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Konferenz zu Rechnungslegung und Wirtschaftsprüfung in Lateinamerika

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14.06.2007

Die Weltbank, der internationale Wirtschaftsprüferverband und die interamerikanische Entwicklungsbank fördern gemeinsam eine Konferenz zur Rechnungslegung und Rechenschaftspflicht für das regionale Wirtschaftswachstum in Lateinamerika und der Karibik.

Die Konferenz findet in Mexiko-Stadt vom 13. bis 15. Juni 2007 mit etwa 500 Teilnehmern statt. Der Hauptzweck der Veranstaltung liegt darin, das Bewusstsein für die Bedeutung verlässlicher Rechnungslegung und Wirtschaftsprüfung für die Entwicklung einer gut funktionierenden Marktwirtschaft und eines effizienten öffentlichen Sektors zu stärken. Nachstehend finden Sie die Übersetzung der Mitschrift der Beobachter von Deloitte für den ersten Tag der Konferenz.

Konferenz zur Rechnungslegung und Rechenschaftspflicht für das regionale Wirtschaftswachstum

Mexiko-Stadt, Mitschrift vom 13. Juni 2007

Offizielle Begrüßungen

Die Teilnehmer wurden von Mexikos stellvertretendem Finanzminister begrüßt, der betonte, dass Transparenz und Rechenschaftspflicht essenziell für das Wirtschaftswachstum in den lateinamerikanischen Ländern sei. Diese Merkmale seien nicht nur für die Privatwirtschaft sondern auch für den öffentlichen Sektor unabdingbar. Im öffentlichen Sektor werden Regierungen mehr denn je für die effizienteste Nutzung ihrer Ressourcen haftbar gemacht. Rechenschaftspflicht und Verantwortung bestimmen in hohem Grade die Budgetierung und die Einschätzung von staatlichen Programmen. Es liegt also im ureigensten Interesse eines jeden, die Bestrebungen nach Konvergenz der Standards in den Bereichen zu unterstützen, die letztlich in die Abschlusserstellung einfließen: Rechnungslegung, Wirtschaftsprüfung, Unternehmensführung, Ethik und Ausbildung.

Pamela Cox, die regionale Vizepräsidentin der Weltbank für Lateinamerika und die Karibik, strich Sachverhalte im Zusammenhang mit Kapitalkosten heraus. Sie hielt fest, dass zunehmende Transparenz ihrer Finanzaktivitäten für die jeweiligen Staaten zu sinkenden Kosten für die Staatsverschuldung führen würde. Wenn die Kreditwürdigkeit eines Landes hoch ist, kann es zu besseren Konditionen Geld aufnehmen, muss weniger Geld über Steuern aufbringen und kann ganz allgemein der Privatwirtschaft andere finanzielle Erleichterungen gewähren. Es liegt also im ureigensten Interesse eines jeden, zu der effektiven Verwendung von Ressourcen und zur effektiven Lieferung von Waren und Dienstleistungen beizutragen.

Carlos Hurtado, der Vizepräsident für Finanzen und Verwaltung der interamerikanischen Entwicklungsbank, begrüßte die Konferenz als einen ersten Schritt zu stärkerer Kooperation in der Region. Er hielt fest, dass Wirtschaftsprüfung ihren Sinn verliert, wenn sie nicht von Rechenschaftspflicht begleitet wird.

Ansprache des Präsidenten des internationalen Wirtschaftsprüferverbandes: Rechnungslegung und der professionelle Rechnungsleger

Fermin del Valle, der Präsident des internationalen Wirtschaftsprüferverbandes (International Federation of Accountants, IFAC) und Deloitte-Partner aus Argentinien, sagte, dass es keinen Grund gebe, warum Lateinamerika und die Karibik nicht eine Rechnungslegung von dem gleichen, hohen Standard wie andere Regionen der Welt haben könne. Er gab einen Überblick der die neuesten Bemühungen des IFAC, die Vertrauensposition des Berufsstandes der Wirtschaftsprüfer auf den Finanzmärkten der Welt zu stärken (zum Beispiel durch Verbesserung der Prüfungsstandards, durch Aus- und Weiterbildung in der Wirtschaftsprüfung und durch den ethischen Verhaltenskodex des IFAC).

