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Entwurf eines Handbuchs zur Arbeitsweise von IFRIC ("Due Process Handbook") - Durchsicht der Stellungnahmen

Date recorded:

IFRIC führte eine Diskussion über die erhaltenen Stellungnahmen zum von der IASCF herausgegebenen Konsultationsdokument bezüglich des Handbuchs zur Arbeitsweise von IFRIC. Die Diskussion basierte auf den vier im Konsultationsdokument gestellten Fragen.

1. Frage - Agendaausschuss (Agenda Committee)

Die erhaltenen Stellungnahmen von Adressaten unterstützen grundsätzlich die vom Agendaausschuss durchgeführten Aufgaben. Die größte durch Adressaten ausgedrückte Besorgnis bezog sich darauf, dass zu wenig Transparenz und Kommunikation hinsichtlich der Arbeit des derzeitig bestehenden Agendaausschusses vorhanden ist. Einige Stellungnehmenden schlugen als Lösung vor, dass die Sitzungen des Agendaausschusses öffentlich abgehalten werden sollten oder, falls Sitzungen in der derzeitigen Form fortgesetzt werden, dass die Arbeitspapiere und Notizen der Sitzungen veröffentlicht werden sollten.

IFRIC gegenüber wurden zwei mögliche auf diesen Rückmeldungen basierende Alternativen zur Lösung dieser Bedenken aufgezeigt:

Beibehaltung der derzeitigen Form des Agendaausschusses, allerdings Klarstellung darüber, dass der IFRIC-Agendaausschuss kein Entscheidungsorgan darstellt sondern lediglich eine Arbeitsgruppe, die Hilfestellungen zur Gestaltung der erhaltenen Stellungnahmen anbietet und den Mitarbeiterstab bei der Vorbereitung der Arbeitspapiere unterstützt.

Wiedereingliederung des Agendaausschusses in IFRIC. Alle Mitarbeiterpapiere würden somit ohne einen Verfeinerungsprozess durch den Agendaausschuss direkt an IFRIC herangetragen.

Im Allgemeinen unterstützten die Mitglieder von IFRIC die erste Alternative, die die Fortsetzung des derzeitigen Agendaausschusses vorsieht. Die derzeitige Form erlaubt es allen Mitgliedern an der Sitzung des Agendaausschusses teilzunehmen. Darüber hinaus sind zurzeit alle Arbeitspapiere des Agendaausschusses für IFRIC-Mitglieder zugänglich. IFRIC-Mitglieder brachten zum Ausdruck, dass es bei einer Fortführung des derzeitigen Modells notwendig sei zu erklären, dass der Agendaausschuss kein Quorum besitzt und somit nicht in der Lage ist Sachverhalte zu entscheiden (was auch nicht beabsichtigt ist).

2. Frage - Agenda-Kriterien

Der Mitarbeiterstab stellte die erhaltenen Stellungnahmen hinsichtlich Agenda-Kriterien vor, welche IFRIC zur Entscheidung darüber dienen, ob Sachverhalte auf die Agenda genommen werden sollten oder nicht. Stellungnahmen zu den Kriterien sowie Bedenken darüber waren gleichmäßig auf die Kriterien verteilt. Der Mitarbeiterstab erkannte keine Auffälligkeiten hinsichtlich der Bedenken gegenüber speziellen Kriterien.

Es gab keine spezifische Diskussion hinsichtlich der Antworten zu dieser Frage.

3. Frage - Beratungen zu Sachverhalten, die nicht auf die IFRIC-Agenda genommen wurde

Stellungnehmende äußerten ihre Bedenken zur von IFRIC verwendeten Formulierung, wenn Sachverhalte nicht mit auf die Agenda genommen wurden. Bedenken gab es insbesondere hinsichtlich der Autorität bei abgelehnten Fällen, in denen eine Ablehnung eines Sachverhaltes mit den Worten "der Standard ist verständlich" vorgenommen wurde. Stellungnehmende drückten ihre Bedenken darüber aus, dass die IFRIC-Feststellung durch eine solche Wortwahl einen autoritären Charakter erhält, obwohl sie den notwendigen "Due-Process" nicht durchlaufen hat. IFRIC-Mitglieder waren sich darüber einig, dass diese spezielle Wortwahl für Sachverhalte, die nicht auf die Agenda genommen wurden, unglücklich sei.

Einige Stellungnehmenden schlugen IFRIC die Einführung von Klarstellungskategorien vor, die einen strengeren "Due-Process" vorsehen, im Gegensatz zu Sachverhalten die aufgrund fehlender praktischer Relevanz abgelehnt werden, da diese nicht weit verbreitet sind oder durch Standards verständlich dargestellt werden. Der Mitarbeiterstab stellte ein Entscheidungsbaum-Flussdiagramm vor, welches bei Beratungen von IFRIC zum Einsatz kam.

IFRIC wird den Treuhändern vorschlagen, dass sie weiterhin kurze Erklärungen veröffentlichen sollen, warum Sachverhalte nicht auf die Interpretations-Agenda genommen wurden, da dies aus Sicht der Stellungnehmenden hilfreicher ist, verglichen mit der anderen Möglichkeit. Die Aufnahme eines formalen Ablaufdiagramms ins Handbuch zur Arbeitsweise von IFRIC wurde nicht in Erwägung gezogen, allerdings untersucht der Mitarbeiterstab die Möglichkeit einige Formulierungen aufzunehmen, die die Arbeitsweise von IFRIC erklären.

4. Frage - Beziehung zu nationalen Standardsetzungs- und Interpretations-Gremien

Die Mehrheit der Stellungnehmenden vertrat die Meinung, dass IFRIC seinen Kontakt mit nationalen Standardsetzung- und Interpretations-Gremien fortsetzen sollte. Allerdings sollte IFRIC diese Gremien nicht überwachen und auch nicht auf nationale Interpretationen antworten, die nicht an IFRIC gerichtet wurden.

IFRIC erörterte diesen Sachverhalt nicht.

Es gab Übereinstimmung darüber, dass der Entwurf des Handbuchs um von Stellungnehmenden herangetragene wesentliche Bedenken und von während der Sitzung gemachte Erläuterungen von IFRIC ergänzt wird. Ein Entwurfspapier wird an alle IFRIC-Mitglieder verteilt, um deren Meinungen einzuholen.

Die Präsentation eines Vorschlags wird bei der Sitzung der Treuhänder im Januar 2007 erwartet.

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