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Nachrichten

Blatt - Nachhaltigkeit Image

Jüngste Entwicklungen in der Nachhaltigkeits- und integrierten Berichterstattung

06.05.2021

Kurzer Überblick über jüngste Entwicklungen bei SEC, CAQ, FASB, IFAC, IFAC/IIRC, IIIRC/SASB, GRI/SASB, SASB, WEF/VBA, WBCSD, EFRAG, ACCA, A4S, SEBI, SSE, IDW und AFRAC.

Die US-amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission, SEC) gibt folgende Entwicklungen bekannt (alle Verknüpfungen auf die Internetseite der SEC):

  • Veröffentlichung einer Erklärung, die vorgeschrieben klimabezogenen Angaben zu überprüfen, und Ankündigung der Absicht, den Fokus auf klimabezogene Angaben in den Einreichungen börsennotierte Unternehmen zu verstärken;
  • Bekanntgabe der Gründung einer Climate and ESG Task Force, die Initiativen zur proaktiven Identifizierung von ESG-bezogenem Fehlverhalten entwickeln soll;
  • Aufforderung an Investoren, Einreicher und andere Marktteilnehmer, sich dazu zu äußern, ob die derzeitig vorgeschriebenen Angaben zum Klimawandel die Investoren angemessen informieren (siehe auch den entsprechenden Heads Up-Newsletter von Deloitte); und
  • Einrichtung einer neuen Seite auf iher Internetseite, die die neuesten SEC-Initiativen zu Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen, einschließlich Klimawandel, zusammenfasst.

Das Zentrum für Prüfungsqualität (Center for Audit Quality, CAQ) des US-amerikanischen Instituts der Wirtschaftsprüfer (American Institut of Certified Public Accountants, AICPA) gibt folgende Entwicklungen bekannt (alle Verknüpfungen auf die Internetseite des CAQ):

  • Untersuchung der neuesten öffentlich zugänglichen ESG-Daten für S&P 100-Unternehmen und Veröffentlichung einer Zusammenfassung der Ergebnisse;
  • Veröffentlichung eines Berichts über die wichtigsten Maßnahmen zur Etablierung einer effektiven Governance für die ESG-Berichterstattung; und
  • Veröffentlichung eines Fahrplans für die ESG-Berichterstattung und -Prüfung.

Der US-amerikanische Standardsetzer FASB hat ein Schulungspapier seines Stabs veröffentlicht, das sich mit den Überschneidungen von Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen mit den Rechnungslegungsstandards befasst (Verknüpfung auf die Internetseite des FASB).

Der internationale Wirtschaftsprüferverband (International Federation of Accountants, IFAC) gibt folgende Entwicklungen bekannt (alle Verknüpfungen auf die Internetseite des IFAC):

Der IIRC und der Rat für Nachhaltigkeitsberichterstattungsstandards (Sustainability Accounting Standards Board, SASB) haben einen gemeinsamen Artikel darüber veröffentlicht, wie ein integrierter Bericht durch die Verwendung von SASB-Standards gestärkt werden kann (Verknüpfung auf die Internetseite des IIRC).

Die Global Reporting Initiative (GRI) und der SASB haben eine gemeinsame Publikation A Practical Guide to Sustainability Reporting Using GRI and SASB Standards veröffentlicht (Verknüpfung auf die Internetseite von GRI).

Der SASB gibt folgende Entwicklungen bekannt (alle Verknüpfungen auf die Internetseite des SASB):

Das Weltwirtschaftsforum (World Economic Forum (WEF) und die Value Balancing Alliance (VBA) haben eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, in der sie ihre Absicht bekunden, gemeinsam auf einen systematischen Wandel in Richtung globaler Nachhaltigkeits-/ESG-Rechnungslegungs- und Berichtsstandards hinzuarbeiten (Verknüpfung auf die Internetseite des WEF).

