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Nachrichten

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IASB erweitert seine KMU-Arbeitsgruppe

26.04.2005

Der IASB hat seine Arbeitsgruppe zur Rechnungslegung von kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU) um weitere Ersteller und Adressaten von KMU-Abschlüssen sowie weitere Personen mit ausgewiesener KMU-Expertise erweitert.

KMU sind Untenrehmen, die (a) nicht öffentlich rechnungslegungspflichtig sind und (b) allgemeine Abschlüsse für externe Adressaten erstellen. Weitere Informationen (in englischer Sprache) finden Sie auf der Website des IASB.
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Update zur Rechnungslegung in China

23.04.2005

Unsere internationalen Kollegen haben die Jahresausgabe 2004 zu Neuerungen in der Rechnungslegung in China herausgebracht (in englischer Sprache, 62 KB).

Diese Ausgabe enthält einen umfassenden Rückblick auf die Rechnungslegungs-, Prüfungs- und Regierungsunternehmensstandards sowie auf Hinweise, die im Jahr 2004 in der Volksrepublik China vom Finanzministerium, der chinesischen Börsenaufsichtskommission und der chinesischen Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegeben worden sind. Frühere Ausgaben des Updates finden Sie hier.
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EU nimmt Stellung zum „Fahrplan‟ der SEC

22.04.2005

Die EU-Kommission stellte den Fortschritt, der zwischen der EU und der SEC erzielt wurde (siehe Nachricht weiter unten) in einer Presseerklärung mit dem Titel Rechnungslegungsstandards: EU Kommissar McCreevy sieht Übereinstimmung mit der SEC als Fortschritt in Richtung Äquivalenz, heraus (in englischer Sprache, 77 KB).

Der Bezug auf „Äquivalenz‟ betrifft eine Studie, die derzeit von der Europäischen Kommission durchgeführt wird, um beurteilen zu können, ob US-amerikanische, kanadische und/oder japanische Rechnungslegungsgrundsätze den IFRS gleichwertig sind und deswegen für nichteuropäische Unternehmen auf dem europäischen Kapitalmarkt zulässig sein sollten. Hier ist ein Auszug aus der Presseerklärung von Kommissar McCreevy:

Ich begrüße den konstruktiven Ansatz sehr, den die SEC im Vorantreiben dieser wichtigen Sachverhalte verfolgt. Wir werden eng zusammenarbeiten, um für einen stärkere Angleichung von IFRS und US GAAP zu werben und die Beseitigung des Erfordernisses einer Überleitung auf US GAAP für ausländische private Emittenten zu erreichen. Dies sind wesentliche Schritte auf dem Weg in Richtung hochwertiger weltweiter Rechnungslegungsstandards, die die Europäische Union stark unterstützt. Ohne Frage bleibt noch viel zu tun, aber der Zug hat sich jetzt in Bewegung gesetzt. Standardsetzer der internationalen Rechnungslegung, Anwender, Emittenten, Wirtschaftsprüfer und Aufsichtsbehörden müssen nun ihre Anstrengungen verstärken und diese einmalige Gelegenheit ergreifen. Sie müssen sich klare Ziele setzen und die notwendige Konvergenz, Konsistenz und Durchsetzung erreichen. Ich werde alle Beteiligten in Europa dazu anhalten, ihren Beitrag zu leisten.

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Der „Fahrplan‟ der SEC zur Beseitigung der IFRS-Überleitung

22.04.2005

William Donaldson, der Vorsitzende der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission, SEC), und Charles McCreevy, der EU-Binnenmarktkommissar, trafen sich gestern in Washington, um über eine Anzahl von Themen von beiderseitigem Interesse für die SEC und die Europäische Union zu sprechen.

Darunter waren auch die Ausweitung der Anwendung hochwertiger weltweiter Rechnungslegungsstandards und die Beseitigung der Überleitung auf US GAAP für IFRS-Bilanzierer. Die SEC veröffentlichte eine Pressemitteilung (in englischer Sprache), in der unter anderem folgendes erklärt wird:

Der Vorsitzende Donaldson bekräftigte seine Unterstützung für das Konvergenzprogramm, das derzeit gemeinsam vom International Accounting Standards Board und dem US-amerikanischen Financial Accounting Standards Board (FASB) betrieben wird. Der Vorsitzende Donaldson sprach mit Kommissar McCreevy auch über einen „Fahrplan‟, der vom Stab der SEC entwickelt wurde und der die notwendigen Schritte aufzeigt, die für eine Beseitigung der Überleitung von Abschlüssen ausländischer Emittenten, die die Internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) anwenden, auf US GAAP nötig sind. Der Fahrplan zielt auf eine möglichst frühzeitige Beseitigung der Überleitung zwischen dem gegenwärtigen Zeitpunkt und spätestens im Jahr 2009 ab.

