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April

Analyse des aktualisierten Arbeitsprogramms des IASB

28.04.2017

Im Nachgang seiner Aprilsitzung hat der IASB eine Aktualisierung seines Arbeitsprogramms vorgenommen. Verschiedene kleinere Änderungen werden, auch aufgrund kürzliche Veröffentlichungen von Entwürfen und Diskussionspapieren, deutlich. Anzumerken ist, dass die in einem gemeinsamen Entwurf behandelten Projekte zur Definition eines Geschäftsbetrieb und zur Neubewertung zuvor gehaltener Anteile wieder in zwei Projekte aufgespalten wurden, von denen die Neubewertung zuvor gehaltener Anteile definitv endgültige Änderungen sehen soll, während die Definition eines Geschäftsbetriebs einer Entscheidung über den Projektfortgang harrt.

Nachfolgend finden Sie eine Auflistung aller Änderungen seit der letzten Aktualisierung im März 2017.

Größere Projekte

  • keine Änderungen

Umsetzungsprojekte

Forschungsprojekte

  • Angabeninitiative - Angabeprinzipien — nach Veröffentlichung des Diskussionspapiers muss jetzt auf Grundlage der eingehenden Rückmeldungen über den Projektfortgang entschieden werden

Das aktualisierte Arbeitsprogramm mit Stand vom 28. April 2017 steht Ihnen auf der Internetseite des IASB zur Verfügung.

Stab der SEC veröffentlicht Fragen und Antworten zur IFRS-Taxonomie

28.04.2017

Der Stab der US-amerikanischen Wertpapier- und Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC) hat eine Liste mit häufig gestellten Fragen und Antworten zur IFRS-Taxonomie, die seit März von ausländischen Emittenten für ihre IFRS-Einreichung verwendet werden kann, veröffentlicht.

Die Liste steht Ihnen auf der Internetseite der SEC zur Verfügung.

IASB-Vorsitzender spricht über integrierte Berichterstattung

27.04.2017

Bei einer Sitzung des internationalen Ausschusses für integrierte Berichterstattung (International Integrated Reporting Committee, IIRC) sprach der IASB-Vorsitzende Hans Hoogervorst über den Ansatz des IASB in Bezug auf die allgemeinere Unternehmensberichterstattung sowie über das Rahmenkonzept und das Leitliniendokument zur Lageberichterstattung des IASB im Hinblick auf die integrierte Berichterstattung.

Hooger­vorst begann seine Ausführungen damit, dass er erklärte, dass der IASB derzeit erwägt, was seine künftige Rolle im Kontext der allgemeineren Unternehmensberichterstattung sein sollte. Der IASB hat im März 2017 mit Erörterungen zu diesem Thema begonnen. Er führte aus, dass bestimmte Informationen von den Adressaten benötigt werden, um den Wert eines Unternehmens zu beurteilen, aber in den Abschlüssen nicht angesetzt werden. Als Beispiel nannte er bestimmte immaterielle Vermögenswerte wie Strategie, Geschäftsmodell, fachliches Know-how. Es heißt auch im Rahmenkonzept des IASB: "Mehrzweckabschlüsse sind nicht darauf ausgerichtet, den Wert eines Unternehmens zu zeigen". In dieser Situation sei wichtig zu verstehen, so Hoogervorst, dass die zusätzlichen entscheidungsnützliche Informationen zur die Beurteilung des Werts eines Unternehmens oft in der integrierten Berichterstattung zu finden sind.

Hoogervorst erläuterte in diesem Zusammenhang auch das Leitliniendokument des IASB zur Lageberichterstattung. Er erwähnte, dass das Leitliniendokument Unternehmensleitungen dazu ermutigt, den Kontext für den Abschluss zur Verfügung zu stellen. Dieser Kontext wird auch im Rahmen der integrierten Berichterstattung als wichtige Komponente angesehen. Daher, so Hoogervorst, "gibt es gemeinsame Ansatzpunkte zwischen Finanz- und integrierter Berichterstattung".

Schließlich erwähnte Hoogervorst, dass es zusätzliche Leitlinien der britischen Standardsetzers FRC gibt, die dieser als Teil seiner Leitlinien zum strategischen Bericht herausgegeben hat. Und natürlich gibt es das Rahmenkonzept zur integrierten Berichterstattung des IIRC. Auch auf Grundlage dieser Dokumente wird der IASB gegebenenfalls in Erwägung ziehen, sein Leitliniendokument zur Lagerichterstattung zu überarbeiten.

Den vollständigen Redetext in englischer Sprache finden Sie auf der Internetseite des IASB.

IDW RS HFA 2 aktualisiert, IDW RS HFA 48 verabschiedet

27.04.2017

Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) gibt bekannt, dass IDW RS HFA 2 'Einzelfragen zur Anwendung von IFRS' aktualisiert wurde. Außerdem wurde IDW RS HFA 48 zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten nach IFRS 9 verabschiedet.