Der Weltwirtschaftsrat für nachhaltige Entwicklung (World Business Council for Sustainable Development, WBCSD) hat die Veröffentlichung eines Berichts Corporate natural capital accounting - from building blocks to a path for standardization bekanntgegeben (Verknüpfung auf die Internetseite des WBCSD).

Die Projektarbeitsgruppe zur Berichterstattung über nichtfinanzielle Risiken und Chancen und die Verknüpfung mit dem Geschäftsmodell der Europäischen Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) bietet am 25. Mai 2021 eine Veranstaltung an, die darauf abzielt, Rückmeldungen von Interessengruppen zu den wichtigsten Ergebnissen ihres Berichtsentwurfs zu erhalten (Verknüpfung auf die Internetseite von EFRAG).

Die globale Vereinigung der Wirtschaftsprüfer (Association of Chartered Certified Accountants, ACCA) hat einen Bericht mit den Ergebnissen einer Studie veröffentlicht, die die Berichterstattung von Bergbau-, Öl- und Gasunternehmen zum Klimawandel untersucht hat (Verknüpfung auf die Internetseite von ACCA).

Das vom britischen Thronfolger ins Leben gerufene Projekt zur Nachhaltigkeitsbilanzierung (The Prince’s Accounting for Sustainability Project, A4S) hat die Publikation A4S Essential Guide to Valuations and Climate Change herausgegeben (Verknüpfung auf die Internetseite von A4S, Publikation auch in französischer Sprache verfügbar).

Die indische Börsenaufsicht (Securities Exchange Board of India, SEBI) hat bekanntgegeben, ab dem Geschäftsjahr 2022-23 neue Vorschriften für die ESG-Berichterstattung einzuführen (Verknüpfung auf die Internetseite der SEBI).

Die Intitiative nachhaltiger Börsen (Sustainable Stock Exchanges, SSE) der Vereinten Nationen gibt folgende Entwicklungen bekannt (alle Verknüpfungen auf die Internetseite der SSE):

Der Arbeitskreis "CSR-Reporting" des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat einen Prüfungshinweis zur Behandlung der nichtfinanziellen Berichterstattung durch den Abschlussprüfer entwickelt, der im in einem Video-Podcast vorgestellt wird (Verknüpfung auf die Internetseite des IDW).

Der österreichische Standardsetzer Austrian Financial Reporting and Auditing Committee (AFRAC) gibt die Einrichtung einer permanenten Arbeitsgruppe zur nichtfinanziellen Berichterstattung bekannt (Verknüpfung auf die Internetseite von AFRAC).

 

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Protokoll zur DRSC-Veranstaltung zur Überprüfung nach der Einführung von IFRS 10-12

06.05.2021

Das DRSC hat am 20. April 2021 gemeinsam mit Vertretern von EFRAG zu einer dreistündigen öffentlichen Diskussionsveranstaltung zur Bitte um Informationsübermittlung im Zusammenhang mit der Überprüfung nach der Einführung von IFRS 10-12 eingeladen.

Auf der Internetseite des DRSC wurde jetzt ein Protokoll von der Veranstaltung zur Verfügung gestellt. Die bei der öffentlichen Veranstaltung verwendete Präsentation war bereits direkt nach der Veranstaltung veröffentlicht worden.

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IASB-Podcast zu jüngsten Boardentwicklungen (April 2021)

04.05.2021

Der IASB hat einen Podcast mit dem IASB-Vorsitzenden Hans Hoogervorst und der stellvertretenden Vorsitzenden Sue Lloyd aufgezeichnet, in dem die Erörterungen bei der IASB-Sitzung am 27. und 28. April zusammengefasst werden.

