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Nachrichten

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Tagesordnung für die Sitzung von EFRAG-CFSS und EFRAG-TEG

25.06.2019

Das Beratungsforum der Standardsetzer (Consultative Forum of Standard-Setters, CFSS) der Europäischen Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) und der Fachexpertenausschusses (Technical Experts Group, TEG) von EFRAG werden am 3. Juli 2019 in Brüssel tagen. Die Tagesordnung für die Sitzung ist jetzt verfügbar.

Die Tagesordnung finden Sie hierDie Papiere für die Sitzungen sind unter der entsprechenden Verknüpfung ebenfalls verfügbar.

Anmelden können Sie sich über die Presseerklärung auf der Internetseite von EFRAG.

 

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EFRAG-Präsident und Vizepräsident wiederberufen

25.06.2019

Auf Empfehlung der Europäischen Kommission hat die Vollversammlung der Europäischen Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) Herrn Jean-Paul Gauzès und Prof. Dr. Andreas Barckow jeweils für eine weitere Amtszeit von drei Jahren wiederberufen.

Gauzès ist ein franzözischer Rechtsanwalt und früheres Mitglied des Europaparlaments. Prof. Dr. Barckow ist Präsident des deutschen Standardsetzers DRSC.

Presseerklärungen zur den Bestätigungen im Amt finden Sie auf den Internetseiten von EFRAG und des DRSC.

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IASB-Webcast zu Fremdkapitalkosten und Erlöserfassung

24.06.2019

Der IASB hat einen Webcast veröffentlicht, veröffentlicht, in dem die Mitarbeiter Jawaid Dossani und Nicolette Lange die Schlussfolgerungen des IFRS Interpretations Committee zur Anwendung von IAS 23 'Fremdkapitalkosten' und dessen Wechselwirkung mit IFRS 15 'Erlöse aus Verträgen mit Kunden' erörtert werden.

Bei seiner Sitzung im März 2019 ist das Committee zu dem Schluss gekommen, dass Fremdkapitalkosten nicht aktiviert werden, wenn sich die Fremdkapitalaufnahme auf den Bau einer Wohnanlage mit mehreren Einheiten bezieht, für die die Erträge im Zeitablauf erfasst werden.

Zugang zum englischsprachigen Webcast (knapp 15 Minuten) haben Sie über die Presseerklärung auf der Internetseite des IASB.

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Analyse des aktualisierten Arbeitsprogramms des IASB

24.06.2019

Im Nachgang der Junisitzung des IASB haben wir für Sie die Änderungen analysiert, die sich aus der Sitzung und aus anderen Entwicklungen im letzten Monat ergeben haben. Die meisten Änderungen ergeben sich aus veröffentlichten Entwürfen und abgelaufenen Kommentierungsfristen.

Nachfolgend bieten wir Ihnen eine Übersicht über alle Änderungen seit unserer letzten Analyse am 18. Mai 2019.

Standardsetzung

  • Preisregulierte Geschäftsvorfälle — ein Diskussionspapier oder Entwurf wird jetzt im ersten Halbjahr 2020 erwartet (zuvor: zweites Halbjahr 2019)

Standardpflege

  • Der IASB hat am 21. Mai 2019 einen Entwurf vorgeschlagener Änderungen im Zyklus 2018-2020 jährlicher Verbesserungen herausgegeben. Betroffen sind die folgenden Projekte, die jetzt entsprechend im Arbeitsprogramm als zur Kommentierung stehend angegeben sind:
    • Gebühren im 10%-Test zwecks Ausbuchung (Änderungen an IFRS 9)
    • Leasinganreize (Änderungen am erläuternden Beispiel 13 zu IFRS 16)
    • Tochtergesellschaft als Erstanwender (Änderungen an IFRS 1)
    • Besteuerung bei Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert (Änderungen an IAS 41)
  • IBOR-Reform und die Auswirkung auf die Finanzberichterstattung — das Arbeitsprogramm spiegelt wider, dass die Kommentierungsfrist zum Entwurf abgelaufen ist; eine erste Erörterung der eingegangenen Rückmeldungen ist für das dritte Quartal 2019 angesetzt
  • IFRS 3 — Aktualisierung eines Verweises auf das Rahmenkonzept — der IASB hat einen Entwurf Verweis auf das Rahmenkonzept (Vorgeschlagene Änderungen an IFRS 3) am 30. Mai 2019 herausgegeben; entsprechend ist jetzt das Projekt als zur Kommentierung stehend im Arbeitsprogramm vermerkt

