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Gruppe von Vorständen sieht realistische Finanzberichterstattung als integralen Bestandteil guter Corporate Governance

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02.08.2016

Eine Gruppe von Vorständen großer Unternehmen hat einen Satz allgemein gültiger Corporate-Governance-Prinzipien für börsennotierte Unternehmen, Vorstände und Aufsichtsräte und Anteilseigner herausgegeben. Die Prinzipien sollen einen allgemeinen Rahmen für verlässliche, langfristig orientierte Governance bilden. Unter den verschiedenen erörterten Themen findet sich auch die öffentliche Finanzberichterstattung mit Schwerpunkt auf Gewinnprognosen und alternativen Finanzkennzahlen.

In den Prinzipien heißt es, dass ein Unternehmen eine langfristige strategische Sichtweise einnehmen sollte und den Anlegern gegenüber klar erläutern sollte, wie wesentliche Entscheidungen und Maßnahmen im Einklang mit dieser Sichtweise stehen. Ggf. geforderte vierteljährliche Berichterstattung sollte diese Sichtweise widerspiegeln und einen Ausblick über Trends und Kennzahlen bieten, die Fortschritte in Bezug auf langfristige Ziele bemessen lassen. In den Prinzipien wird ausdrücklich festgehalten, dass das Fällen von kurzfristigen Entscheidungen zum Erfüllen bestimmter Prognosen "auf lange Sicht mit hoher Wahrscheinlichkeit wertvernichtend sein wird".

Nach den Prinzipien sollten sich Unternehmen nicht verpflichtet fühlen, Gewinnprognosen zu veröffentlichen, aber wenn sie dies tun, sollten sie vorher sicher stellen, dass daraus nicht "mehr Schaden als Nutzen" entsteht. Die Prognosen sollte außerdem "realistisch sein und aufgeblasene Projektionen vermeiden”.

Schließlich wird in den Prinzipien betont, dass Unternehmen ihre Berichterstattung nach allgemein gültigen Rechnungslegungsstandards zu leisten haben. Während die Vorstände der Meinung sind, dass es "unter bestimmten Umständen akzeptable sein kann, alternative Finanzkennzahlen zu verwenden, um Ergebnisse für Anleger zu erläutern und klarzustellen", müssten diese alternativen Finanzkennzahlen "vernünftig" sein und dürften die auf Rechnungslegungsprinzipien basierenden Kennzahlen nicht verschleiern. Betont wird ausdrücklich, dass alle Vergütungsaufwendungen einschließlich Vergütung in Eigenkapitaltiteln in allen alternativen Finanzkennzahlen zu Gewinnen enthalten sein müssten, weil sie ganz eindeutig Teil der Kosten für die Geschäftstätigkeit seien.

Auf einer eigens für die Erklärung eingerichteten Internetseite finden Sie eine Presseerklärung und die Prinzipien (beides in englischer Sprache).

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