In dem zwölfminütigen Podcast wird auf die folgenden Themen eingegangen:

  • Rückmeldungen zum Diskussionspapier zur Wertminderung von Geschäfts- oder Firmenwerten
  • Aktueller Stand des Projekts zum dynamischen Risikomanagment
  • Angabevorschriften im Projekt zu Finanzinstrumenten mit Eigenschaften von Eigenkapital
  • Vorschläge im Projekt zu primären Abschlussbestandteilen

Der Podcast kann über die entsprechende Presseerklärung auf der Internetseite des IASB abgerufen werden.

Detaillierte deutschsprachige Zusammenfassungen der Erörterungen durch den Board finden Sie hier.

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    Mitschriften von der IASB-Sitzung im April 2021

    04.05.2021

    Der IASB hat am 27. und 28. April 2021 per Videokonferenz getagt und sieben Themen erörtert. Wir haben die Mitschriften von Deloitte-Beobachtern bei dieser Sitzung für Sie übersetzt.

    Finanzinstrumente mit Eigenschaften von Eigenkapital: Der Stab hat in seiner Februarsitzung Papiere zu den Themen "Konditionen und Bedingungen", "Priorität bei Liquidation" und "Potenzielle Verwässerung" vorgelegt, damit der Board seine Entscheidungen über die Ziele und Prinzipien der Angabevorschriften und die zur Erfüllung dieser Ziele erforderlichen Angaben treffen kann. Der Stab legte jetzt Verfeinerungen zu den Vorschlägen vor. Der Board unterstützte die Stabvorschläge für Angabevorschriften in Bezug auf die wesentlichen Bedingungen von Instrumenten (einschließlich der Angabe von schuldenähnlichen Eigenschaften von Finanzinstrumenten, die als Eigenkapital klassifiziert werden, eigenkapitalähnlichen Eigenschaften von Finanzinstrumenten, die als finanzielle Verbindlichkeiten klassifiziert werden, und schuldenähnlichen und eigenkapitalähnlichen Eigenschaften, die die Klassifizierung von Komponenten zusammengesetzter Finanzinstrumente bestimmen), und in Bezug auf die potenzielle Verwässerung von Stammaktien, die sich aus Finanzinstrumenten ergibt, die durch die Lieferung von Stammaktien erfüllt werden könnten (z. B. Wandelanleihen und Derivate auf Eigenkapital).
    Der Board bat den Stab die Vorschläge für Angabevorschriften in Bezug auf Liquidation (z. B. die in Kategorien aufgegliederte Kapitalstruktur eines Unternehmens, um den Abschlussadressaten ein Verständnis der Kapitalstruktur und der Qualität der verschiedenen Kapitalkategorien zu ermöglichen, einschließlich der Priorität bei der Liquidation) bei einer späteren Sitzung nach weiteren Untersuchungen erneut vorzulegen.

    Dynamisches Risikomanagement: Der Board hat in dieser Sitzung die Rückmeldungen aus den auf Banken fokussierten Einbindungsaktivitäten diskutiert. Die Hauptaussagen sind, dass fast alle Teilnehmer die Zielsetzung des Modells des dynamischen Risikomanagements unterstützten, dass aber, da die Risikomanagementstrategie üblicherweise das Zielprofil auf Basis eines Risikolimits definiert, dies in das Modell des dynamischen Risikomanagements aufgenommen werden sollte, um die Risikomanagementsicht besser widerzuspiegeln. Die meisten Teilnehmer wiesen darauf hin, dass das Problem der Bilanzierungsinkongruenz im Modell des dynamischen Risikomanagements noch nicht vollständig gelöst ist bzw. im Widerspruch zur Bilanzierungspraxis steht. Alle Teilnehmer waren besorgt über die möglichen Auswirkungen der Erfassung von Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von Derivaten im sonstigen Gesamtergebnis auf das regulatorische Kapital und die Volatilität des Kapitals. Viele Teilnehmer äußerten sich auch zu den Implementierungskosten und der Änderung der aktuellen Praktiken, dem Informationsbedarf der Adressaten hinsichtlich des dynamischen Risikomanagements und der Angabe von sensiblen Informationen. Fast alle Teilnehmer äußerten sich positiv zur Möglichkeit der Designierung einer offenen Nettorisikoposition oder von Sichteinlagen. In Bezug auf vorzeitig fällige Vermögenswerte schlugen die meisten Teilnehmer jedoch vor, dass die Designierung der Schicht von Nominalbeträgen anstelle eines Prozentsatzes (Anteils) des Portfolios erlaubt sein sollte. Der Board gab dem Stab Rückmeldung zu den einzelnen Aspekten, und der Stab wird einen Projektplan für die nächsten Schritte des Projekts entwickeln.

