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Nachrichten

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Offene Antworten und kritische Stellungnahme zu IFRS-Anwenderfragen

14.07.2017

Mit freundlicher Genehmigung des NWB-Verlags stellen wir Ihnen ein Interview mit Prof. Dr. Andreas Barckow, dem Präsidenten des DRSC, vor, das in der Zeitschrift „Internationale Rechnungslegung – PiR“ erschienen ist (PiR 7-8/2017, S. 197ff.).

Das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee e.V. (DRSC) ist seit 1998 der nationale Standardsetzer auf dem Gebiet der Konzernrechnungslegung in Deutschland. Ziel war und ist es, die Fortentwicklung der Rechnungslegung im gesamtwirtschaftlichen Interesse zu fördern, als deutscher Standardisierer von der Bundesregierung anerkannt, unterstützt und gehört zu werden sowie die Interessen der deutschen Wirtschaft im Bereich der Rechnungslegung international zu vertreten. Doch wie werden diese Ziele real umgesetzt? Stößt der DRSC hierbei ggf. an Grenzen? Und wie erscheint die Ausrichtung in der Zukunft? Im Interview sprach Prof. Dr. Andreas Barckow, Präsident des DRSC, über aktuelle Tätigkeitsschwerpunkte des DRSC, künftige Herausforderungen und über seine Einschätzung, was der Anwender in der Zukunft zu erwarten hat.

Das vollständige Interview finden Sie hier.

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EU-Kommissionstext mit "top-up" der Änderungen an IFRS 4

14.07.2017

Die EU-Kommission hat den Text verfügbar gemacht, der an das EU-Parlament und den Europäischen Rat in Bezug auf die Übernahme von 'Anwendung von IFRS 9 'Finanzinstrumente' gemeinsam mit IFRS 4 'Versicherungsverträge (Änderungen an IFRS 4)' gesendet wurde. Der Text enthält ein "top-up", mit dem einem Finanzkonglomerat gestattet wird, zu entscheiden, dass keines seiner Unternehmen, die in der Versicherungsbranche tätig sind, in den Konzernabschlüssen der vor dem 1. Januar 2021 beginnenden Geschäftsjahre IFRS 9 anwendet, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind.

Die Bedingungen, für den zusätzlich zu der Verlautbarung des IASB aufgenommenen "top-up" finden Sie in Artikel 2 des Texts, der Ihnen hier in deutscher und allen offiziellen Sprachen der EU zur Verfügung steht.

EFRAG hat den Statusbericht zur Übernahme aktualisiert, um einen Verweis auf den Text aufzunehmen.

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Hochrangige Expertengruppe der EU zu nachhaltiger Finanzierung spricht erste Empfehlungen aus

14.07.2017

Die hochrangige Expertengruppe (High-Level Expert Group, HLEG) zu nachhaltiger Finanzierung, die von der Europäischen Kommission eingerichtet wurde, hat ihren ersten Bericht veröffentlicht, in dem konkrete Schritte zu Schaffung eines Finanzsystems aufgeführt werden, das nachhaltige Anlagen unterstützt. Besondere Bedeutung wird der Integrierung von Informationen für Anleger beigemessen, und integrierte Berichterstattung wird als Schlüssel zum letztendlichen Ziel der Konvergenz auf nachhaltiges Wachstum genannt.

In dem Bericht wird argumentiert, dass Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt des Finanzsystems gehoben werden muss und dass zur Erzielung systematischer Änderungen, die Aspekte Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (Environmental, Social, Governance, ESG) sowie Nachhaltigkeitsrisiken und -chancen in der Unternehmensführung, bei Kernindizes, in Rechnungslegungsstandards und bei Kreditrankings berücksichtigt werden müssen.