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Agenda für die Mai-Sitzung des ARC

22.04.2005

Der Regelungsausschuss für Rechnungslegung der Europäischen Kommission (Accounting Regulatory Committee, ARC) wird zu seiner nächsten Sitzung am 20. Mai 2005 in Brüssel zusammenkommen.

Die veröffentlichte Agenda (in englischer Sprache, 17 KB) enthält folgende Sachverhalte mit IFRS-Bezug:

Formale Abstimmung zur Übernahme der Ergänzungen zu IAS 39 und SIC-12

Formale Abstimmung zur Übernahme von IFRS 6, Ergänzung zu IAS 19, IFRIC 4 und IFRIC 5

Informationen zum Stand der Dinge bezüglich IFRIC 3 (die europäische Beratungsgruppe für Finanzberichterstattung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hatte vorgeschlagen, dass die Europäische Kommission IFRIC 3 für Europa nicht ´übernimmt)

Akzeptanz der IFRS auf dem US-amerikanischen Kapitalmarkt und die Überprüfung der Satzung der IASC-Stiftung

IFRS und Europäische Amtliche Statistik– eine Präsentation von Eurostat

das Projekt des IASB zur Entwicklung von Rechnungslegungsstandards für KMU – Erörterung des Antwortentwurfs der Kommission auf den Fragebogen des IASB

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„Ein Regulierer blickt auf die Konvergenz‟

22.04.2005

Die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission, SEC) hat einen Artikel ihres leitenden Rechnungslegers (Chief Accountant), Donald T.

Nicolaisen, mit dem Titel „Ein Regulierer blickt auf die Konvergenz‟ zur allgemeinen Verbreitung freigegeben. Nicolaisen beginnt seinen Beitrag wie folgt:

Auf den folgenden Seiten erläutere ich, warum ich der Ansicht bin, dass die Tendenz hin zur Verwendung von einem Kanon weltweit akzeptierter Rechnungslegungsstandards sowohl für den globalen Kapitalmarkt als auch für Anleger und Gläubiger (insgesamt: die Investoren) gut ist. Ich erörtere auch, was dieser Trend meines Erachtens für den US-amerikanischen Kapitalmarkt bedeutet. In Beantwortung einer Frage, die mir häufig gestellt wird, versuche ich, einen möglichen Fahrplan aufzuzeigen, wie man das SEC-Erfordernis nach einer Überleitung der von ausländischen Emittenten unter IFRS erstellten Abschlüsse auf die Vorschriften nach US GAAP eliminieren kann. Weiterhin beschreibe ich Faktoren, von denen ich glaube, dass sie zu einer erfolgreichen Einführung und zu einer weit verbreiteten Akzeptanz und Anwendung von IFRS beitragen können und die, wenn sie nicht angegangen werden, den Fortschritt in dieser Sache behindern könnten. Abschließend bringe ich meine Meinung zum Ausdruck, dass, wenn man den maximalen Nutzen aus einem einheitlichen Kanon von Rechnungslegungsstandards – IFRS – ziehen möchte, alle beteiligten Parteien bei den Interpretationsfragen, die sich aus der Anwendung ergeben, zusammenarbeiten müssen.

Klicken Sie hier für die Ausführungen von Nicolaisen (in englischer Sprache).

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Die Version 2005 des UK FRSSE ist herausgekommen

22.04.2005

Der britische Accounting Standards Board (ASB) hat die Version 2005 seines Rechnungslegungsstandards für kleinere Unternehmen (Financial Reporting Standard for Smaller Entities, FRSSE) herausgebracht.

Er gilt für Berichtsperioden, die am oder nach dem 1. Januar 2005 beginnen. Der FRSSE ist ein Standard, der speziell für kleinere Unternehmen entwickelt wurde, indem in einem Dokument in vereinfachter Form alle diejenigen Vorschriften aus anderen Standards und Interpretationen zusammengetragen wurden, die für kleinere Unternehmen von Bedeutung sind. Er kann von allen Unternehmen angewendet werden, die nach der britischen Unternehmensgesetzgebung als klein eingestuft werden (gegenwärtig im Allgemeinen jene Unternehmen, die einen Jahresumsatz von weniger als 5,6 Mio. Pfund erzielen). Kleinere Unternehmen, die sich für eine Anwendung des FRSSE entscheiden, sind von der Anwendung aller anderen Standards und Interpretationen befreit. Kleinere Unternehmen, die sich gegen eine Anwendung von FRSSE entscheiden, unterliegen weiterhin der vollen Bandbreite der britischen Rechnungslegungsstandards und -interpretationen. Presseerklärung und FRSSE können Sie von der Internetseite des ASB herunterladen (in englischer Sprache).
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Strukturierte Finanzierungsvereinbarungen

21.04.2005

In seinen englischen Anmerkungen vor der Bond Market Association gestern in New York erörterte der Vorsitzenden der SEC, William H.