    Wertminderung von Geschäfts- oder Firmenwerten: Der Board hat in dieser Sitzung Rückmeldungen von Abschlussadressaten und Rückmeldungen zur Angabe von Informationen über Geschäfts- oder Firmenwerte, zur Wirksamkeit des Wertminderungstests und zur Wiedereinführung der Abschreibung von Geschäfts- oder Firmenwerten diskutiert. Es gab Unterstützung für die Erweiterung der Angaben zu Unternehmenszusammenschlüssen, einschließlich Informationen über die nachfolgenden Ergebnisse von Unternehmenszusammenschlüssen, aber einige Bedenken hinsichtlich der monetären und proprietären Kosten, die damit verbunden sind. Die Papiere zur Entwicklung einer wirksameren Werthaltigkeitsprüfung mit vertretbarem Aufwand und zur Frage, ob die Abschreibung wieder eingeführt werden soll, wurden nicht diskutiert und werden auf eine zukünftige Sitzung verschoben. Der Board wurde nicht gebeten, Entscheidungen zu treffen.

    Standardpflege und einheitliche Anwendung: Der Board ratifizierte die Agendaentscheidung in Bezug auf Konfigurations- oder Anpassungskosten in einer Cloud-Computing-Vereinbarung (IAS 38). Der Stab stellte außerdem das neueste IFRIC Update vor. Der Boardmitglieder äußerten sich zu beiden Punkten nicht weiter.

    Primäre Abschlussbestandteile: Der Board die Prinzipien der Aggregierung und der Disaggregierung sowie zu den Rollen des primären Abschlusses und des Anhangs diskutiert. Der Board entschied, das Prinzip in Bezug auf den Zweck der Disaggregierung deutlicher zu formulieren (d. h. Posten sind zu disaggregieren, wenn die daraus resultierenden disaggregierten Informationen wesentlich sind). Der Board entschied außerdem, in die Beschreibung des primären Abschlusses einen Verweis auf die Verständlichkeit aufzunehmen, wenn es um die Rolle des primären Abschlusses und des Anhangs geht.

    Detaillierte Zusammenfassungen der Erörterungen durch den Board finden Sie am Ende unserer Seite für Sitzungsmitschriften. Eine Analyse, wie sich das Arbeitsprogramm des IASB als Ergebnis des Sitzung verändert hat, finden Sie hier.

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    Papiere für die nächste Sitzung des Gemeinsamen Fachausschusses des DRSC

    04.05.2021

    Der Gemeinsame Fachausschuss des DRSC wird am 7. Mai 2021 per Videokonferenz tagen. Die Papiere für die Sitzung stehen jetzt zur Verfügung.

    Während seiner 21. Sitzung wird der Gemeinsame Fachausschuss die Diskussion zum Kommissionsvorschlag zur Änderung der CSR-Richtlinie fortsetzen.

    Die Papiere finden Sie hier auf der Internetseite des DRSC.

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    Sitzungsmitschnitte und neue Tagesordnung auf der Internetseite des DRSC verfügbar

    03.05.2021

    Der IFRS-Fachausschuss des DRSC hat am 29. April 2021 per Videokonferenz getagt. Am 30. April folgte eine Sitzung des Gemeinsame Fachausschusses. Mitschnitte von den Sitzungen stehen jetzt zur Verfügung. Außerdem wurde die Tagesordnung für die nächste Sitzung des IFRS-Fachausschusses bekanntgegeben.