Die Autoren des Berichts weisen darauf hin, dass der zeitliche Horizont von Finanzierungsaspekten üblicherweise viel kürzer ist als der zeitliche Horizont, der bei den dringenden Herausforderungen für die Gesellschaft angelegt werden muss. Desgleichen sei das Konzept von Risiko in der Finanzbranche üblicherweise viel enger gefasst als bei Nachhaltigkeit in Bezug auf Wirtschaft, Sozialwesen und Umwelt. Die sich daraus ergebende Inkongruenz würde dazu führen, das bestimmte soziale und Umweltsachverhalte (wie bspw. Erschöpfung von Rohstoffvorräten, die oft nur sehr langfristig eintreten) zu externen Aspekten degradiert werden, die an Finanzmärkten als nicht wesentlich angesehen werden und daher in der Berichterstattung durch Eigner und Verwalter von Vermögenswerten nicht berücksichtigt werden.

Dennoch, so wird im Bericht festgehalten, hätten soziale und Umweltaspekte finanzielle Konsequenzen in der Realwirtschaft und für Endkunden und sollten daher bilanziert werden. Allerdings verweist der Bericht hier auch auf die Vielzahl bestehender Rahmenkonzepte für die Berichterstattung:

Während es eine Vielzahl von Initiativen zur Nachhaltigkeitsberichterstattung gibt, muss das ultimative Ziel sein, Finanzinformationen und Nachhaltigkeitsinformationen zusammenzuführen, was von einem umfassenderen Satz von Rechnungslegungsstandards unterstützt werden muss. Integrierte Berichterstattung unterstützt diese Konvergenz qualitativ durch eine Berichterstattung, in der Nachhaltigkeitsfaktoren mit der Strategie eines Unternehmens verknüpft werden. Rechnungslegungsstandards können dabei helfen, das quantitative Element zu fördern.

Der Bericht ist an Leser in Europa und darüber hinaus gerichtet, die sich Sorgen um Nachhaltigkeit, Finanzmärkte und größere gesellschaftliche Herausforderungen machen. Er soll die Grundlage für fruchtbringende und konstruktive Konsultationen sein, während die HLEG in ihre nächste Arbeitsphase eintritt. Die HLEG begrüßt Anmerkungen, Fragen und Diskussionen, während sie ihren abschließenden Bericht entwickelt, der im Dezember 2017 veröffentlicht werden soll.

Der vollständige Bericht in englischer Sprache steht Ihnen auf der Internetseite der EU-Kommission zur Verfügung.

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EBA veröffentlicht die Ergebnisse ihrer zweiten Studie zu den Auswirkungen von IFRS 9

14.07.2017

Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (European Banking Authority, EBA) hat eine zweite Auswirkungsanalyse durchgeführt, um Anhand einer Stichprobe von 53 Finanzinstituten in der EU die Auswirkungen von IFRS 9 'Finanzinstrumente' zu eruieren. Die Zielsetzung lautete ähnlich wie bei erster Studie: Ein Abschätzen der Auswirkungen auf regulatorisches Kapital sowie die Betrachtung von Wechselwirkung mit aufsichtsrechtlichen Anforderungen.

Wesentliche Unterschiede zur ersten Studie vom November 2016 waren:

  • Antworten beruhen auf weiter fortgeschrittener Umsetzung;
  • volle geschätzte Auswirkung von IFRS 9;
  • keine Vereinfachungen in den Anleitungen.

Die Studie beruhte auf 23 qualitativen und zwei quantitativen Fragen.