Forschungsprojekte

  • keine Änderungen

Obiges stellt einen gewissenhaften Abgleich der Informationen vom 18. Mai 2019 und 24. Juni 2019 dar. Ein Abbild des gegenwärtigen Stands des Arbeitsprogramms zu jedem beliebigen Zeitpunkt finden Sie hier.

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IASB-Vorsitzender spricht über die Stärkung der Relevanz der Finanzberichterstattung

20.06.2019

In einer umfassenden Rede bei der Konferenz der IFRS-Stiftung in London erörterte der IASB-Vorsitzende Hans Hoogervorst, wie der IASB die Relevanz der Finanzberichterstattung mit seinen Projekten zu primären Abschlussbestandteilen und zur Lageberichterstattung erhalten und zu stärken will.

Hoogervorst begann einleitend mit der Aussage, dass es eine Herausforderung sei, in einer sich verändernden Welt relevant zu bleiben. Der Wandel, dem sich der IASB gegenübersieht, besteht in dem sich änderndem Wesen von Unternehmen und dem enormen Zuwachs an immateriellen Vermögenswerte bewirkt. Hinzu käme die Zunahme von alternativen Finanzkennzahlen und das größere Interesse an einer breiteren Unternehmensberichterstattung, insbesondere im Bereich Nachhaltigkeit.

Hoogervorst zeigte dann an zwei Projekten, wie sich der IASB diesen Herausforderungen stellt. Er begann mit dem Projekt zu primären Abschlussbestandteilen, wo er auf neue Zwischensummen, die Aufnahme von alternativen Finanzkennzahlen als von der Unternehmensleitung definierte Erfolgskennzahlen und die Angabe von "ungewöhnlichen" Ertrags- oder Aufwandsposten näher einging. Er hielt fest, dass die Gewinn- und Verlustrechnung derzeit eine relativ freie Form aufweist, Ersteller und Anleger aber gerne Zwischensummen ziehen, um Erfolge besser zu erklären und zu verstehen. Der Mangel an klaren Strukturen hätte in dieser Hinsicht die unbeabsichtigte Folge gezeigt, dass die Verwendung von selbst definierten Zwischensummen und alternativen Finanzkennzahlen zugenommen habe. Er fasste als Fazit das Projekt wie folgt zusammen:

Ich glaube, dass die Gesamtauswirkungen unserer Vorschläge auf die Qualität und den Nutzen der Gewinn- und Verlustrechnung recht erheblich sein werden. Die Vorschläge zu primären Abschlussbestandteilen werden mehr Struktur in der Gewinn- und Verlustrechnung schaffen und die Vergleichbarkeit verbessern. Die verbesserte Struktur wird es für den Anwender wesentlich einfacher machen, die Komponenten für die Analyse zu finden, die er bevorzugt. Sie wird auch die digitale Nutzung von Finanzinformationen erleichtern. Die erhöhte Disziplin um von der Unternehmensleitung definierte Erfolgskennzahlen und ungewöhnliche Posten wird den Raum für unausgewogene Präsentationen verringern.

Hoogervorst wendete sich dann dem Projekt zu Lageberichterstattung zu, dem Hauptprojekt des IASB, um breitere Entwicklungen in der Berichterstattung zu adressieren. (Wir verweisen in diesem Zusammenhang auch noch einmal auf seine Rede vom April 2019 in der auf dieses Thema ausführlich einging.)