    Während seiner 101. Sitzung hat der IFRS-Fachausschuss die folgenden Themen besprochen:

    Die Mitschnitte von den einzelnen Sitzungsteilen finden Sie hier auf der Internetseite des DRSC.

    Während seiner 102. Sitzung wird der Fachausschuss die folgenden Themen besprechen:

    • DP/2020/2 Unternehmenszusammenschlüsse unter gemeinsamer Kontrolle
    • ED/2021/4 Mangel an Umtauschbarkeit
    • ED/2021/1 Regulatorische Vermögenswerte und regulatorische Schulden
    • ED/2021/3 Angabevorschriften in den IFRS - Ein Pilotansatz

    Die genaue Tagesordnung für die Sitzung finden Sie hier auf der Internetseite des DRSC.

    Während seiner 20. Sitzung hat der Gemeinsame Fachausschuss den EU-Kommissionsvorschlag zur Änderung der CSR-Richtlinie erörtert.

    Den Mitschnitt von der Sitzung finden Sie hier auf der Internetseite des DRSC.

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    Analyse des aktualisierten Arbeitsprogramms des IASB (April 2021)

    30.04.2021

    Im Nachgang der IASB-Sitzung im April 2021 haben wir für Sie die Änderungen analysiert, die sich aus der Sitzung und aus anderen Entwicklungen im letzten Monat ergeben haben. Der IASB hat das Format seines Arbeitsprogramms leicht geändert und hat beispielsweise jetzt Verweise auf die von einem Projekt betroffenen Standards aufgenommen.

    Nachfolgend bieten wir Ihnen eine Übersicht über alle Änderungen seit unserer letzten Analyse am 26. März 2021.

    Stan­dardsetzung

    • Angabeninitiative — Tochtergesellschaften, die KMU sind — ein Entwurf wird jetzt im Juli 2021 erwartet (zuvor: drittes Quartal 2021)
    • Lageberichterstattung — wie bereits berichtet wird ein Entwurf jetzt im Mai 2021 erwartet (zuvor: April 2021)
    • Überprüfung und Aktualisierung des IFRS für KMU — dieses Projekt wurde von der Forschungsagenda auf die Standardsetzungsagenda verschoben; nächster Projektmeilenstein ist weiterhin ein Entwurf (kein Zeitpunkt angegeben)

    Standardpflege

    • IFRS 16 und die Coronavirus-Pandemie — Verlängerung der praktischen Erleichterung — dieses Projekt wurde aus dem Arbeitsprogramm genommen, da die endgültigen Änderungen am 31. März 2021 herausgegeben wurden
    • Mangel an Umtauschbarkeit — die Rückmeldungen zum am 20. April 2021 veröffentlichten Entwurf sollen im zweiten Halbjahr 2021 stattfinden

    Forschungsprojekte

    • Dynamisches Risikomanagement — nächster Projektschritt soll jetzt eine Entscheidung  über die weitere Projektausrichtung sein (kein Zeitpunkt angegeben)
    • Rohstoffindustrien — eine Entscheidung  über die weitere Projektausrichtung soll jetzt im dritten Quartal 2021 gefällt werden (zuvor: Mai 2021)
    • Wertminderung von Geschäfts- oder Firmenwerten — eine Entscheidung  über die weitere Projektausrichtung soll jetzt im Mai 2021 gefällt werden (zuvor: April 2021)
    • Pensionsleistungen, die von Vermögenswertrenditen abhängen — die Überprüfung der Forschungsergebnisse soll jetzt im dritten Quartal 2021 erfolgen (zuvor: April 2021)
    • Überprüfung nach der Einführung von IFRS 9 — Klassifizierung und Bewertung — eine Bitte um Informationsübermittlung soll jetzt im dritten Quartal 2021 veröffentlicht werden (zuvor: zweites Halbjahr 2021)

