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Nachhaltigkeit: Warum CFOs auf Einsparungen und Strategie setzen

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30.11.2012

Deloitte Deutschland hat eine Publikation erarbeitet, die erläutert, warum Nachhaltigkeit sich neuerdings solcher Beliebtheit bei Finanzvorständen erfreut, und darstellt, wie Finanzverantwortliche sogar noch mehr Wert aus ihren Nachhaltigkeitsbemühungen ziehen können.

Finanzvorstände internationaler Unternehmen haben im vergangenen Jahr ihr Engagement in puncto Nachhaltigkeit deutlich gesteigert. Knapp zwei Drittel wollen es in den nächsten zwei Jahren weiter verstärken. Der Grund ist einleuchtend: Die Hälfte der befragten Vorstände sieht einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen nachhaltigem Handeln und positiven Finanzergebnissen. Dazu passt, dass die Befragten des aktuellen Deloitte-Berichts Nachhaltigkeit: Warum CFOs auf Einsparungen und Strategie setzen heute deutlich häufiger als noch vor einem Jahr für Nachhaltigkeitsthemen zuständig sind.

In Deutschland ist dies mittlerweile besonders stark ausgeprägt. Überdies sichert sich mehr als ein Drittel aller Unternehmen systematisch gegen Nachhaltigkeitsrisiken ab. Die größten Risiken liegen in Energie- und Rohstoffpreisen sowie bei Regelungen zu CO2-Emissionen. Für den Bericht wurden 250 Finanzvorstände von Unternehmen mit einem durchschnittlichen Jahresumsatz von 12 Milliarden USD in 14 Ländern befragt.

Integration des Nachhaltigkeitsfaktors

Viele Finanzvorstände hatten im letzten Jahr noch deutlich andere Prioritäten als die systematische Integration des Nachhaltigkeitsfaktors in die Unternehmensfinanzen bzw. -strategie. Sahen sich 2011 17 Prozent der Befragten in der Pflicht, so stieg dieser Wert auf nunmehr 26 Prozent. Noch eindeutiger ist dies in Deutschland: Knapp ein Drittel bewertet Nachhaltigkeit als integrativen Bestandteil ihrer Tätigkeit.

Für die Bedeutungszunahme gibt es mehrere Gründe: So haben binnen Jahresfrist einige Unternehmen den Weg geebnet und Leistungsmarken gesetzt, an denen sich andere nun orientieren. Ausschlaggebend dürfte jedoch die Tatsache sein, dass sich äußere Bedingungen ändern, d.h. die regulativen Anforderungen steigen. Ratingagenturen legen ebenfalls stärkeres Gewicht auf Nachhaltigkeit. Der wichtigste Faktor indes ist die Kostenkalkulation: Hier sind derzeit Einsparungen gefragt – unter anderem Einschränkung der Reisetätigkeit und deren Substitution durch elektronische Kommunikation sowie energieeffiziente Geräte bis hin zu kompletten Rechenzentren.
Ein intelligentes Ressourcenmanagement ist also der Schlüssel zum Erfolg: Die befragten CFOs sehen bedeutende Einsparungspotenziale in einem ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz. Über ein Drittel hat bereits organisatorische Umgestaltungen vorgenommen, weitere 22 Prozent beabsichtigen dies in den kommenden zwei Jahren.

Risiken und Herausforderungen

Für eine nachhaltige Finanzstrategie benötigen Finanzvorstände zuverlässige Informationen – 49 Prozent glauben, darüber zu verfügen, weitere 37 Prozent finden ihre Informationslage „adäquat“. Risikopotenziale sehen sie in Einhaltungsfragen und der Lieferkette. Beim Energiemanagement und einer nachhaltigen IT ist die allgemeine Zuversicht gewachsen: Bezeichneten im Vorjahr noch 38 bzw. 35 Prozent Energie und IT als größte Hürden, so sanken diese Werte auf 30 bzw. 23 Prozent.

Welche Überlegungen und Planungen rund um das Thema Nachhaltigkeit spielen bei Unternehmensstrategie und Arbeitsalltag der CFOs eine Rolle? Mehr als ein Viertel (27%) sind damit „ständig“, 38 Prozent „regelmäßig“ beschäftigt. Für immerhin 11 Prozent spielt es kaum eine oder gar keine Rolle. Ein Drittel glaubt, dass das Engagement künftig stark zunehmen wird, zwei Drittel rechnen mit einer schwachen Zunahme oder unverändertem Engagement.

Den vollständigen Bericht können Sie sich hier herunterladen. Weitere Publikationen zur Nachhaltigkeitsberichterstattung finden Sie hier.

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