Er hob die Bedeutung lokaler Standardsetzer für die Sicherung des weltumfassenden Erfolges von internationalen Rechnungslegungsstandards, insbesondere IFRS, hervor. Lokale Rechtskreise sollten die internationalen Standards übernehmen, nicht anpassen. Anpassung ist teuer und läuft der Konvergenz entgegen; sie verursacht also höhere Kosten bei geringerem Nutzen für diejenigen, die die Standards anwenden.

Die Rolle des nationalen Standardsetzers ändert sich. In Zukunft muss er sich darauf konzentrieren, die Entwicklung von Standards durch Teilnahme am Konsultationsprozess sicherzustellen. Und er muss die sachgemäße Anwendung dieser Standards sicherstellen. Das bedeutet nicht das Aufgeben von Hoheitsgewalt. Der Standardsetzer setzt sich gleichberechtigt mit anderen Rechtskreisen auseinander. Eine Schlüsselrolle spielen die Bemühungen, institutionelle Hürden bei der Einführung zu abzuschaffen oder zu mildern. Diese Hürden schließen Konflikte zwischen internationalen Standards und nationaler Rechtsprechung ein.

Herr del Valle unterstrich auch die besonderen Bedürfnisse von kleinen und mittelgroßen Unternehmen. IFAC begrüßt den Standardentwurf des IASB und unterstützt seine Ziele. IFAC hat den IASB dabei unterstützt, in Kontakt zu Anwendern in der ganzen Welt zu kommen. Alle Teilnehmer wurden ermutig, zum Vorschlag des IASB Stellung zu nehmen.

Der Präsident des IFAC wies auch auf den Fortschritt hin, der von IFAC bei den Prüfungsstandards gemacht würde: Prüfungsstandards für den öffentlichen Sektor führen zu einer Zunahme der Transparenz bei der Rechnungslegung von Zentralregierungen; es gibt Fortschritte bei der Prüfungsqualität und Verbesserungen bei der Aus- und Weiterbildung in der Wirtschaftsprüfung; das Vertrauen in den Berufsstand der Wirtschaftsprüfer wächst insgesamt durch den hervorgehobenen Kodex in Bezug auf ethisches Verhalten und das Compliance-Programm des IFAC. Er wies darauf hin, dass IFAC sich bemüht, Doppelungen in den Regelungen für den Berufsstand zu vermeiden, aber dass regional Zusammenarbeit für den Erfolg der Bemühungen des IFAC unerlässlich ist.

Die Rolle der Unternehmensführung: Die Sichtweise der Firmen

Roberto Truque (Finanzvorstand der Atlas Eléctrica Gruppe aus Costa Rica) sprach eindrucksvoll darüber, wie die Einführung von IFRS und eine Verbesserung der Struktur der Unternehmensführung die Kapitalkosten für die Atlas Eléctrica Gruppe gesenkt hat. Die Reformen beinhalteten einen Ethikkodex für Geschäftsführer, Management und Mitarbeiter, wirklich unabhängige Aufsichtsratsmitglieder und ein Prüfungskomitee, das sowohl die Abschlussprüfung als auch die interne Revision überwachte. In Hinblick auf die Rechnungslegung hielt Atlas nicht nur alle Wertpapierbestimmungen ein, sondern arbeitet auch mit den Adressaten des Abschlusses und Analysten zusammen, um gute, ausgeübte Praxis für weitere, freiwillige Angaben zu etablieren.

Herr Truque gestand ein, dass die Einführung der Veränderungen finanziell aufwändig gewesen sei, aber dass der Nutzen bei weitem die Kosten überwiegen würde. Atlas sei nun in der Lage, Geld zu weitaus besseren Raten aufzunehmen, ohne weitere Sicherheiten anzubieten; und die Glaubwürdigkeit gegenüber den Aktionären, den Analysten und anderen Geschäftsinteressenten sei weitaus höher als vorher.

