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Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung – Wertminderungen im Modell der erwarteten Verluste

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Fortgeführte Anschaffungskosten - ein Ansatz über erwartete Kapitalströme

Der Stab führte in die Sitzung ein, indem er einen Überblick über die Hauptmerkmale eines Ansatzes für die Erfassung von Wertminderungen von Vermögenswerten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert werden, über erwartete Kapitalströme gab. Insbesondere wurden die Boardmitglieder daran erinnert, dass mit diesem Ansatz die Vorschrift, vor der Erfassung von Kreditverlusten ein auslösendes Ereignis zu identifizieren, wegfallen würde.

Die Boardmitglieder erörterten die ausgearbeiteten Beispiele, die vom Stab in seinem Agendapapier zur Verfügung gestellt worden waren. Die ersten Diskussionen entzündeten sich an Beispiel 3, in dem ein Szenario beschrieben wurde, wo die fortgeführten Anschaffungskosten höher sind als die ursprünglichen Kosten. Einige Boardmitglieder äußerten dabei Bedenken, weil das Ziel des Modells der erwarteten Verluste sei, Wertminderungen zu bemessen - ein Buchwert, der die ursprünglichen Anschaffungskosten übersteigt, sei nicht intuitiv (da man daraus auf negative Wertminderungen schließen könne). Andere Boardmitglieder zeigten sich allerdings zufrieden mit dem Beispiel, da sie der Meinung waren, dass es ein Ergebnis der Effektivzinsmethode sei und einfach nur den Barwert künftiger Zinsen und Kapitalströme zeige.

Die Diskussion wendete sich der Frage zu, wie die erwarteten Kapitalströme, die für die Berechnung des Effektivzinssatzes verwendet würden, zu definieren seien. Die Boardmitglieder erbaten eine Klarstellung, ob die erwarteten Kapitalströme den eigenen Erwartungen des Unternehmens im Hinblick auf die Kapitalströme entsprechen oder der Schätzung des Unternehmens der durch die Marktteilnehmer erwarteten Kapitalströme. Die Boardmitglieder forderten auch weitere Klarheit, welche Risiken in die erwarteten Kapitalströme einbezogen werden sollten und welche Risiken in den Effektivzinssatz einbezogen werden sollten.

Ein Boardmitglied fragte, ob das Modell der erwarteten Verluste tatsächlich die Komplexität und die Belastung der Ersteller reduzieren würde, da stets die erwarteten Kapitalströme neu eingeschätzt werden müssten, obwohl keine Auslöser von Wertminderungen vorlägen. Andere Boardmitglieder äußerten die Ansicht, dass die Streichung von Wertminderungsauslösern im gegenwärtigen Modell der eingetretenen Verluste die Komplexität insgesamt reduzieren würde.

Der Stab setzte den Board davon in Kenntnis, dass man sich in der frühen Phase einer gemeinsam mit einigen Banken durchgeführten Eruierung der Auswirkungen des Modells der erwarteten Verluste auf die Systeme befinde.

Einige Boardmitglieder baten den Stab, mehr Details zur Verfügung zu stellen, wie kollektive und individuelle Wertminderung unter einem Modell der erwarteten Verluste funktionieren würden. Der Stab teilte dem Board mit, dass das Zusammenspiel zwischen kollektiver und individueller Wertminderung ein weiteres Thema sei, dass in den Gesprächen mit Banken untersucht würde, um eine Vorstellung der praktischen Auswirkungen zu erlangen.

Einige Boardmitglieder äußerten Bedenken, dass ein Modell der erwarteten Verluste die Berichterstattung über Kreditverluste verschleiern könne wie beispielsweise in Fällen, in denen erwartete Verluste bei Vertragsbeginn korrekt geschätzt würden und bei denen nachher keine faulen Kredite berichtet würden.

Fortgeführte Anschaffungskosten - Ziel eines Wertminderungstests und Auswirkungen für finanzielle Vermögenswerte

Der Stab stellte sein Papier vor, in dem die abweichenden Komplexitäten für die Bewertung von Wertminderungen von nicht-finanziellen Vermögenswerten gegenüber der Bewertung von Wertminderungen von finanziellen Vermögenswerten dargestellt wurden.

Es wurde erläutert, dass der allgemeine Ansatz für die Bewertung von Wertminderungen bei nicht-finanziellen Vermögenswerten auf Grund der Natur dieser Instrumente auf Gegenwartswerten beruht. Für finanzielle Vermögenswerte jedoch stehen Alternativen zur Verfügung, da die Kapitalströme, die mit solchen Instrumenten in Verbindung stehen, vertraglich sind.

Der Board zeigte, dass er die verschiedenen Merkmale von finanziellen und nicht-finanziellen Vermögenswerten und die daraus folgenden verschiedenen Wertminderungsansätze, die zur Verfügung stehen, verstand.

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