Der IASB habe 2010 als Reaktion auf die Bedürfnisse der Anleger das Leitliniendokument zur Lageberichterstattung veröffentlicht. Es sollte den Unternehmen helfen, einen breiteren Kontext für den Jahresabschluss zu schaffen. Seit 2010 sei in diesem Bereich viel passiert. Das enorme Wachstum der Technologieriesen habe zu viel mehr Interesse an den Auswirkungen der immateriellen Vermögenswerte geführt. Darüber hinaus gab es weitere Entwicklungen in der allgemeinen Unternehmensberichterstattung. Der IIRC hat sein Rahmenkonzept für die integrierte Finanzberichterstattung eingeführt. Im Bereich der Berichterstattung über Umwelt, Nachhaltigkeit und Governance (ESG) wurden viele Fortschritte erzielt, die nicht im Leitliniendokument des IASB widergespiegelt sind. Dennoch höre der IASB weiterhin auch Bedenken der Anleger über die Qualität und den Fokus der Informationen, die sie erhalten.

Für den Board bedeute die Stärkung der Relevanz der Finanzberichterstattung, einen Weg zu finden, der Anlegern helfe, die finanziellen Auswirkungen von Aspekten der Geschäftsentwicklung, die im Jahresabschluss nicht ausreichend erfasst werden können, besser zu verstehen. Deshalb gelte für das Projekt zur Lageberichterstattung:

Das aktualisierte Leitliniendokument wird sich weiterhin in erster Linie auf den breiteren Finanzinformationsbedarf der Anleger konzentrieren. Wir möchten, dass Unternehmen darüber berichten, was ihnen strategisch wichtig ist, einschließlich der Frage, wie die Vergütungspolitik mit ihren langfristigen Zielen übereinstimmt. Der Fokus wird verstärkt auf immaterielle Vermögenswerte gelegt, die den langfristigen Erfolg von Unternehmen untermauern. Und natürlich wird von den Unternehmen erwartet, dass sie sagen, wie sich Nachhaltigkeitsthemen, einschließlich des Klimawandels, auf ihr Geschäft auswirken können, wenn diese Auswirkungen wesentlich sind.

Den vollständigen Text der Rede von Hoogervorst in englischer Sprache finden Sie auf der Internetseite des IASB.

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Endgültige EFRAG-Stellungnahme zu den vorgeschlagenen Änderungen im Zusammenhang mit der IBOR-Reform

20.06.2019

Die Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat eine endgültige Stellungnahme gegenüber dem IASB zu dessen Entwurf ED/2019/1 'Interest Rate Benchmark Reform (Vorgeschlagene Änderungen an IFRS 9 und IAS 39)' veröffentlicht.

In der Stellungnahme begrüßt EFRAG die Vorschläge des IASB, die darauf abzielen, die Vorschriften in Bezug auf das Hedge Accounting zu erleichtern, aber man merkt Folgendes an:

  • EFRAG betrachtet die Vorschläge des IASB als einen Schritt in die richtige Richtung, stellt aber fest, dass zusätzliche Änderungen erforderlich sind; insbesondere sei es notwendig, die Unsicherheiten der IBOR-Reform nicht in die rückwirkende Bewertung einzubeziehen;
  • EFRAG ist nicht damit einverstanden, die vorgeschlagenen Änderungen nicht rückwirkend auf Sicherungsgeschäfte anzuwenden, die eingestellt wurden, weil die Unternehmen nicht in der Lage waren, die vorgeschlagenen Befreiungen anzuwenden, und schlägt vor zu prüfen, ob sich Strukturierungsmöglichkeiten nicht daraus ergeben würden, dass der Entwurf die Wiedereinführung solcher Sicherungsgeschäfte nicht zulässt;
  • der IASB sollte die Anwendung der Änderungen zum Portfolio Fair Value Hedge von Zinsänderungsrisiken und den Einsatz von Cross-Currency-Swaps klären;
  • EFRAG ist nicht davon überzeugt, dass die vorgeschlagenen Angaben aus Kosten-Nutzen-Sicht ein angemessenes Verhältnis darstellen, und ist der Ansicht, dass in der ersten Phase qualitative Angaben ausreichend sind; für die zweite Phase fordert EFRAG den IASB auf, einen Dialog mit den Adressaten aufzunehmen, um ihren Informationsbedarf in Bezug auf die Vorschläge des IASB zu ermitteln; und
  • die Stellungnahme von EFRAG enthält eine Reihe von Themen, die in der zweiten Phase möglicherweise behandelt werden könnten; der IASB wird ersucht, in der zweiten Phase alle potenziellen Auswirkungen der Reform de Referenzzinssätze auf die verschiedenen IFRS zu untersuchen.