Die Auswirkungen der Globalisierung auf die Praxis der Rechnungslegung

Jan Engström, Boardmitglied des IASB, sprach über die Vision des IASB, einen Satz weltweit geltender Rechnungslegungsstandards für die Verwendung auf den Kapitalmärkten der Welt zu schaffen. Unter dem Hinweis, dass die Welt immer kleiner würde, führte er aus, dass die grenzüberschreitenden Investitionen in den USA in den letzten zehn Jahren um zehn bis fünfzehn Prozent zugenommen haben. Etwa fünfzig Prozent der Kapitalmärkte weltweit nutzten derzeit IFRS oder wären im Begriff, dies zu tun. Er wies auch auf die anstehenden Entwicklungen in den USA hin. Er gab einen Überblick des derzeitigen Arbeitsprogramms des IASB und strich besonders den Standardentwurf für kleine und mittelgroße Untenehmen und das Diskussionspapier zu Versicherungsverträgen heraus.

Henri Fortin von der Weltbank sprach über die Lehren, die man aus den Auswertungen der Weltbank der Berichte über die Einhaltung von Standards und Vorschriften (Reports on Observation of Standards and Codes, ROSC) gezogen habe. Er wies insbesondere darauf hin, dass diese Teil des Programms der Bank sei, das finanzielle Stabilität sicherstellen soll. Im Hinblick auf Rechnungslegung und Wirtschaftsprüfung zeigten die Auswertungen der ROSC, dass es sich um ein Puzzlespiel handele, in dem Aus- und Weiterbildung des Berufsstandes, Gesetze und Vorschriften der Rechtskreise, der Berufsstand der Wirtschaftsprüfer und die Durchsetzung der Vorschriften ineinandergreifen. Damit die Einführung gelinge, sei ein ganzheitlicher Ansatz notwendig, der schrittweise und sachgemäß ablaufen müsse und für den die notwendigen Ressourcen an Arbeitskräften zur Verfügung stehen müssten. Ein wirkungsvoller Übergang auf internationale Standards fordere den Einsatz des öffentlichen und des Privatsektors. Unter Hinblick auf kleine und mittelgroße Unternehmen stellte er fest, dass man der Meinung sei, dass KMU nicht einem unnötigen grad von Rechenschaftspflicht und Einhaltung von Vorschriften unterworfen sein sollten.

José Justiniano vom multilateralen Investmentfond (MIF) der interamerikanischen Entwicklungsbank sprach über die Erfahrungen, die der MIF bei der Unterstützung bei Einführungen von IFRS und internationalen Prüfungsstandards (International Standards of Auditing, ISA) in Lateinamerika gemacht habe. Er hielt fest, dass die Einführung komplexer gewesen sei und länger gedauert habe als ursprünglich angenommen. Dies sei auf einen Mangel an Kenntnissen über die Standards auf Seiten der Rechnungsleger zurückzuführen gewesen, auf den Mangel an ausreichen ausgebildeten Fachkräften, die die Einführung hätten unterstützen sollen, auf strukturelle und kulturelle Hindernisse für die Einführung von IFRS und ISA und auf einen Mangel an innerer Kraft der Unternehmen. William Biese von Deloitte Mexiko strich den Fortschritt heraus, der in Bezug auf die Einführung von IFRS in Lateinamerika gemacht würde. Im Moment seien IFRS in Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Mexiko und Uruguay nicht zugelassen. Brasilien arbeitet daran, eine vollständige Einführung bis 2010 zu erreichen; Kolumbien verfolgt einen ähnlichen Plan. Verschiedene andere Länder in der Region fordern entweder die Bilanzierung nach IFRS oder lassen sie zu. Im Hinblick auf die potenzielle Beseitigung der Überleitungsrechnungsverpflichtung zwischen IFRS und US-GAAP betonte er die Notwendigkeit der Einführung von IFRS, um der Unternehmen der Privatwirtschaft einen deutlichen Nutzen zu bringen. IFRS seien die einzige glaubwürdige Alternative zu lokalen Rechnungslegungsstandards oder zu US-GAAP.