Die wesentlichen Ergebnisse in Stichpunkten

  • Die Auswirkungen von IFRS 9 ergeben sich in erster Linie durch das neue Wertminderungsmodell:
    • Interpretation und Anwendung einiger komplexer Fragestellungen zu ECL dauert an;
    • Banken rechnen mit einem geringeren Anstieg als in der erster Studie: +13% statt +18% im Durchschnitt;
    • Geschätzte Auswirkung auf CET1 und Eigenmittel weitgehend unverändert zu erster Studie (CET1: -45 BPS im Durchschnitt)
  • Umsetzung: Kleinere Banken holen auf, liegen aber weiterhin hinter größeren Banken zurück. Alle Banken müssen ihre Anstrengungen weiter erhöhen, um rechtzeitig fertig zu sein.
  • Verkürzung bzw. Wegfall von Parallelbetrieben: 20% führen keinen Parallelbetrieb durch, die meisten anderen lediglich für sechs Monate
  • Neues Modell zu Klassifizierung und Bewertung zwar mit begrenzten Auswirkungen, aber Banken sollten den Aufwand der Umsetzung (z.B. zur Zahlungsstrombedingung) nicht unterschätzen.
  • Validierungsprozess noch nicht abgeschlossen, gewinnt aber durch Wegfall von Parallelbetrieb an Bedeutung.
  • Größte Herausforderungen sind weiterhin die Datenverfügbarkeit, die Bestimmung einer signifikanten Erhöhung des Ausfallrisikos und zukunftsbezogene Informationen. Ebenfalls bereitet die Verfügbarkeit historischer Daten für in der Vergangenheit begebene Kredite Probleme.
  • Hoher Vereinheitlichungsgrad mit aufsichtsrechtlichen Anforderungen wird angestrebt. Dazu gehört die einheitliche Default-Definition, aber auch das Erkennen und Erklären von Unterschieden.
  • IRB-Banken werden bestehende Modelle nutzen und für Zwecke von IFRS 9 (vorübergehend oder andauernd) anpassen sowie Unterschiede erklären.
  • Banken werden unterschiedliche Prozesse, Daten, Systeme und Modelle zur ECL-Ermittlung anwenden. Manche davon sind komplex und beruhen auf internen Daten und Annahmen.
  • Die meisten Banken werden drei oder mehr Szenarien für die meisten Exposures zugrunde legen, wenige hingegen nur ein einziges Szenario mit Anpassungen. Intern entwickelte zukunftsbezogene Informationen beziehen interne und externe Daten ein. Dabei ist die Angemessenheit und Konsistenz der Schlüsselparameter innerhalb einer Bank sicherzustellen.
  • Signifikante Erhöhung des Ausfallrisikos beruht auf einer Mischung aus qualitativen und quantitativen Indikatoren. Eine relative Änderung der Ausfallwahrscheinlichkeit ist der am meisten genutzte quantitative Indikator. Modifizierungen, Forbearance und Watch-List-Status sind die am meisten genutzten qualitativen Indikatoren.
  • Anwendung von vereinfachenden Annahmen: Überfälligkeit von 30 Tagen ist die am meisten genutzte Vereinfachung, jedoch lediglich als spätestmöglicher Zeitpunkt zum Transfer in Stufe 2. Niedriges Ausfallrisiko wird von der Hälfte der Banken für Wertpapiere angewendet.
  • Angemessene Angaben sind von zentraler Bedeutung: Die Hauptadressaten sollen in der Lage sein, die Auswirkungen von IFRS 9 bei Übergang und fortlaufend beurteilen zu können.
  • Geschätzte quantitative Auswirkung auf Eigenmittel in Einklang mit erster Studie: Verminderung des geschätzten Anstiegs Risikovorsorge kann auf verbessertes wirtschaftliches Umfeld, weiter fortgeschrittenen Projektstand oder genauere Schätzungen zurückzuführen sein.
  • Rund 70% der Banken erwarten einen Anstieg der Volatilität: Klippeneffekt bei Transfer von Stufe 1 auf Stufe 2, Einbeziehung von zukunftsbezogenen Informationen etc.

Nächste kurzfristige Schritte

  • Einbeziehung von IFRS 9 in den Stresstest 2018;
  • weitere Zusammenarbeit zwischen Aufsehern und Banken sowie fortgesetzter Dialog von Aufsehern und Prüfern.

Darüber hinaus wurde eine Konsultation der EBA veröffentlicht, welche Angaben bei Übergang auf IFRS 9 gemacht werden sollten; dies betrifft insbesondere den „ungefilterten“ Erstanwendungseffekt von IFRS 9, d.h. ohne Anwendung der geplanten Übergangsvorschriften des Artikels 473a CRR.

Weiterführende Informationen in englischer Sprache auf der Internetseite der EBA

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Tagesordnung und Papiere für die nächste Sitzung des EFRAG-Boards

13.07.2017

Der EFRAG-Board wird am 20. Juli 2017 in Brüssel tagen. Eine Tagesordnung und die Sitzungsunterlagen wurden jetzt zur Verfügung gestellt.