Die Stellungnahme ist hier in englischer Sprache auf der Internetseite von EFRAG zugänglich.

 

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Blatt - Nachhaltigkeit Image

Leitlinien für die Berichterstattung über klimabezogene Informationen in deutscher Übersetzung

20.06.2019

Im Amtsblatt der Europäischen Union wurden heute Übersetzungen der neuen Leitlinien für die Berichterstatung über nichtfinanzielle Informationen der Europäischen Kommission veröffentlicht.

Damit sind die neuen Leitlinien nun in allen offiziellen Sprachen der EU verfügbar. Zur deutschen Übersetzung gelangen Sie hier.

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Tagesordnung und Papiere für die kommende DPOC-Sitzung

20.06.2019

Der einzige öffentliche Teil der kommenden Sitzung der Treuhänder der IFRS-Stiftung, die vom 25. bis 27. Juni 2019 in München stattfindet, wird die Sitzung des Ausschusses für die Aufsicht über den Konsultationsprozess (DPOC) am 25. Juni sein.

Die Tagesordnung für die DPOC-Sitzung fassen wir nachfolgend für Sie zusammen.

Dienstag, 25. Juni 2019 (11:45h–12:25h)

  • Einführung und Rückblick auf die Sitzung am 2.9 Januar 2019 und die öffentlichen Telefonkonferenzen am 11. März und 23. April 2019
  • Fachliche Aktivitäten: Wesentliche Sachverhalte und aktueller Stand
  • Anonyme Stellungnahmen
  • Änderungen in der Mitgliedschaft der IFRS Taxonomy Consultative Group
  • Überprüfung des Handbuchs für den Konsultationsprozess – Aktueller Stand
  • Korrespondenz
  • Zusammenfassung

Die Agendapapiere für die Sitzung finden Sie auf der Internetseite des IASB.

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Tagesordnung für die ASAF-Sitzung im Juli

19.06.2019

Der IASB hat eine Tagesordnung und Papiere für die Sitzung des beratenden Forums für Bilanzierungsstandards (Accounting Standards Advisory Forum, ASAF) veröffentlicht, die am 11. und 12. Juli 2019 in den Räumen des IASB in London stattfinden wird.

Die Tagesordnung für die Sitzung fassen wir nachfolgend für Sie zusammen:

Donnerstag, 11. Juli 2019 (09:30h-16:30h)

  • Unternehmenszusammenschlüsse unter gemeinsamer Kontrolle
    • Alternative Bewertungsansätze
    • Geschäftsvorfälle, die nicht beherrschende Anteile nicht betreffen
  • Lageberichterstattung
    • Anwendung des Konzepts des narrativen Zusammenhangs bei der Bestimmung, welche Informationen in den Lagebericht aufgenommen werden sollen
    • Identifizieren von und berichten über Faktoren, die den langfristigen Erfolg des Unternehmens betreffen
    • Identifizieren von und berichten über immaterielle Ressourcen und Beziehungen, die für das Unternehmen von strategischer Bedeutung sind
  • Zweite Phase des IBOR-Projekts
    • IBOR-Reform und die Auswirkungen auf die Finanzberichterstattung
  • Primäre Abschlussbestandteile
    • Struktur der/des Standards und geplante Einbindungsstrategie
    • Zusammenfassung der vorläufigen Entscheidungen des Boards
  • Planung der Agenda