Das KMU-Projekt des IASB

Paul Pacter, der Direktor des IASB für den Standard für KMU, stellte den Standardentwurf des IASB für den IFRS für KMU vor. Dies geschah im Vorfeld einer späteren Einzelveranstaltung. Herr Pacter gab der Meinung Ausdruck, dass der Entwurf die die Qualität der Rechnungslegung von KMU in vielen Ländern der Region deutlich verbessern würde, was ein großer Fortschritt sei. Er erläuterte die allgemeine Philosophie, die hinter den Vorschlägen des IASB steht, und wie der Board zu den Entscheidungen gelangte, die er getroffen hat. Er unterstrich besonders die Sichtweise des Mehrzweckabschlusses, die der Board eingenommen hat, und die Annahme, dass ein KMU nicht öffentlich rechenschaftspflichtig sei. Er erklärte, dass der Board bei der Entwicklung des Standards fünf Änderungen im Vergleich zu den Prinzipien der vollen IFRS vorgenommen habe: Sachverhalte, die für KMU nicht relevant sein, wurden ausgelassen; wo in den vollen IFRS eine Wahlmöglichkeit besteht, wurde im KMU-Standard nur die einfachste Wahlmöglichkeit angegeben; Ansatz und Bewertung wurden vereinfacht; es gibt weniger Angabeanforderungen; und die Sprache des Standards wurde vereinfacht. Herr Pacter erwähnte, dass der Entwurf außer auf Englisch auch auf Spanisch, Französisch und Deutsch veröffentlicht worden sei – dies geschehe zum ersten Mal in der Geschichte des IASB – und dass der Board ein Programm auflegen wolle, um den Entwurf in Feldversuchen zu erproben.

Einzelveranstaltungen – Herausforderungen und Vorteile durch die Einführung von IFRS

Die Teilnehmer der Konferenz teilten sich auf drei Einzelveranstaltungen auf: eine zu KMU, eine zur Rechnungslegung im öffentlichen Sektor und eine zu Übernahme und Einführung von IFRS. Der Autor dieses Berichts nahm an der letztgenannten Veranstaltung teil.

Hector Alfonso von der Weltbank führte aus, dass Rechnungslegungsstandards ein integraler Bestandteil der Finanzarchitektur seien und dass die Welt eine gemeinsame Sprache brauche. Hochwertige Finanzinformationen würden zu nachhaltigem Wirtschaftswachstum führen. Obwohl jedes Land in Lateinamerika anders sei – und es in einigen mehr und besseren Fortschritt gegeben habe als in anderen –, hinge der Erfolg der Übernahme von IFRS davon ab, dass alle Rechtskreise vom Nutzen der Einführung von IFRS überzeugt seien. Wie jedes Land dieses Ziel erreiche, sei weniger wichtig. Es sei aber wichtig, die Herausforderungen zu erkennen, denen sich alle Länder gegenüber sähen. Diese seien strukturell, wirtschaftlich, emotional und politisch. All diese Herausforderungen könnten jedoch gemeistert werden, und die gesamt Wirtschaft der Region würde davon profitieren.

Roberto Truque aus Costa Rica erläuterte die costaricanischen Erfahrungen beim Übergang auf IFRS. Bis zum Jahr 2001 wurde in Costa Rica eine Mischung aus costaricanischen, mexikanischen und US-amerikanischen Rechnungslegungsstandards angewendet. Er nannte dies „Groucho-Marx-Standards‟ nach dem amerikanischen Komiker, der einmal sagte: „Hier sind meine Prinzipien, und wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich andere.‟ 2001 ist Costa Rica zu IFRS übergegangen, und für die Unternehmen äußerte sich das in einer Verringerung der Kapitalkosten (s. o.). Der Übergang war finanziell aufwändig und kompliziert, aber der entstanden Nutzen in Form von hochwertiger Rechnungslegung und erhöhter Kreditwürdigkeit im Markt war nicht zu verkennen. Eine der Herausforderungen, die zu meistern waren, war die Trennung von Rechnungslegung und Unternehmensbesteuerung.

