden für Unternehmenszusammenschlüsse gelten, die in einer nach diesem Zeitpunkt beginnenden jährlichen Berichtsperiode stattfinden, wobei eine frühere Anwendung zulässig wäre.

Tochtergesellschaften, die KMU sind: Der Stab empfiehlt dem Board, so bald wie möglich einen Entwurf zu entwickeln, der reduzierte Angabevorschriften für Tochtergesellschaften, die KMU sind, vorschlägt.

Unternehmenszusammenschlüsse unter gemeinsamer Kontrolle: Der Board hat beschlossen, dass die Erwerbsmethode, wie in IFRS 3 festgelegt, für börsennotierte Erwerber, die über nicht beherrschende Anteilseigner verfügen, vorgeschrieben werden sollte. Er hat aus einigen Sektoren die Rückmeldung erhalten, dass ein Vorgängeransatz auf alle Unternehmenszusammenschlüsse unter gemeinsamer Beherrschung anwendbar sein sollte. Der Stab empfiehlt keine Änderung der bereits getroffenen Entscheidungen. Der Stab legt auch seine Empfehlungen für den Ansatz und die Bewertung unter Anwendung eines Vorgängeransatzes dar.

Der Stab wird außerdem über den aktuellen Stand der folgenden Projekte und Entwicklungen informieren (zum Teil mündlich):

  • die erhaltenen Rückmeldungen zu der vorgeschlagenen Aktualisierung der IFRS-Taxonomie, die die Änderungen der IFRS im Jahr 2019 als Reaktion auf die IBOR-Reformen widerspiegelt;
  • der Entwurf für preisregulierte Geschäftsvorfälle;
  • die Arbeit an Forschungsprojekten und Projekten in der Forschungspipeline; und
  • jüngste Aktivitäten des IFRS Interpretations Committee.

Detaillierte Zusammenfassungen der Agendapapiere für die einzelnen Sitzungsteile finden Sie an Ende unserer Seite für Sitzungsmitschriften. Wir werden die Seite nach der Sitzung um die Entscheidungen und Diskussionen des Boards ergänzen.

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Hochinflationäre Rechtskreise - aktualisierte Beobachtungsliste der IPTF verfügbar

27.01.2020

In IAS 29 'Rechnungslegung in Hochinflationsländern' werden allgemeine Leitlinien für die Beurteilung, ob die Volkswirtschaft eines bestimmten Rechtskreises als hochinflationär anzusehen ist, definiert und zur Verfügung gestellt. Allerdings nennt der IASB keine bestimmten Rechtskreise. Die International Practices Task Force (IPTF) des US-amerikanischen Zentrums für Prüfungsqualität (Center for Audit Quality, CAQ) beobachtet den Status 'hochinflationärer' Länder. Die Kriterien der Task Force für die Identifizierung solcher Länder ähneln denen für die Identifizierung "hochinflationärer Volkswirtschaften" nach IAS 29.

Im Agendapapier für die Sitzung am 21. Mai 2019, das jetzt verfügbar ist, wird die folgende Sichtweise der Gruppe zum Ausdruck gebracht:

Länder, in denen die kumulative Inflation in den letzten drei Jahren über 100% betrug:

  • Argentinien
  • Simbabwe
  • Südsudan
  • Sudan
  • Venezuela

Länder, in denen die vorhergesagte kumulative Inflation in den letzten drei Jahren über 100% betrug:

  • Islamische Republik Iran

Länder, in denen die kumulative Inflation in jüngster Vergangenheit über drei Jahre über 100% betrug:

In dieser Katergorie finden sich in dieser Periode keine Einträge.

Länder, in denen die kumulative Inflation in jüngster Vergangenheit über drei Jahre nach einer Hochinflation in einer diskretionären Periode über 100% betrug:

  • Angola
  • Surinam

Länder, in denen die vorhergesagte kumulative Inflation zwischen 70% und 100% liegt oder in denen in der laufenden Periode ein deutliche Steigerung (mehr als 25%) der Inflation auftrat:

  • Demokratische Republik Kongo
  • Jemen
  • Liberia

Die IPTF weist auch darauf hin, dass es weitere Länder geben könnte, deren kumulative Inflationsraten in den letzten drei Jahren 100% überschritten haben oder die aus anderen Gründen überwacht werden sollten, die aber nicht in die Analyse einbezogen werden, da die erforderlichen Daten nicht verfügbar sind. Als Beispiel wird Syrien angeführt.

Das Agendapapier mit exakten Zahlen, detaillierten Erläuterungen der Berechnung und Anmerkungen der IPTF finden Sie auf der Internetseite des CAQ. Unseren Überblick über hochinflationäre Rechtskreise am Ende der Standardzusammenfassung von IAS 29 aktualisieren wir ebenfalls stets in Bezug auf die Einschätzungen der IPTF.

 

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Tagesordnung für die Sitzung von EFRAG-TEG

24.01.2020

Der Fachexpertenausschuss (Technical Experts Group, TEG) der Europäischen Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) wird am 29. und 30. Januar 2020 in Brüssel tagen. Für die Sitzung sind jetzt eine Tagesordnung und die Sitzungsunterlagen verfügbar.

Schwerpunkte der Sitzung werden die Entwicklung eines Stellungnahmeentwurfs von EFRAG zum vorgeschlagenen Nachfolgestandard zu IAS 1 und die geplanten Änderungen an IFRS 17 sein.

Die Tagesordnung und Papiere für die Sitzung finden Sie hier. Anmelden für die Sitzung können Sie sich über die Presseerklärung auf der Internetseite von EFRAG. Dort finden Sie auch die Möglichkeit, sich für die Live-Übertragung zu registrieren.

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