Freitag, 12. Juli 2019 (9:30h-14:00h)

  • Unternehmensberichterstattung über immaterielle Vermögenswerte: Realistische Vorschläge
    • Überblick über die Vorschläge im Diskussionspapier des FRC
  • Bilanzierung von Pensionsplänen mit Vermögensertragszusage
    • Zusammenfassung des Diskussionspapiers von EFRAG
  • Variable und bedingte Gegenleistung
    • Grundlegende Erwägungen
    • Demnächst erscheinendes Diskussionspapier des FRC

Die Arbeitspapiere für die Sitzung finden Sie auf der Internetseite des IASB.

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Vorsitzender der Treuhänder spricht über Digitalisierung

19.06.2019

Am 19. Juni 2019 hielt Erkki Liikanen, Vorsitzender der Treuhänder der IFRS-Stiftung, eine Rede, in der er erörterte, ob die Digitalisierung der Weltwirtschaft eine höhere Produktivität bringen wird und wie die IFRS-Stiftung ihre eigene digitale Transformation durchführt.

In seinen allgemeineren Bemerkungen zur Weltwirtschaft stellte Liikanen fest, dass der Wirtschaftswachstumszyklus nun in der Endphase ist, mit verschiedenen Faktoren, die seine Langlebigkeit beeinträchtigen können. Tatsächlich stehe die Globalisierung selbst vor einigen Herausforderungen auf der ganzen Welt.

Liikanen wendete sich dann der akademischen Debatte zu, ob die Digitalisierung, also der Prozess der Nutzung von Technologie und Digitalisierung zur Verbesserung der Unternehmensleistung, den Produktivitätsrückstand auffangen kann. Er beschrieb zwei Denkweisen, die sich herausgebildet haben, und kam zu dem Schluss, dass die Technologie ein wichtiger Wegbereiter ist, aber sie muss sich auch durchsetzen, und der eigentliche Nutzen wird erst dann entstehen, wenn die entsprechenden Möglichkeiten vollständig genutzt werden können.

In Bezug auf die Finanzberichterstattung stellte Liikanen fest, dass Investoren nach Diversifikation und Investitionsmöglichkeiten suchen. Die Digitalisierung von Finanzinformationen kann ihnen helfen, diese Ziele zu erreichen, wenn sie grenzüberschreitende Transaktionen erleichtert und transparente, berechenbare und effiziente Finanzmärkte in einer digitalen Welt unterstützt.

An dieser Stelle wies Liikanen auf die IFRS-Taxonomie und deren zunehmende weltweite Übernahme - zuletzt in Europa - hin. Er versprach, dass die IFRS-Stiftung weiterhin untersuchen werde, wie sich technologische Entwicklungen auf den Umgang mit Finanzinformationen auswirken und was dies für die Taxonomiestrategie der Stiftung bedeutet, sowie wie sich technologiebezogene Innovationen auf den Standardsetzungsprozess auswirken.

Abschließend hielt Liikanen fest, dass die IFRS-Stiftung im Begriff ist, ihre eigene digitale Transformation einzuleiten. Er verwies auf einen langfristigen Plan für die IFRS-Stiftung zur vollständigen Überarbeitung ihrer Technologiesysteme, der bei der letzten Sitzung der Treuhänder verabschiedet wurde (der Bericht über die Sitzung enthält wenig Details, stellt aber fest, dass der Plan bei der nächsten Sitzung der Treuhänder, die vom 25. bis 27. Juni 2019 in München stattfinden wird, erneut diskutiert wird).

Den vollständigen Text der Rede von Liikanen in englischer Sprache finden Sie auf der Internetseite des IASB.

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