Donaldson, unter anderem Rechnungslegungssachverhalte mit Bezug auf strukturierte Finanzierungsvereinbarungen. Die Anmerkungen von Donaldson sind sowohl unter IFRS als auch unter US GAAP von Relevanz:

Strukturierte Finanzierungsvereinbarungen

Die letzte Regulierungsinitiative, zu der ich mich äußern möchte, betrifft die komplizierten strukturierten Finanzierungstätigkeiten, in die sich Finanzinstitute mit ihren Firmenkunden begeben. Im Mai vergangenen Jahres bat die Kommission gemeinsam mit den Bankaufsichtsbehörden auf Bundesebene um Stellungnahmen zu einer vorgeschlagenen überbehördlichen Äußerung bezüglich dieser Aktivitäten. Diese Hinweise betonten, dass es unerlässlich ist, dass Finanzintermediäre sorgfältig darauf achten, nicht mit Produkten befasst zu werden, die darauf ausgelegt sind, gesetzliche oder Rechnungslegungsforderungen zu umgehen.

Lassen Sie uns festhalten, was als anerkannt vorauszusetzen ist. Wir werden wohl alle darin übereinstimmen, dass wir nicht zum Handel auf einer nigerianischen Barkasse zurückkehren können, zu Flugsauriern und Jedis, wobei Bankiers, Rechtsanwälte und Rechnungsleger fieberhaft daran arbeiten, immer kompliziertere Transaktionen zu entwickeln, die keinem legalen Geschäftszweck dienen, sondern nur dazu gedacht sind, ein attraktives Jahresergebnis zeigen zu können. Es besteht inzwischen allgemeine Übereinstimmung, dass die Anbieter finanzieller Dienstleistungen für die Transaktionen, die sie ihren Kunden zu entwickeln und durchzusetzen helfen, verantwortlich zu halten sind, mit ihrem Ruf und bisweilen auch gesetzlich.

Strukturierte Finanzierungsgeschäfte stellen für den Markt oder die Marktteilnehmer kein Problem dar, solange sie ordentlich angegeben werden und legitimen Geschäftszwecken dienen – so wie eine tatsächliche Risikoübertragung, eine tatsächliche Absicherung einer Schuld oder ein realen Zufluss von Drittkapital. Firmen bedürfen oft komplizierter Strukturen, um diese Ziele in möglichst effektiver Art und Weise zu erreichen, und es ist niemandem vorzuwerfen, wenn er die klügsten Köpfe aus Finanzwesen, Recht und Rechnungslegung zusammenbringt, um seinem Mandanten eine optimale Strategie anbieten zu können. Genau diese Fachleute müssen aber auch erkennen, dass sie die wahren Gründe des Mandanten für diese Transaktion nicht ignorieren können. Wir müssen uns absolut im Klaren darüber sein, dass das Erreichen eines bestimmten Rechnungslegungsergebnisses nicht ein legitimes Unternehmensziel an sich ist.

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Konferenz zu Konvergenz am 24. Juni

21.04.2005

Der IASB, der US-amerikanische Financial Accounting Standards Board (FASB) und die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission, SEC) veranstalten gemeinsam eine Konferenz zum Thema Konvergenz: Die Zukunft internationaler Rechnungslegung weltweit, die am Freitag, den 24. Juni, in London stattfinden wird.

Diese eintägige Konferenz wendet sich an Finanz- und Rechnungswesenvorstände von bei der SEC registrierten Unternehmen, börsennotierte Unternehmen und andere Interessierte. Vertreter von IASB und FASB werden ihre Pläne zur Konvergenz von Rechnungslegungsstandards erörtern, und Vertreter der SEC werden die Auswirkungen der Konvergenz auf die bei der SEC registrierten Unternehmen erklären. Unter den Vortragenden werden Sir David Tweedie, der Vorsitzende des IASB, und Bob Herz, der Vorsitzende des FASB sein. Klicken Sie hier, um weitere Informationen über die Konferenz zu erhalten (in englischer Sprache).
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Mitschrift vom ersten Tag des IASB April-Meetings

20.04.2005

Der IASB hielt seine monatliche Boardsitzung am Dienstag, den 19. April 2005, ab.

Wir haben unsere Mitschrift in einer einzelnen Seite zusammengefasst.

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