    Sonstige Projekte

    • Aktualisierung der IFRS-Taxonomie — Änderungen an IAS 1, IAS 8 und dem Leitliniendokument zu Wesentlichkeit — die Erörterung der Rückmeldungen zu der vorgeschlagenen Aktualisierung vom 21. April 2021 soll im dritten Quartal 2021 stattfinden
    • Nachhaltigkeitsinitiative der Treuhänder — die Rückmeldungen zu den vorgeschlagenen Satzungsänderungen sollen im vierten Quartal 2021 erörtert werden
    • Agendakonsultation — die Rückmeldungen zu der am 30. März 2021 veröffentlichten Bitte um Informationsübermittlung sollen im zweiten Halbjahr 2021 erörtert werden

    Obiges stellt einen gewissenhaften Abgleich der Informationen vom 26. März 2021 und 30. April 2021 dar. Ein Abbild des gegenwärtigen Stands des Arbeitsprogramms zu jedem beliebigen Zeitpunkt finden Sie hier.

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    DRSC-Verwaltungsrat äußert sich zur vorgeschlagenen Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen

    30.04.2021

    Der Verwaltungsrat des DRSC hat sich in einer Sitzung mit dem Richtlinien-Vorschlag der Europäischen Kommission zur Nachhaltigkeitsberichterstattung befasst und Kernbotschaften dazu verabschiedet.

    Der Verwaltungsrat begrüßt die Schaffung rechtlicher Voraussetzungen für einheitliche Nachhaltigkeitsstandards, und spricht sich klar für globale Berichtsstandards aus, wie sie aktuell unter dem Dach der IFRS-Stiftung erarbeitet werden.

    Die Kernbotschaften des Verwaltungsrats des DRSC finde Sie hier auf der Internetseite des DRSC.

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    Treuhänder der IFRS-Stiftung schlagen Satzungsänderung vor

    30.04.2021

    Die Treuhänder der IFRS-Stiftung haben Änderungen an der Satzung der Stiftung vorgeschlagen, die die Einrichtung eines neuen Boards für Nachhaltigkeitsstandards innerhalb der Struktur der Stiftung ermöglichen würden. Sie haben außerdem eine Zusammenfassung der wichtigsten Rückmeldungen veröffentlicht, die sie als Reaktion auf ihr Konsultationspapier zur Nachhaltigkeitsberichterstattung erhalten haben.

    Vorgeschlagene Satzungsänderungen

    Die Treuhänder schlagen Änderungen vor, die eine Voraussetzung für die Einrichtung eines möglichen International Sustainability Standards Board (ISSB) innerhalb der Governance-Struktur der IFRS-Stiftung sind. Sie betreffen folgende Aspekte:

    • Die Zielsetzung der IFRS-Stiftung. Die Zielsetzung der IFRS-Stiftung soll dahingehend geändert werden, dass die IFRS-Stiftung zwei Standardsetzer hat: den International Accounting Standards Board (IASB) und den International Sustainability Standards Board (ISSB). Durch den ISSB würde die IFRS-Stiftung "im öffentlichen Interesse einen einzigen Kanon hochwertiger und verständlicher, durchsetzbarer und weltweit akzeptierter Nachhaltigkeitsstandards entwickeln, die auf klar artikulierten Grundsätzen beruhen".
    • Die Governance des ISSB und des IASB. Die Treuhänder schlagen vor, dass die Satzung dahingehend geändert wird, dass der Geschäftsführende Direktor der Stiftung von den Treuhändern in Absprache mit den Vorsitzenden des IASB und des ISSB ernannt wird. Diese vorgeschlagene Änderung würde die Berichtslinien in einer Organisation mit zwei standardsetzenden Boards klären.
    • Der Name des neuen Boards und seiner Standards. Der Board soll nach dem Vorschlag der Treuhänder den Namen "International Sustainability Standards Board (ISSB)" tragen. Die Standards des neuen Boards würden als "IFRS sustainability standards" bezeichnet werden.
    • Die Zusammensetzung des ISSB. Der neue Board würde normalerweise aus 14 Mitgliedern bestehen. Die Mitglieder des ISSB würden von den Treuhändern ernannt. Eine Minderheit der ISSB-Mitglieder könnten Teilzeitmitglieder sein. Die Hauptqualifikationen für die Mitgliedschaft im ISSB wären fachliche Kompetenz und einschlägige Berufserfahrung. Der Board würde aus drei Mitgliedern aus der Region Asien-Ozeanien, drei Mitgliedern aus Europa, drei Mitgliedern aus Nord- und Südamerika, einem Mitglied aus Afrika und vier Mitgliedern bestehen, die aus einem beliebigen Gebiet ernannt werden. Der Vorsitzende würde von den Treuhändern aus den Reihen der Vollzeitmitglieder gewählt werden, ebenso wie ein potenzieller stellvertretender Vorsitzender.