Beide Verlautbarungen sollen in Heft 5/2017 der IDW Life veröffentlicht werden. Erste Informationen finden Sie in den Presseerklärungen auf der Internetseite des IDW:

Entwurf einer überarbeiteten AFRAC-Stellungnahme

27.04.2017

Der österreichische Standardsetzer Austrian Financial Reporting and Auditing Committee (AFRAC) hat einen Entwurf für die Überarbeitung der AFRAC-Stellungnahme 30 'Latente Steuern im Jahres- und Konzernabschluss' herausgegeben.

Die bisherige Stellungnahme hat die Bilanzierung latenter Steuern im Jahresabschluss behandelt. Im Entwurf für die Überarbeitung der Stellungnahme wird nun die Behandlung im Konzernabschluss ergänzt.

Sie können sich den Entwurf von der Internetseite des AFRAC herunterladen. Stellungnahmen werden bis zum 21. Mai 2017 erbeten.

Telefonkonferenz des EFRAG Boards am 3. Mai

27.04.2017

Der Board der Europäischen Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) wird am 3. Mai 2017 eine Telefonkonferenz abhalten, um das Diskussionspapier DP/2017/1 'Angabeninitiative — Angabeprinzipien' zu erörtern.

Angesetzt sind zwei Stunden am Vormittag. Eine Registrierung als Beobachter ist über die Presseerklärung auf der Internetseite von EFRAG möglich.

Zusammenfassung von der Sitzung des ASAF im März

26.04.2017

Der Stab des IASB hat eine Zusammenfassung der Erörterungen des beratenden Forums für Bilanzierungsstandards (Accounting Standards Advisory Forum, ASAF) bei dessen Sitzung am 6. und 7. März 2017 veröffentlicht.

Die folgenden Themen wurden erörtert (die Nummern in Klammern verweisen auf die entsprechenden Textziffern in der Zusammenfassung des IASB):

  • Preisregulierte Geschäftsvorfälle(1–12): Die ASAF-Mitglieder wurden über den neuesten Stand der Erörterungen des IASB informiert. Insbesondere ging es um das Kernprinzip des neuen Modells, den ergänzenden Ansatz, den Anwendungsbereich und Kriterien für den Ansatz regulatorischer Abgrenzungsposten.
  • Definition eines Geschäftsbetriebs (13–19): Die ASAF-Mitglieder erörterten und kommentierten den vorgeschlagenen Screening-Test im Entwurf ED/2016/1 zur Definition eines Geschäftsbetriebs. Wichtigste Frage war, ob ein solcher Test bestimmend sein, eine widerlegbare Annahme darstellen oder ein Hinweis sein sollte.
  • Rahmenkonzept (20–40): Die vorgeschlagenen Konzepte des Rahmenkonzepts, die bei dieser Sitzung von den ASAF-Mitgliedern erörtert wurden, waren Asymmetrie, Berichtseinheit, Definition einer Schuld, schwebende Verträge sowie sonstige Anmerkungen und Fragen.
  • Versicherungsverträge (41–48): In diesem Sitzungsabschnitt ging es um verschiedene Möglichkeiten der Unterstützung der Umsetzung des neuen Standards wie bspw. Lehrmaterialien, Webcasts und Konferenzen. Außerdem wurde die Rolle der Beratungsgruppe für den Übergang, die eingerichtet werden soll, bei der Umsetzung des Standards erörtert.
  • Dynamisches Risikomanagement (49–52): EFRAG stellte die Ergebnisse von Untersuchungen zu Zinsrisikosteuerung und dynamischem Risikomanagement von Banken vor.
  • Finanzinstrumente mit Eigenschaften von Eigenkapital (53–57): Die ASAF-Mitglieder erörterten die erläuternde Beispiel im geplanten Diskussionspapier zu diesem Thema. Darüber hinaus gab es diverse Anmerkungen und Fragen der Mitglieder und Hinweise des Stabs.
  • Symmetrische Vorfälligkeitsentschädigungen (58–63): Den ASAF-Mitgliedern wurde ein Überblick über die vorläufigen Entscheidungen des Boards im Zusammenhang mit den angestrebten eng begrenzten Änderungen an IFRS 9 geboten. Allgemein unterstützte ASAF die Vorschläge. [Ein entsprechender Entwurf wurde im April 2017 veröffentlicht.]
  • Primäre Abschlussbestandteile (64–69): Der Stab des IASB informierte die ASAF-Mitglieder über die jüngsten vorläufigen Entscheidungen, die vor allem den Umfang des Projekts und künftig zu behandelnde Themen betrafen.
  • Angabeninitiative (70): Den ASAF-Mitgliedern wurde das Diskussionspapier zu Angabeprinzipien vorgestellt. [Das Diskussionspapier wurde Ende März 2017 veröffentlicht.]
  • Laufender Projekte und Planung der Agenda (72): Den ASAF-Mitgliedern wurde ein Überblick über die anderen laufenden Projekte des IASB gegeben, und man stimmte den vorgeschlagenen Themen für die Sitzung im Juli 2017 zu.

