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Unternehmenszusammenschlüsse unter gemeinsamer Kontrolle

Date recorded:

Überblick

Agendapapier 23

Der Board hat seine Beratungen über Unternehmenszusammenschlüsse unter gemeinsamer Kontrolle fortgesetzt. In dieser Sitzung hat der Stab das folgende Papier vorgestellt:

  • Ausgangspunkt für die Entwicklung von Vorschlägen (Agendapapier 23A)

Nächste Schritte

Der Stab geht davon aus, als nächstes Konsultationsdokument ein Diskussionspapier herauszugeben.

Ausgangspunkt für die Entwicklung von Vorschlägen

Agendapapier 23A

Hintergrund

In diesem Papier wurde vom Stab untersucht, was der beste Ausgangspunkt für die Entwicklung von Vorschlägen für Geschäftsvorfälle im Zusammenhang mit Unternehmenszusammenschlüssen unter gemeinsamer Kontrolle ist.

Im Dezember 2017 führte der Stab Gespräche mit dem Accounting Standards Advisory Forum (ASAF) und der Emerging Economies Group (EEG) zu diesem Thema. Keine der beiden Gruppen äußerte eine klare Präferenz hinsichtlich des Ausgangspunkts für das Modell.

Analyse des Stabs

Der Stab erwägt drei Alternativen:

  • (a) Anfang bei null;
  • (b) Ausgang von bestehenden Standards, d.h. Verwendung der Erwerbsmethode in IFRS 3; oder
  • (c) Ausgang von der bestehenden Praxis, d.h. Verwendung einer Variation der Vorgängermethode.

Der Stab hielt fest, dass sich diese Alternativen teilweise überschneiden und dass die Vorschläge, die im Rahmen der einzelnen Alternativen entwickelt werden, sehr ähnlich sein könnten.

Insgesamt zog der Stab es vor, mit der Erwerbsmethode in IFRS 3 zu beginnen. Denn die Erwerbsmethode hat sich über die Zeit bewährt - sie mag ihre Fehler haben, aber ihre Konzepte sind gut verstanden, und sie wird bereits auf einige Transaktionen im Zusammenhang mit Unternehmenszusammenschlüssen unter gemeinsamer Kontrolle angewendet. Im Gegensatz zum Vorgängeransatz bietet sie dem Board eine klare Ausgangsbasis für die Weiterentwicklung des Modells.

Der Stab betonte, dass die Anwendung der Erwerbsmethode als Ausgangspunkt nicht bedeute, dass alle Transaktionen im Zusammenhang mit Unternehmenszusammenschlüssen unter gemeinsamer Kontrolle nach dieser Methode bilanziert werden. Das vorrangige Ziel bei der Entwicklung des Modells sei es, den Nutzern entscheidungsnützliche Informationen zur Verfügung zu stellen, die kosteneffizient sind. Daher würde die Erwerbsmethode nur dann angewendet, wenn sie entscheidungsnützliche Informationen über eine bestimmte Transaktion im Zusammenhang mit Unternehmenszusammenschlüssen unter gemeinsamer Kontrolle liefert. Andernfalls müsse der Board andere Ansätze zur Bilanzierung dieser Transaktionen in Betracht ziehen, um entscheidungsnützliche Informationen zu einem Preis bereitzustellen, der den Nutzen rechtfertigt.

Der Stab empfahl, nicht mit dem Vorgängeransatz zu beginnen. Obwohl es sich um den in der Praxis am weitesten verbreiteten Ansatz handelt, gibt es erhebliche Unterschiede in der Anwendung, einschließlich der Art und Weise, wie die erworbenen Vermögenswerte und Schulden zu bewerten sind und ob Vergleichszahlen angepasst werden sollten. Der Board würde viel Zeit aufwenden müssen, allein um sich auf einen klaren Ausgangspunkt für diese Methode zu einigen.

Empfehlung des Stabs

Der Stab empfahl dem Board, die Erwerbsmethode in IFRS 3 als Ausgangspunkt für die Erarbeitung von Vorschlägen für Transaktionen im Rahmen des Projekts zu Unternehmenszusammenschlüssen unter gemeinsamer Kontrolle zu verwenden.

Nächste Schritte

Der Stab wird die folgenden Themen in künftigen Sitzungen des Boards erörtern:

  • (a) wie Transaktionen im Rahmen des Projekts zu identifizieren sind, für die die Erwerbsmethode entscheidungsnützliche Informationen liefern würde, und
  • (b) wie Transaktionen im Rahmen des Projekts zu bilanzieren sind, für die die Erwerbsmethode keine entscheidungsnützlichen und kosteneffizienten Informationen liefern würde. Der Board könnte entweder bei null anfangen oder eine Variation der Vorgängermethode für diese Transaktionen in Betracht ziehen.

Erörterung durch den Board

Der Board stimmte der Empfehlung des Stabs zu.

Der Stab betonte, dass die Erwerbsmethode der Ausgangspunkt für Analysezwecke ist und nicht automatisch davon auszugehen ist, dass sie die bevorzugte Methode für Transaktionen unter gemeinsamer Kontrolle ist. Die meisten Boardmitglieder waren der Ansicht, dass die Erwerbsmethode der logische Ausgangspunkt für Transaktionen im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen unter gemeinsamer Kontrolle ist. Ein Boardmitglied stellte fest, dass IFRS 3 keine eindeutigen Gründe für den Ausschluss von Transaktionen im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen unter gemeinsamer Kontrolle aus dem Anwendungsbereich liefert, so dass die Verwendung von IFRS 3 als Ausgangspunkt lediglich die Fertigstellung eines unvollendeten Abschnitts innerhalb dieses Standards darstellt.

Da die Vorgängermethode in der Praxis bevorzugt angewendet wird, erkennt der Board an, dass er umfangreiche Einbindungsaktivitäten durchführen muss, um den Adressatengruppen seinen Ansatz zu erläutern. Man wird auch die Kosten-Nutzen-Relationen im Auge behalten müssen, da jegliche Zunahme der Anwendung der Erwerbsmethode eine bedeutende Änderung in den Rechtskreisen darstellt, in denen Transaktionen im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen unter gemeinsamer Kontrolle häufig vorkommen.

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