    Die vorgeschlagenen Änderungen können hier auf der Internetseite des IASB abgerufen werden. Stellungnahmen werden bis zum 29. Juli 2021 erbeten.

    Zusammenfassung der Rückmeldungen

    Im September 2020 veröffentlichten die Treuhänder ein Konsultationspapier, um die Nachfrage nach globalen Nachhaltigkeitsstandards zu ermitteln und zu prüfen, welche Rolle die Stiftung bei der Entwicklung solcher Standards spielen könnte. Sie erhielten 577 Stellungnahmen, die auf eine große internationale Nachfrage nach globalen Nachhaltigkeitsstandards und eine breite Unterstützung für die Einrichtung eines Standardsetzers für diese Standards innerhalb der Governance-Struktur der IFRS-Stiftung hinweisen. Die Zusammenfassung der Rückmeldungen bietet einen Überblick über die erhaltenen Antworten und zeigt auf, wie die Treuhänder die Rückmeldungen berücksichtigt haben.

    Zugang zur Zusammenfassung der Rückmeldungen haben Sie hier auf der Internetseite des IASB.

    Weiterführende Informationen

    Eine Pressemitteilung zur Veröffentlichung der vorgeschlagenen Satzungsänderungen und der Zusammenfassung der Rückmeldungen ist auf der Internetseite des IASB verfügbar.

    Eine detaillierte Erläuterung der vorgeschlagenen Änderungen in deutscher Sprache finden Sie in unserem IFRS fokussiert-Newsletter.

    Eine entsprechende englischsprachige Erläuterung finden Sie in diesem IFRS in Focus-Newsletter.

     

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    EFRAG-Papier zu Unternehmenszusammenschlüssen unter gemeinsamer Kontrolle

    30.04.2021

    Das Sekretariat der Europäischen Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat ein Hintergrundpapier als Teil der EFRAG-Strategie veröffentlicht, die Diskussion über die IASB-Diskussion zur Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen unter gemeinsamer Kontrolle anzuregen.

    Für das Hintergrundpapier hat das EFRAG-Sekretariat geprüft, wie die Vorschläge im IASB-Diskussionspapier auf bestimmte Übertragungen von Unternehmen unter gemeinsamer Kontrolle anwendbar wären, insbesondere auf solche, die Fragen zur Anwendung der IFRS aufwerfen. Das Hintergrundpapier enthält keine Fragen, interessierte Parteien sind jedoch eingeladen, ihre Meinung zu diesem Thema zu äußern, wenn sie auf den EFRAG-Stellungnahmeentwurf antworten.

    Zugang zum Hintergrundpapier haben Sie über die Presseerklärung auf der Internetseite von EFRAG.

    Correction list for hyphenation

    These words serve as exceptions. Once entered, they are only hyphenated at the specified hyphenation points. Each word should be on a separate line.