Erörtert werden sollen die folgenden Themen:

  • Eigenkapitalinstrumente - Bitte der EU-Kommission
  • Überprüfung der Forschungsprojekte von EFRAG
  • Aktuelles Arbeitsprogramm und sonstiges
  • IFRS 17 Versicherungsverträge

Über die Presseerklärung auf der Internetseite von EFRAG haben Sie die Möglichkeit, sich als Beobachter zu registrieren, und können Sie auf die Tagesordnung und die Papiere für die Sitzung zugreifen.

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Stellungnahme des DRSC zu den vom IASB vorgeschlagenen Änderungen an IFRS 8

13.07.2017

Das DRSC hat gegenüber dem IASB zu dessen Entwurf ED/2017/2 'Verbesserungen an IFRS 8 'Geschäftssegmente' (Vorgeschlagene Änderungen an IFRS 8 und IAS 34)' Stellung genommen, der im März 2017 herausgegeben wurde.

Grundsätzlich begrüßt das DRSC den Versuch des IASB, spezifische Aspekte an IFRS 8 zu verbessern, so beispielsweise die Klarstellung, dass der Hauptentscheidungsträger (CODM) sowohl eine Einzelperson als auch ein Gremium sein kann und dass dem CODM auch sogenannte non-executive Mitglieder angehören können.

Dagegen wird der Vorschlag des IASB kritisiert, IFRS 8.7 um das „Treffen operativer Entscheidungen“ als drittes Merkmal für einen CODM zu ergänzen. Ausschlaggebend dafür sind die sich ergebenden Schwierigkeiten, wenn die operativen Entscheidungen und die Entscheidungen über die Allokation von Ressourcen von unterschiedlichen Personen(gruppen) bzw. auf unterschiedlichen Ebenen getroffen werden.

Ferner erachtet das DRSC die vorgeschlagene Angabepflicht, wie und warum sich die berichteten Segmente im Abschluss von den in anderen Stellen des annual reporting package identifizierten Segmenten unterscheiden, zwar als sachlich zutreffend, die Integration in IFRS 8 (und damit die Angabe im Abschluss) jedoch als ungeeignet.

Zur englischsprachigen Stellungnahme auf der Internetseite des DRSC gelangen Sie hier.

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Jüngste Entwicklungen in der Nachhaltigkeits- und integrierten Berichterstattung

13.07.2017

Kurzer Überblick über jüngste Entwicklungen bei GRI, Accountancy Europe und WBCSD/Natural Capital Coalition.

Die Global Reporting Initiative (GRI) hat einen kurzen Bericht über eine gemeinsam mit der weltweiten Vereinigung der Börsen (World Federation of Exchanges, WFE) veranstalte Gesprächsrunde am 7. Juni 2017 in London veröffentlicht. Thema waren Herausforderungen bei der Berichterstattung über Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungsaspekte (Environmental, Social, Governance, ESG). Die teilnehmenden Ersteller, Anleger und Börsen identifizierten drei Möglichkeiten, die ESG-Berichterstattung zu vereinheitlichen: (i) größere gegenseitige Einbindung von Anlegern und Erstellern, (ii) Mehrfachverwendung einmal erarbeiteter Daten und (iii) Leitlinien zu verfügbaren ESG-Rahmenkonzepten und deren Anwendung. Der englischsprachige Bericht steht Ihnen auf der Internetseite von GRI zur Verfügung.

GRI gibt außerdem bekannt, dass die GRI-Standards jetzt in chinesischen Langzeichen, Indonesisch und Vietnamesisch verfügbar sind. Zugang zu den Übersetzungen haben Sie hier.

GRI und Accountancy Europe kündigen eine Publikation EU Directive on Non-financial and Diversity Information: A comprehensive guide to the national laws an, die einen Überblick über die europäische Berichterstattungslandschaft in Bezug auf nicht finanzielle Informationen bieten und im Herbst 2017 verfügbar sein soll. Die entsprechende Ankündigung finden Sie hier.