Lucia Canales aus Chile sprach über die Bemühungen, in Chile bis zum Jahr 2009 zu IFRS überzugehen. Sie bemerkte, dass die hohen Kosten einer Umstellung die größte Herausforderung seien, der man sich gegenüber sehe, aber dass die meisten Unternehmen bereits ihre Planungen für den Übergang abgeschlossen haben und sich damit beschäftigen. Sie wies darauf hin, dass es auch große Herausforderungen für die Aufsichtsbehörden gebe.

Felipe Cervantes Perez aus Mexiko sprach über Mexikos Weg zur Konvergenz. Als Gründungsmitglied des IASC wollte Mexiko keine US-GAAP einführen. Auf Grund der unübersichtlichen Struktur der mexikanischen Standardsetzung (es gibt mindestens vier Gremien, die Rechnungslegungsstandards veröffentlichen dürfen) hat Mexiko sich entschieden, eine langfristige Strategie zur Konvergenz zu wählen und keinen Übergang zu einen bestimmten Zeitpunkt. Dies sollte eine Konvergenz über alle Sektoren ermöglichen: Banken, Versicherungen und andere Wirtschaftsunternehmen. Die Herausforderungen, die zu meistern sind, schließen auch die Übersetzung von Rechnungslegungs- und Prüfungsdokumenten ein und die Weiterbildung des Berufsstandes. Trotzdem schätz man den Nutzen als höher ein: hochwertigere Rechnungslegung, Kostenverringerung auf lange Sicht und erhöhte Vergleichbarkeit. Konvergenz sei finanziell aufwändig und erfordere viel Zeit, aber es lohne sich, sie ordentlich durchzuführen.

José Barrios aus Panama bemerkte, dass IFRS besser auf einige Bereiche eingingen als US-amerikanische oder lokale Rechnungslegungsstandards. Dies gelte besonders für einige hoch spezielle Vermögenswerte. Unter IFRS könnte ein Unternehmen wie die Gesellschaft des Panamakanals die wirtschaftliche Kapazität ihrer Vermögenswerte in einer Art und Weise darstellen, die unter US-GAAP nicht möglich wäre, und würde so eine realistischere Kreditwürdigkeit für den anstehenden Ausbau des Panamakanals erreichen.

Das Aufkommen weltweit gültiger Standards und die Rolle der nationalen Aufsichtsbehörden

Patricio Bustamente von der mexikanischen Banken und Wertpapieraufsicht sprach über das Aufkommen der Bestrebung nach Einführung internationaler Standards in der Folge von Mexikos Wirtschaftskollaps im Jahr 1994. Diese Standards hatten IAS/IFRS und ISA beinhaltet. Später kam die Verstärkung der Aufsicht über die Wirtschaftsprüfung hinzu. Er erklärte einige Reformen, die dazu gedacht seien Mexikanische Wertpapieraufsicht und Prüfungskontrolle in Einklang mit ähnlichen Vorschriften der USA zu bringen – wie zum Beispiel den Vorschriften der PCAOB und den Anforderungen des Sarbanes-Oxley-Acts.

Aus- und Weiterbildung in der Rechnungslegung

Zwei Sprecher umrissen die Herausforderungen, denen sich Lateinamerika als Ergebnis des raschen Wandels in der Rechnungslegung und der Wirtschaftsprüfung gegenüber sieht, und die Reaktionen auf diese Entwicklungen. Ein dritter Sprecher fügte die fortlaufende professionelle Weiterbildung und die Ausbildungsanforderungen an den Berufsstand hinzu, die sich aus dem Ausbildungsstandard IES-7 des IFAC ergeben. Fortlaufende professionelle Weiterbildung wurde als unabdingbar eingeschätzt, wenn man das Vertrauen der Öffentlichkeit in den Berufstand und seine Fähigkeit, sinnvoll auf ein sich veränderndes Umfeld zu reagieren, erhalten wolle.

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