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Bericht des "Blue Ribbon"-Panel zur Rechnungslegung durch nicht börsennotierte Unternehmen

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26.01.2011

Das "Blue Ribbon"-Panel, das sich der Frage widmet, wie die US-amerikanischen Rechnungslegungsstandards am besten den Bedürfnissen der Adressaten von Abschlüssen von nicht börsennotierten Unternehmen angepasst werden können, hat einen Bericht mit Empfehlungen an die Treuhänder der US-amerikanischen Stiftung für Rechnungslegung (US Financial Accounting Foundation, FAF) übergeben.

Das "Blue Ribbon"-Panel, das sich der Frage widmet, wie die US-amerikanischen Rechnungslegungsstandards am besten den Bedürfnissen der Adressaten von Abschlüssen von nicht börsennotierten Unternehmen angepasst werden können, hat einen Bericht mit Empfehlungen an die Treuhänder der US-amerikanischen Stiftung für Rechnungslegung (US Financial Accounting Foundation, FAF) übergeben.

Im Bericht werden grundlegende Änderungen am Standardsetzungssystem einschließlich der Schaffung eines neuen Boards gefordert, der sich unter dem Dach der FAF darauf konzentrieren würde, Ausnahmen und Änderungen für nicht börsennotierte Unternehmen bei den US-GAAP zu erarbeiten, die den Bedürfnissen des Sektors der nicht börsennotierten Unternehmen gerecht werden. Im Bericht wird außerdem empfohlen, ein unterscheidendes Rahmenkonzept zu schaffen (also einen Satz von Entscheidungskriterien), um dem jeweiligen Standardsetzer die Möglichkeit zu geben, sachgerechte und vertretbare Ausnahmen und Änderungen vorzunehmen. Im Bericht wird keine Empfehlung ausgesprochen, separate, in sich abgeschlossene Rechnungslegungsstandards für nicht börsennotierte Unternehmen zu schaffen oder die Rechnungslegungsgrundsätze grundsätzlich neu zu ordnen.

Der Bericht spiegelt die Ansicht des Panels wider, dass die verpflichtende Anwendung des IFRS für KMU derzeit in den Vereinigten Staaten nicht angebracht ist. Da das US-amerikanische Institut der Wirtschaftsprüfer (American Institut of Certified Public Accountants, AICPA) jedoch inzwischen den IASB als maßgeblichen Standardsetzer anerkennt, können in vielen Fällen nicht börsennotierte Unternehmen (die keine Finanzinstitute sind) ihre Abschlüsse auch nach IFRS oder dem IFRS für KMU erstellen, wobei das Panel sich warnend äußert. Wir übersetzen Ihnen einen Auszug:

US-amerikanische nicht börsennotierte Unternehmen sollten nicht in Masse auf IFRS-basierte Standards übergehen, bevor die SEC eine Entscheidungen in Bezug auf US-amerikanische börsennotierte Unternehmen gefällt hat. Das gilt insbesondere auch vor dem Hintergrund des Umfangs der Umlernbemühungen, die Anteilseigner und Adressaten von Abschlüssen von nicht börsennotierten Unternehmen auf sich nehmen müssten.

Die englischsprachige Presseerklärung der FAF, die eine Verknüpfung auf den Bericht enthält, finden Sie hier.

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