Die Zusammenfassung der Sitzung in englischer Sprache steht Ihnen auf der Internetseite des IASB zur Verfügung.

EFRAG-Stellungnahmeentwurf zu den vorgeschlagenen Verbesserungen an IFRS 8

26.04.2017

Die Europäische Beratungsgruppe zur Rechnungslegung (European Financial Reporting Advisory Group, EFRAG) hat den Entwurf einer Stellungnahme gegenüber dem IASB zu dessen Entwurf ED/2017/2 'Verbesserungen an IFRS 8 'Geschäftssegmente' (Vorgeschlagene Änderungen an IFRS 8 und IAS 34)' veröffentlicht.

Im Wesentlichen stimmt EFRAG den Vorschlägen des IASB zu, allerdings ist EFRAG nicht von dem Vorschlag überzeugt, einem Unternehmen vorzuschreiben, zu erläutern, warum die im Abschluss identifizierten Segmente von den Segmenten abweichen, die außerhalb des Abschlusses berichtet werden. EFRAG ist auch der Meinung, dass die vorgeschlagene Definition des 'jährlichen Berichterstattungspakets' eines Unternehmens in der Praxis schwer anzuwenden sein könnte. Hintergrund dieser beiden Bedenken ist, dass EFRAG nicht sicher ist, dass der IASB nicht etwas zu erreichen versucht, das außerhalb seines Zuständigkeitsbereichs liegt.

Kommentare zum Stellungnahmeentwurf werden bis zum 17. Juli 2017 erbeten. Weiterführende Informationen entnehmen Sie bitte der Presseerklärung und dem Stellungnahmeentwurf auf der Internetseite von EFRAG.

Video des IASB zur Bilanzierung von Kreditverlusten und Finanzstabilität

25.04.2017

Der IASB hat ein Video freigeschaltet, in dem die stellvertretende IASB-Vorsitzende Sue Lloyd und die beiden IASB-Mitglieder Stephen Cooper und Darrel Scott die Bilanzierung von Kreditverlusten, Finanzstabilität und das Zusammenwirken der Vorschriften in IFRS 9 mit den Eigenkapitalanforderungen der Regulierer erläutern.

Nach einer kurzen Erläuterung der wesentlichen Änderungen gegenüber IAS 39, deren wichtigste der Übergang auf die Bilanzierung erwarteter Verluste ist, wird erklärt, dass die neuen Vorschriften Volatilität nicht entstehen lassen, sondern nur abbilden und somit langfristig zur Finanzstabilität beitragen. Das fünfminütige Video ist auf der Internetseite des IASB verfügbar.

Mitschnitte von den Aprilsitzungen der Fachausschüsse des DRSC

25.04.2017

Der IFRS-Fachausschuss und der HGB-Fachausschuss haben am 20. und 21. April 2017 zum Teil gemeinsam getagt. Mitschnitte von den einzelnen Sitzungsteilen sind jetzt verfügbar.

Während seiner 58. Sitzung hat der IFRS-Fachausschuss folgende Themen besprochen:

  • Interpretationsaktivitäten
  • IASB-Diskussionspapier DP/2017/1 Angabeninitiative — Angabeprinzipien
  • Rahmenkonzept - aktuelle Entwicklungen
  • IASB-Entwurf ED/2017/2 Verbesserungen an IFRS 8 'Geschäftssegmente' (Vorgeschlagene Änderungen an IFRS 8 und IAS 34
  • Versicherungsverträge - aktuelle Entwicklungen
  • DRS 20 Konzernlagebericht und Umsetzung des CSR-Richtlinienumsetzungsgesetzes (gemeinsam mit dem HGB-Fachausschuss)
  • IASB-Entwurf ED/2017/3 Vorfälligkeitsregelungen mit negativer Ausgleichsleistung (Vorgeschlagene Änderungen an IFRS 9)

Die entsprechenden Mitschnitte finden Sie hier auf der Internetseite des DRSC.

Während seiner 31. Sitzung hat der HGB-Fachausschuss folgende Themen besprochen:

  • Stand der Diskussion im Zusammenhang mit der Erarbeitung eines Standards zur Währungsumrechnung
  • DRS 20 Konzernlagebericht und Umsetzung des CSR-Richtlinienumsetzungsgesetzes (gemeinsam mit dem IFRS-Fachausschuss)

Die entsprechenden Mitschnitte finden Sie hier auf der Internetseite des DRSC, wobei vom ersten Tagesordnungspunkt aufgrund technischer Probleme kein Mitschnitte zur Verfügung steht.

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