Accountancy Europe kündigt eine Veranstaltung zum Thema 'Shaping the future of corporate reporting' am 18. September 2017 in Brüssel an, bei der einige Punkte weiter vertieft werden sollen, die im Diskussionspapier zur Kern- und Mantelberichterstattung im Herbst 2015 enthalten waren. Anmeldungen sind über die Presseerklärung auf der Internetseite von Accountancy Europe möglich.

Der Weltwirtschaftsrat für nachhaltige Entwicklung (World Business Council for Sustainable Development, WBCSD) and the Natural Capital Coalition haben das "Natural Capital Protocol Toolkit" freigegeben, eine neue Ressource, mit der Unternehmen dabei geholfen werden soll, die Erschöpfung von natürlichem Kapital durch verbessertes Verständnis, angemessene Bewertung und sachgerechte Entscheidungsfindung zu adressieren. Weiterführende Informationen finden Sie in der Presseerklärung auf der Internetseite des WBCSD.

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ESMA veröffentlicht weitere Fragen und Antworten zu den Leitlinien zu alternativen Profitkennzahlen

13.07.2017

Im Juni 2015 hat die europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (European Securities and Markets Authority, ESMA) endgültige 'Leitlinien zu alternativen Leistungskennzahlen' für börsennotierte Emittenten herausgegeben, die im Juli 2016 in Kraft getreten sind. Seit dem hat ESMA mehrere Fragen und Antworten in einem Sammeldokument veröffentlicht, die auf die Förderung einheitlicher Regulierungsansätze und -praxis bei der Umsetzung der Leitlinien abzielen. Vier neue Fragen sind jetzt dazugekommen.

Die neuen Fragen zu den Leitlinien gelten der Definition von alternativen Finanzkennzahlen im Kontext von Zwischenberichten, der Prominenz der Darstellung von alternativen Finanzkennzahlen und der Anwendung des Prinzips "Einhaltung per Verweis", das Teil der Leitlinien ist.

Die folgenden weiterführenden Informationen stehen Ihnen auf der Internetseite von ESMA zur Verfügung:

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30. Mitgliederversammlung des DRSC

12.07.2017

Am 10. Juli 2017 fand die 30. Mitgliederversammlung des DRSC in München statt. Ein Bericht von der Versammlung wurde auf der Internetseite des DRSC zur Verfügung gestellt.

Auf der Tagesordnung standen neben den regulären Amtshandlungen drei weitere bedeutende Tagesordnungspunkte auf der Agenda: die Genehmigung einer vorgeschlagenen Satzungsänderung, die Neu- resp. Wiederbesetzung der Organe für den nächsten Dreijahresturnus sowie ein Vortrag des Präsidenten des EFRAG-Boards.

Den Bericht können Sie hier auf der Internetseite des DRSC einsehen.

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ESMA veröffentlicht Bericht zur Anwendung von IFRS 13

12.07.2017

Die europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (European Securities and Markets Authority, ESMA) hat einen Bericht 'Überprüfung der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert in IFRS Abschlüssen' herausgegeben. Der Bericht bietet einen Überblick über die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert nach IFRS 13 'Bemessung des beizulegenden Zeitwerts' und die entsprechenden Angaben bei europäischen Emittenten.

Die Überprüfung konzentrierte sich auf vier Kernthemen: (1) Angaben zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert, (2) Buchungseinheit, (3) Grad der Marktaktivität und beizulegender Zeitwert und (4) Bewertungsanpassungen für Derivate.

Bei der Überprüfung hat sich ergeben, dass IFRS 13 "allgemein gut in der Abschlüsse der Emittenten in der Stichprobe übernommen wurde". Dennoch wird im Bericht festgehalten, dass die Einhaltung von IFRS 13 und die sich daraus ergebende Vergleichbarkeit verbessert werden können.

Die Ergebnisse der Überprüfung sollen zu der Überprüfung von IFRS 13 nach dessen Einführung beitragen.

Weiterführende Informationen entnehmen Sie bitte der Presseerklärung und dem Bericht auf der Internetseite von ESMA.

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