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Standing Interpretations Committee (SIC)

Standing Interpretations Committee (SIC)

 

Über das Standing Interpretations Committee (SIC)

Gründung des Standing Interpretations Committee

1996 verabschiedete der Board des International Accounting Standards Commmittee (IASC) die Einrichtung eines Ständigen Ausschusses für Auslegungsfragen, das Standing Committee on Interpretations (bei Einrichtung dann in Standing Interpretations Committee (SIC) umbenannt). Dieses Gremien hatte die Aufgabe, zeitnah Bilanzierungssachverhalte zu untersuchen, die wahrscheinlich zu unterschiedlichen und inakzeptablen Behandlungen aufgrund des Fehlens einschlägiger Leitlinien führen würden. Seine Prüfung sollte der Ausschuss in den Grenzen der bestehenden International Accounting Standards (IAS) sowie des IASC-Rahmenkonzepts vornehmen. Bei der Entwicklung von Interpretationen werde sich das SIC mit vergleichbaren nationalen Ausschüssen beraten, die für diesen Zweck von den Mitgliedsorganisationen des IASC berufen worden sind. Das SIC trat 1997 erstmalig zusammen.

 

Struktur und Abstimmungsprozesse

Das SIC hatte 12 stimmberechtigte Mitglieder aus verschiedenen Ländern, darunter Angehörige des Berufsstands der Wirtschaftsprüfer, Erstellervereinigungen sowie Analystengruppieren. Die Internationale Vereinigung der Börsenaufsichtsbehörden (International Organization of Securities Commissions (IOSCO) und die Europäische Kommission waren nicht stimmberechtigte Beobachter mit Rederecht. Um eine sachgerechte Anbindung an den Board sicherzustellen, nahmen zwei Vertreter des IASC-Boards an den Sitzungen des SIC teil.

Das SIC stellte einen Interpretationsentwurf öffentlich zur Diskussion, falls nicht mehr als drei seiner Mitglieder gegen eine Interpretation sind. Die Stellungnahmefrist betrug üblicherweise zwei Monate. Sofern nach Ablauf der Kommentierungsfrist nicht mehr als drei seiner stimmberechtigten Mitglieder gegen eine Interpretation gestimmt haben (d.h. ein Viertel), leitet SIC die Interpretation mit der Bitte um Genehmigung und Veröffentlichung an den Board weiter. Dort galt dasselbe Abstimmungsprozedere wie für IAS: Eine Genehmigung erforderte eine Dreiviertelmehrheit der Boardmitglieder, die sich für die Interpretation aussprachen.

 

Aufgabenbereich

Das SIC sollte sich ausschließlich mit Themen von  hinreichender und verbreiteter Bedeutung befassen und keine Sachverhalte adressieren, die lediglich Anwendung bei einer kleinen Gruppen von Unternehmen finden würden. Die Interpretationen sollte zwei Arten von Sachverhalten abdecken:

  • sog. "ausgereifte" Sachverhalte (eine nicht zufriedenstellende Praxis unter derzeit bestehenden International Accounting Standards und
  • aufkommende Sachverhalte (neue Themen mit einem Bezug zu den derzeit bestehenden International Accounting Stnadards, die aber bei der Entwicklung des Standards nicht erwogen wurden).

In seiner fünfjährigen Wirkungszeit veröffentlichte das SIC insgesamt 34 Interpretationen. Die meisten dieser Auslegungen wurden mittlerweile in die Standards integriert oder infolge einer geänderten Sichtweise aufgehoben. Die weiterhin gültigen Interpretationen können Sie tagesaktuell hier einsehen.

 

Beendigung der Tätigkeit und Überführung in das IFRIC

Im Zuge der umfassenden Überarbeitung der Organisation insgesamt wurde auch das SIC neugeordnet. Die Treuhänder der Stiftung hatten im Dezember 2001 eine Satzungsänderung vorgeschlagen, mit der der Name des Gremiums in International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) geändert wurde. Auch wenn die Zusammensetzung, die Arbeitsweise und der Kernaufgabenbereich des neuen Gremiums im großen und Ganzen unverändert blieb, hat das neue IFRIC einige zusätzliche Aufgaben zugewiesen bekommen. Das neue Gremium nahm seine Tätigkeit im März 2002 auf. Weitere Informationen zum IFRIC haben wir hier für Sie zusammengestellt.

 

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